«Zero Waste Shopping»: Verpackungsmüll erfolgreich reduzieren

«Zero Waste Shopping»: Verpackungsmüll erfolgreich reduzieren

Wer in einem normalen Supermarkt einkauft, erwirbt nicht nur Lebensmittel, sondern auch jede Menge Plastikmüll. Der Lifestyle «Zero Waste Shopping» bietet eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative.

  • Zero Waste Shopping© dpa
  • Zero Waste Shopping© dpa
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Der Lifestyle «Zero Waste Shopping» basiert auf den folgenden fünf Säulen:

  • Ablehnen
  • Reduzieren
  • Wiederverwenden
  • Recyclen
  • Verrotten
Das bedeutet vereinfacht, dass beim Einkaufen darauf geachtet wird, möglichst wenig bis keine unnötigen Ressourcen zu verbrauchen und keinen Müll zu produzieren. So sollen Klima und Umwelt nachhaltig geschützt werden. Dabei kann jeder mit wenigen Einsteiger-Tipps sofort seine Plastik- und Papiermüllproduktion reduzieren. Dazu gehört auch, die Verschwendung von Lebensmitteln zu vermeiden sowie Müll zu recyceln oder wiederzuverwenden. Wer noch einen Schritt weiter gehen will, kann sich beispielsweise Bioabfälle für den Anbau frischer Lebensmittel zunutze machen.

So geht «Zero Waste Shopping»: Tipps für Einsteiger

Wer mit dem «Zero Waste Shopping» starten will, erstellt am besten einen konkreten Einkaufsplan. Dinge, die man braucht, können so gezielt bei den verschiedenen Anlaufstellen besorgt werden. Zahlreiche sogenannte Unverpacktläden, aber auch Wochenmärkte, Bio- und Hofläden bieten mittlerweile Lebensmittel aller Art zum Selbstabfüllen an. Auch umweltfreundliche Drogerieprodukte wie Bambuszahnbürsten, Natron oder Haarseife gibt es ohne Verpackung. Deshalb ist es wichtig, beim Einkaufen immer die passenden Behältnisse oder Stoffbeutel dabei zu haben. Ist eine Verpackung unvermeidbar, sollte sie möglichst aus Papier sein. Haltbare Lebensmittel wie Mehl, Salz, Nudeln oder Tee können in großen Mengen gekauft werden, um auch Transportwege zu reduzieren. Generell sollte man beim Einkaufen darauf achten, dass die Produkte aus der eigenen Region stammen. Auch beim Online Shopping kann direkt beim Hersteller bestellt werden, sodass keine unnötigen Zwischentransporte erfolgen müssen. Hierbei ist es auch wichtig, darauf zu achten, welche Produkte man tatsächlich braucht, um Retouren zu vermeiden.

In diesen Berliner Geschäften gibt es unverpackte Produkte

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Aktualisierung: 15. März 2021