Verwaltungsaufbau und Verwaltungsabläufe müssen immer wieder einem wandelnden Aufgabenverständnis und erhöhten Anforderungen der Politik und der Bürgerinnen und Bürger angepasst werden. Dabei gilt es, die mit der Verbreitung der modernen Interaktions- und Kommunikationstechnologie einhergehenden Chancen konsequent zu nutzen. Die traditionelle Aufbauorganisation nach starren Zuständigkeitsregelungen verliert zunehmend an Bedeutung. In den Vordergrund drängt die Frage, wie Geschäftsprozesse (das Verwaltungshandeln) medienbruchfrei über die Grenzen einzelner Verwaltungseinrichtungen hinweg organisiert werden können.
Kurz: Die Struktur muss den Prozessen und die Prozesse wiederum den Zielen folgen.
Ein wesentliches Reformelement ist die Schaffung dezentraler Strukturen mit Ergebnisverantwortung und die Steuerung über Ziel-, Service- und Projektvereinbarungen. Der Kerngedanke der dezentralen Fach- und Ressourcenverantwortung ist eine umfassende Zuständigkeit dezentraler Organisationseinheiten ... mehr »
Gegenstand des Geschäftsprozessmanagements (GPM) ist der gesamte Regelkreis zur Anpassung strategisch relevanter Geschäftsprozesse an veränderte Rahmenbedingungen von der Zielsetzung über die Prozessorganisation bis zur Prozessteuerung und -führung ... mehr »
Der Senat sieht in der Aufgabenkritik ein zentrales Mittel, um politische Handlungsfähigkeit zurück zu gewinnen. Durch die dramatische Haushaltssituation und die Notwendigkeit, Verwaltungsstrukturen und Prozesse zu optimieren, ist das Land Berlin gezwungen, den breiten Aufgabenbestand des öffentlichen Dienstes kritisch zu hinterfragen ... mehr »
Die Vereinfachung des Normengefüges und der Abbau überflüssiger Bürokratie hat im Land Berlin in dieser Legislaturperiode hohe Priorität ... mehr »

gekennzeichneten Seiten führen in das Intranet der Berliner Verwaltung.