© Dacian Groza
Gallery Weekend Berlin
Das Gallery Weekend Berlin ist eine der führenden Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst in Deutschland und lädt zu einem Rundgang durch die Berliner Kreativszene ein. mehr
Die Ausstellung in der ehemaligen Jüdischen Mädchenschule Berlin umfasst über 100 ausgewählte Werke von sieben herausragenden Vertretern der Fotokunst, die erstmalig in dieser Zusammenstellung gezeigt werden. Besonderer Bestandteil der Ausstellung sind zwei Portfolios von Helmut Newton und Jeanloup Sieff.
Die Fotografien des Künstlers Nick Brandt zeichnen sich durch eine Kombination von epischen Panoramen, Tieren in dramatischen Landschaften und der Ästhetik von Personenporträts des frühen 20. Jahrhunderts aus. Ohne die Verwendung von Tele- oder Zoomobjektiven entstehen Nick Brandts ikonenhafte Porträts der majestätisch anmutenden Tiere in ihrer natürlichen Heimat der afrikanischen Savanne.
Eine Serie mit Ballettänzern des Künstlers Herb Ritts wird erstmals ausgestellt. Herb Ritts inszenierte seine Fotomodelle, von Balletttänzern bis Superstars aus Schauspiel und Musik, in seiner charakteristischen, formalen Strenge in Kombination mit subtiler Erotik.
Jean-Baptiste Huynhs stets quadratische, puristische Fotografien zeigen außergewöhnliche Porträts und minimalistische Stillleben. Konzentrierte Ausschnitte präsentieren dem Betrachter neben Gegenständen wie glänzenden Messern auch chinesische Spiegel oder ausdrucksstarke Porträts von Menschen aus verschiedenen Regionen der Welt.
Seit über 25 Jahren zählt die Aktserie »Nudi« von Paolo Roversi zu den ästhetisch reizvollsten ihrer Art in der zeitgenössischen Fotografie. Dank einer klaren Komposition und des zarten Einsatzes von Licht, erscheinen die dargestellten Frauen wie grazil gezeichnete Körperstudien, die das Bewusstsein des Betrachters auf die Form, Silhouette und Zierlichkeit des weiblichen Körpers lenken.
Der Fotograf Yoram Roth arbeitet stets konzeptionell und betrachtet eine minutiöse Vorarbeit als unabdingbare Grundlage seiner Werke. Das Ergebnis in Form der ausgestellten Arbeit »Reading and Waiting late into the Night« spiegelt diesen komplexen Entstehungsprozess wider, der, wie auch andere Arbeiten von Yoram Roth, instrumentell das Bauen von Filmsets, umfangreiche Gestaltungen mit Requisiten, aufwendiges Make-up und Hairstyling sowie den Einsatz von Kostümen erfordert.
Wann: 25. April bis 24. August 2013
Öffnungszeiten: Di bis Sa 11–19 Uhr
Öffnungszeiten zum Gallery Weekend: Fr 11–21 Uhr, Sa & So 11–19 Uhr
Wo: CWC Gallery (Ehemalige Jüdische Mädchenschule Berlin)
Eintritt: frei
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© Dacian Groza
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