Bundesnetzagentur: Zwei Standorte bleiben vorerst erhalten

Bundesnetzagentur: Zwei Standorte bleiben vorerst erhalten

Die beiden Standorte der Bundesnetzagentur in Neubrandenburg und Cottbus schließen nicht wie ursprünglich geplant zum Jahresende. Das bestätigte der Sprecher der Behörde, Fiete Wulff, am Mittwoch auf Anfrage. Zuvor hatte das «Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)» berichtet.

Dem Bericht zufolge hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) das Vorhaben gestoppt. Er habe in einem Brief die Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer - Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern) und Dietmar Woidke (Brandenburg) - sowie die Oberbürgermeister der Städte Neubrandenburg und Cottbus über seine Entscheidung informiert, «die Schließung der Standorte zunächst auszusetzen».
Begründet wurde der Schritt demnach mit Empfehlungen aus dem Abschlussbericht der Kohlekommission. Darin werde die Bundesregierung aufgefordert, bei Standortentscheidungen die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen in strukturschwachen und vom Kohleausstieg betroffenen Regionen zu berücksichtigen.
Die Bundesnetzagentur hat bundesweit 42 Standorte mit rund 2700 Beschäftigten. In Cottbus und Neubrandenburg gibt es jeweils sechs Mitarbeiter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. Mai 2019 18:00 Uhr

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