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21. Juni 2021: Gedenken an die Opfer der „Köpenicker Blutwoche“

Interventionen im öffentlichen Raum

Interventionen im öffentlichen Raum, Elcknerplatz
Bild: Museen Treptow-Köpenick

Anlässlich des 88. Gedenktages für die Opfer der „Köpenicker Blutwoche“ fanden an sechs Stationen im Stadtraum Interventionen im öffentlichen Raum statt, um auf den dezentralen Charakter der NS-Gewalt des Jahres 1933 aufmerksam zu machen. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Museen Treptow-Köpenick mit dem Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. Unterstützung kam von den Mitgliedern der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick.

Gedenkveranstaltung für die Opfer der „Köpenicker Blutwoche“

Ab 19:00 Uhr fand im Innenhof der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche in der Puchanstraße 12 eine Gedenkveranstaltung statt. Diese wurde von Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, eröffnet.
Es sprach Dr. Christoph Kreutzmüller, Erster Vorsitzender des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. zu den Gästen.

Kunstinstallation „Es waren Nachbarn, es sind Menschen“ von Renate Herter

Renate Herter, Es waren Nachbarn. Es sind Menschen
Bild: Renate Herter

Anschließend wurde die Kunstinstallation „Es waren Nachbarn, es sind Menschen“ von Renate Herter eingeweiht.

Im Juni 2019 hatte das Bezirksamt Treptow-Köpenick, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur und Museum, einen nicht offenen, anonymen Kunstwettbewerb zur künstlerischen Gestaltung eines Gedenkortes in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche ausgelobt. Dazu waren sechs Künstlerinnen und Künstler eingeladen worden. Während der Preisgerichtsitzung am 13.11.2019 wurde die Installation „Es waren Nachbarn, es sind Menschen“ der Künstlerin Renate Herter ausgewählt.
Renate Herters Raum-Klang-Installation ist für einen Zellenraum dieses ehemaligen Amtsgerichtsgefängnisses konzipiert, in dem sich die Gedenkstätte befindet. Die Arbeit bezieht diese besondere und beklemmende Architektur mit ein und ist eine Annäherung an die Geschichte des historischen Ortes.