Berliner FDP hält am geplanten Parteitag fest

Berliner FDP hält am geplanten Parteitag fest

Die Berliner FDP hält trotz stark gestiegener Corona-Infektionszahlen an ihrem geplanten Präsenzparteitag fest. Das teilte der Sprecher des Landesverbandes, Peter Kastschajew, am Freitag mit. Der Parteitag soll am 15. November im «Seminaris Campus-Hotel» in Berlin-Dahlem stattfinden, allerdings wie bereits angekündigt verkürzt auf einen Tag. Ursprünglich waren zwei Tage vorgesehen. Auf dem Programm steht die Wahl eines neuen Vorstands, die ursprünglich schon beim Parteitag im März geplant war, der wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» (Freitag) berichtet.

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Den Termin im November erneut um einige Wochen zu verschieben, wäre aus Sicht der FDP nicht sinnvoll gewesen, sagte der Sprecher. «Wir gehen nicht davon aus, dass die Pandemie im Dezember erledigt ist.» Für den Parteitag würden strenge Hygieneregeln gelten. Neben Maskenpflicht und Abstandsgebot sei vorgesehen, bei allen Teilnehmern beim Eintreffen Fieber zu messen. Die Delegierten sollen beim Parteitag auf zwei Säle und mehrere Räume verteilt werden. Der Landesvorsitzende Christoph Meyer kandidiert erneut, Fraktionschef Sebastian Czaja bewirbt sich als einer der Stellvertreter, Lars Lindemann als Generalsekretär.
Der Parteitag wird laut Kastschajew außerdem auch per Livestream übertragen. «Wir bitten die Delegierten darum, sich zu überlegen, ob sie vom Recht auf Stimmübertragung Gebrauch machen können.» Auf diese Weise soll die Zahl der anwesenden Delegierten verringert werden. «Wir rechnen vor Ort mit etwa 200» - von 350 möglichen. Zuletzt hatten unter anderem die Berliner SPD ihren für Ende Oktober geplanten Landesparteitag und die Berliner Grünen ihre für Ende November vorgesehene Landesdelegiertenkonferenz vor dem Hintergrund der Pandemie-Entwicklung verschoben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 6. November 2020 14:34 Uhr

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