Wegner betonte: «Wir leben in Berlin in einer offenen und toleranten Gesellschaft, wir werden nicht tolerieren, dass Mädchen und Frauen in Angst vor Gewalt leben müssen.» Tötungsdelikte gegen Frauen, wie etwa der Mord an Hatun Sürücü, werden heute auch als Femizid bezeichnet. Femizid bedeutet, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden - also weil sie Frauen sind. Als häufigste Form gilt die Tötung durch Partner oder Ex-Partner. Von einem Femizid spricht man auch, wenn Frauen vermeintlich im Namen der Ehre getötet werden. Gemeinsam mit den Bezirksbürgermeistern von Neukölln und Tempelhof, Martin Hikel (SPD) und Jörn Oltmann (Grüne), will Wegner Kränze am Gedenkstein in der Oberlandstraße niederlegen. Auch die Integrationssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) wird als Rednerin erwartet. Neben der Kranzniederlegung finden am Mittwoch in Berlin weitere Veranstaltungen in Erinnerung an Hatun Sürücü statt.