Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona
Tagesaktuelle COVID-19 Fallzahlen und weiterführende Auswertungen finden Sie im Online-COVID-19-Lagebericht des Landes Berlin.
Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

Inhaltsspalte

Aktuelles

„Pflege 2030: smart und digital?”

Onlinekonferenz im Rahmen der Seniorenwoche (28.09.2020)

Bild von Senatorin Kalayci bei einer Online-Konferenz
Bild: SenPflege

Am 28.09.2020 von 16:00 bis 18:00 Uhr findet die Onlinekonferenz „Pflege 2030: smart und digital?“ im Rahmen der diesjährigen Seniorenwoche statt. Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam mit Pflegesenatorin Dilek Kalayci, Experten und Expertinnen sowie interessierten Bürgern und Bürgerinnen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Pflege in Berlin ins Gespräch zu kommen.

Nutzen Sie dieses Dialog-Angebot und gestalten Sie die Zukunft der Pflege in Berlin mit!

Organisiert wird die Veranstaltung durch das Berliner Nexus Institut. Sie können sich per E-Mail zu der Veranstaltung anmelden:

Kompetenzen für die Pflege im digitalen Wandel

„Zusatzqualifizierung Pflege 4.0“ gestartet

Titelbild Flyer
Bild: SenPflege

Mit neuen Technologien und deren Einsatz sind auch neue Anforderungen für das Leben, Lernen und Arbeiten im digitalen Wandel verknüpft. Damit diese nicht zu Überforderungen werden, braucht es Qualifizierungsmöglichkeiten. Die „Zusatzqualifizierung Pflege 4.0“ soll Beschäftigte in der Pflege sowie Beratende zu Pflege und Alter dabei unterstützen, Kompetenzen für die Mitgestaltung des digitalen Wandels im Arbeitsalltag zu entwickeln. Mit diesem Angebot sollen Veränderungen und Chancen durch die Digitalisierung transparenter und nachvollziehbarer werden und eine Kompetenzentwicklung für die aktive Mitgestaltung der Veränderungsprozesse im eigenen Arbeitskontext ermöglicht werden.
Erste Erprobungen der Zusatzqualifizierung sind für das Jahr 2020 vorgesehen. Ab 2021 wird die erprobte Zusatzqualifizierung dann im Raum Berlin angeboten und soll strukturell verankert werden.

Projektflyer Zusatzqualifizierung Pflege 4.0 barrierefrei

PDF-Dokument (315.3 kB)

Rückblick auf einen intensiven und anregenden Prozess

Abschlussbericht der Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“

Im Rahmen der Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ hat seit der Gründung im Jahr 2018 ein intensiver Auseinandersetzungsprozess mit den Themen Pflege und Digitalisierung in Berlin stattgefunden. Nun liegt der Abschlussbericht dieser ersten Arbeitsphase vor, in dem Sie sich über Ziele, Vorgehen und abgeleitete Maßnahmen informieren können.
Besonderer Dank gilt dem Fachgremium „Pflege 4.0“, welches die Initiative von Anfang an begleitet und mitgestaltet hat und allen anderen, die diesen Prozess bisher so kreativ und lebendig vorangebracht haben. Durch die Expertise, Erfahrungen und die unterschiedlichen Blickwinkel aller Beteiligten ist es gelungen, ganz konkrete Maßnahmen für Berlin abzuleiten, über die auch weiterhin hier berichtet werden wird.

Abschlussbericht der Initiative "Pflege 4.0 - Made in Berlin"

PDF-Dokument (3.8 MB)

Berliner Initiative für bessere Rahmenbedingungen für den Einsatz digitaler Assistenzsysteme in der Pflege

Entschließung des Bundesrats (15.05.2020)

Zitat von Frau Senatorin Kalayci über den Mehrwert digitaler Innovationen
Bild: SenPflege/Nils Bornemann

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 15.05.2020 die Bundesratsinitiative der Länder Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Rheinland-Pfalz zur „Schaffung von Grundlagen zur Refinanzierbarkeit digitaler altersgerechter Assistenzsysteme im Rahmen des SGB XI“ beschlossen.
Der im Rahmen der Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ auf den Weg gebrachte Antrag soll einen Beitrag dazu leisten, die Potenziale der Digitalisierung zur Erhöhung von Lebensqualität, Selbstständigkeit und Teilhabe pflegebedürftiger Menschen und zur Entlastung pflegender Angehöriger zu nutzen.
Mit der Bundesratsinitiative sollen finanzielle, rechtliche und strukturelle Grundlagen geschaffen werden, damit pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige möglichst bald von digitalen Innovationen profitieren können. So wird der Bund dazu aufgefordert, einheitliche gesetzliche Voraussetzungen für alle Pflegekassen zur Genehmigung und regelhaften Finanzierung für die Nutzerinnen und Nutzer nachweislich wirksamer digitaler altersgerechter Assistenzsystemen (AAL) zu schaffen. Darüber hinaus sollte eine Vereinfachung und Standardisierung des Anerkennungsverfahrens für technische Unterstützungsangebote geregelt werden. Notwendig ist es auch, dass Grundlagen für den Auf- und Ausbau der erforderlichen Infrastruktur zur Beratung über die Bereitstellung von anerkannten technischen Lösungen unter Berücksichtigung sich dynamisch verändernder Pflegebedarfe geschaffen werden und dabei der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher berücksichtigt wird.

Abschlusssitzung des Fachgremiums „Pflege 4.0”

Dritte Fachgremiensitzung (13.02.2020)

Am 13.02.2020 fand die dritte und vorerst letzte Sitzung des Fachgremiums „Pflege 4.0“ statt. Neben der Auswertung der Ergebnisse des 3. Workshops zum Thema „Smarte Kooperation und Koordination für die Pflege“ standen die Konkretisierung der nun umzusetzenden Maßnahmen und die Planung der weiteren Zusammenarbeit im Fokus der Veranstaltung. Nach einem Rückblick auf den bisherigen konstruktiven und gewinnbringenden Arbeitsprozess waren sich die Mitglieder des Fachgremiums schnell einig: das Netzwerk soll weiterhin bestehen bleiben und gute Lösungen im Bereich Pflege und Digitalisierung in Berlin voranbringen. Die im Rahmen der Initiative gewonnenen Erkenntnisse und die Expertise des Fachgremiums werden somit auch zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der gemeinsam abgeleiteten Maßnahmen leisten.

Berlin als Partnerbundesland bei der 6. Berliner Pflegekonferenz

Die Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ stellt sich vor (07.11.2019)

Am 07.11.2019 fand zum 6. Mal die Berliner Pflegekonferenz statt. Akteur/-innen aus der Praxis kamen im Rahmen der Veranstaltung gemeinsam mit Expert/-innen aus Gesundheitswesen, Politik und Wissenschaft ins Gespräch. Die Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ präsentierte sich dabei zum ersten Mal einer größeren (Fach-)Öffentlichkeit.
An einem durch die Senatsverwaltung betreuten Stand, an dem sich Berlin als Partnerbundesland präsentierte, wurde die Möglichkeit des Austauschs über Arbeitsweise und Umsetzungsstand der Initiative intensiv genutzt. An den Diskussionen waren auch Mitglieder des Fachgremiums „Pflege 4.0“ beteiligt und konnten ihre Expertise und Erfahrungen einbringen.

Smarte Kooperation und Koordination für die Pflege

Der dritte Workshop findet statt (28.08.2019)

Der dritte Workshop im Rahmen der Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ fand am 28.08.2019 im Telefunken-Hochhaus der Technischen Universität Berlin statt. Der Titel der Veranstaltung lautete „Smarte Kooperation und Koordination für die Pflege“. Ziel des Workshops war es, sichtbar zu machen, wie digitale Innovationen zur Optimierung von Arbeitsabläufen in der Pflege beitragen und die Zusammenarbeit an den Schnittstellen der Versorgung verbessern können.

Kompetenzen für das Leben und Arbeiten im digitalen Zeitalter

Artikel im Fachjournal ProAlter (Ausgabe 2/2019)

Die aktuelle Ausgabe der ProAlter beschäftigt sich unter dem Themenschwerpunkt „Digitalisierung und Alter – Segen oder Fluch“ mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf das Leben älterer Menschen und der Gesellschaft.
In einem Artikel werden die Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ sowie daraus abgeleitete Erkenntnisse zum Thema „Digitale Kompetenzen für die Pflege“ vorgestellt. Es wird diskutiert, welche Kompetenzen nötig sind, um mit dem digitalen Wandel im Privat- und Arbeitsleben Schritt zu halten und wie und durch wen diese vermittelt werden können. Dabei zeigt sich, dass die Potenziale digitaler Lösungen für die Pflege nur dann ausgeschöpft werden können, wenn technische Unterstützungslösungen bekannt sind, Berührungsängste im Umgang mit technischen Lösungen abgebaut und diese als Mehrwert erlebt werden. Damit technische Unterstützungslösungen akzeptiert und genutzt werden, müssen sie an der Lebens- und Arbeitsrealität der Menschen (pflegebedürftige Menschen, pflegende Angehörige und beruflich Pflegende) orientiert sein. Das setzt voraus, dass die (potenziellen) Nutzer und Nutzerinnen Ausgangspunkt der Produktentwicklung sind und in alle Entwicklungs- und Erprobungsphasen zu integrieren sind. Damit Menschen technische Unterstützung akzeptieren, nutzen und für sich passende Lösungen auswählen können, müssen sie befähigt werden, bewusste und informierte Entscheidungen treffen zu können. Hier muss die digitale Kompetenzvermittlung ansetzen.

Den Artikel im Fachjournal ProAlter können wir Ihnen bei Interesse per E-Mail zur Verfügung stellen.

Digitalisierung in der Pflege – Chancen für mehr Lebensqualität im Alter und bessere Arbeitsbedingungen?

Öffentliche Ringvorlesung „Mensch-Maschine-Interaktion“ der Technischen Universität Berlin (03.07.2019)

Im Rahmen einer öffentlichen Ringvorlesung, in der die philosophischen, technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Mensch-Maschine-Interaktion beleuchtet werden, gaben Frau Dr. Ludwig und Frau Alfes aus der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung am 03.07.2019 einen Einblick in aktuelle Erkenntnisse aus der Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“.
Es wurde die Arbeitsweise der Initiative sowie Ergebnisse aus den bisher stattgefundenen Workshops zu den Schwerpunktthemen „Digitale Kompetenzen für die Pflege“ sowie „Technische Assistenz für die Pflege“ vorgestellt. Im Anschluss waren die Teilnehmenden eingeladen, sich mit den Chancen und Herausforderungen, die die Digitalisierung für die Pflege bietet, auseinanderzusetzen und mitzudiskutieren.

„Genau hinschauen, welche digitalen Lösungen auch wirklich gut für den Menschen sind“

Frau Senatorin Kalayci im Interview mit dem KAV-Arbeitgebermagazin (Mai 2019)

Frau Senatorin Kalayci sprach im Interview mit dem KAV-Arbeitgeber Magazin über digitale Lösungen für die Pflege in Berlin.

Das Fachgremium „Pflege 4.0“ nimmt weiter Fahrt auf

Die zweite Sitzung findet statt (03.04.2019)

Am 03.04.2019 kamen die Mitglieder des Fachgremiums „Pflege 4.0“ unter dem Vorsitz von Frau Senatorin Kalayci zum zweiten Mal zusammen. Gemeinsam wurden die Ergebnisse aus den bereits stattgefundenen Workshops ausgewertet und Lösungsansätze für Berlin konkretisiert.

Technische Assistenz für die Pflege

Der zweite Workshop findet statt (13.03.2019)

Am 13.03.2019 wurde im zweiten Workshop der Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ in den Räumlichkeiten des Pflegepraxiszentrums Berlin zum Schwerpunktthema „Technische Assistenz für die Pflege“ diskutiert. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern pflegebedürftiger Menschen und pflegender Angehöriger sowie Expertinnen und Experten aus Pflegepraxis, Wissenschaft, Wirtschaft, Ethik, Wohnungsgesellschaften und Politik ging Frau Senatorin Kalayci den Fragen nach, welche technischen Assistenzsysteme die Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen tatsächlich verbessern und pflegende Angehörigen entlasten können, was es braucht, damit die Assistenzsysteme bei ihnen ankommen und welche ethischen, finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu klären sind.

„Mehr Sicherheit und ein selbstbestimmteres Leben“

Frau Senatorin Kalayci im Interview mit der Berliner Zeitung über digitale Lösungen für die Pflege (22.01.2019)

Senatorin Dilek Kalayci im Gespräch
Bild: SenGPG

Frau Senatorin Kalayci sprach im Interview mit der Berliner Zeitung über die Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“, über aktuelle Herausforderungen und Handlungsbedarfe im Bereich der Digitalisierung in der Pflege.

Digitale Kompetenzen für die Pflege

Der erste Workshop findet statt (03.12.2018)

Am 03.12.2018 diskutierte Frau Senatorin Kalayci mit rund 30 Expertinnen und Experten aus Pflegepraxis, Pflegeberatung, Wissenschaft, Wirtschaft, Ethik sowie aus Pflegeaus-, fort- und -weiterbildung zu dem Thema „Digitale Kompetenzen für die Pflege“. In einem vierstündigen Workshop befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Frage, welche Kompetenzen Nutzerinnen und Nutzer digitaler Lösungen in der Pflege benötigen, um diese informiert und für sich gewinnbringend einsetzen zu können. Ebenso wurde der Frage nachgegangen, wie und durch wen diese Kompetenzen zu den pflegebedürftigen Menschen, den pflegenden Angehörigen und den beruflich Pflegenden gelangen.

Mehr Informationen finden Sie in der Dokumentation der Veranstaltung in dem Bereich “Workshops

Auftakt der Initiative “Pflege 4.0 – Made in Berlin”

Das Fachgremium “Pflege 4.0” nimmt seine Arbeit auf (02.10.2018)

Das Fachgremium „Pflege 4.0“ ist erfolgreich gestartet. Unter dem Vorsitz von Frau Senatorin Kalayci tauschten sich am 02.10.2018 in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung rund 30 Expertinnen und Experten aus Pflegepraxis, Politik, Forschung und Wirtschaft zur Digitalisierung in der Berliner Pflege aus. Bei der konstituierenden Sitzung des Fachgremiums standen die Bedarfe der Nutzerinnen und Nutzer von digitalen Lösungen im Fokus. Die Digitalisierung muss einen Beitrag leisten, um die Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen zu erhöhen sowie die Arbeit von pflegenden Angehörigen und Pflegekräften zu unterstützen – so der eindringliche Appell der Mitglieder des Fachgremiums. Mit dem Ziel, konkrete Maßnahmen abzuleiten, werden die anregenden Diskussionen in den kommenden Monaten mit dem Fokus auf den drei Themen „Digitale Kompetenzen“, „Sektorenübergreifende Zusammenarbeit, Schnittstellen und Informationsaustausch“ sowie „Technische Assistenz“ vertieft. Hierzu finden drei Workshops und zwei weitere Sitzungen des Fachgremiums statt.