Bereits im Jahr 2006 wurde auf Bundesebene ein Diskussionsprozess über eine gesetzliche Regelung zu mehr Transparenz in Pflegeeinrichtungen von Berlin angestoßen, um Daten über Pflegeheime, wie der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) sie erhebt, der Öffentlichkeit in verständlicher Form und auf einfache Weise zugänglich machen zu können.
Die „Transparenzoffensive Berlin“ war im Zuge dieses Prozesses im Vorfeld der Regelungen des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes in Berlin initiiert worden.
Durch Inkrafttreten der bundeseinheitlichen Regelungen des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes, insbesondere des § 115 Abs. 1a SGB XI, ist der Forderung nach Transparenz Rechnung getragen worden.
Die Ergebnisse von Prüfungen durch den MDK sind verständlich und verbraucherfreundlich zu veröffentlichen (im Internet, im Pflegestützpunkt, in der Einrichtung). Die Pflegekassen kommen dieser ihnen durch das SGB XI zugewiesenen Aufgabe durch die Bereitstellung von Datenbanken und umfassenden Informationen zum Thema Pflege im Internet nach. Sie können sich hierzu auf den Internetseiten der Krankenkassen
Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK)
Verband der Ersatzkassen (vdek)
Betriebskrankenkasse (BKK)
und
Knappschaft
umfassend informieren.
Die Datensammlung der Berliner Transparenzoffensive ist zu großen Teilen nicht mehr aktuell und deshalb vom Netz genommen worden. Derzeit wird an einer aktualisierten Transparenzplattform, dem „Pflegelotsen Berlin“ gearbeitet.