Wedding

Wedding

Im ehemals "Roten Wedding" leben heute die Arbeiter von einst, neben Einwanderern und Studenten in günstigen Alt- und Neubauten.

  • Ortsteilkarte Wedding© GNU
    Lage des Ortsteils Wedding im Stadtteil Wedding
  • Wedding - Rund um den Leopoldplatz© Beate Grimmberger
    Müllerstraße
  • Wedding - Rund um den Leopoldplatz© Beate Grimmberger
    Nazarethkirche am Leopoldplatz
  • Wedding - Rund um den Leopoldplatz© Beate Grimmberger
    OsramHöfe
  • Wedding - Rund um den Leopoldplatz© Beate Grimmberger
    OsramHöfe
  • Wedding - Rund um den Leopoldplatz© Beate Grimmberger
    OsramHöfe
  • Wedding - Rund um den Leopoldplatz© Beate Grimmberger
    OsramHöfe
  • Wedding - Rund um den Leopoldplatz© Beate Grimmberger
    Schornsteine in den OsramHöfen
  • Wedding - Afrikanisches Viertel© Beate Grimmberger
    Straßenschilder im Afrikanischen Viertel
  • Wedding - Afrikanisches Viertel© Beate Grimmberger
    Spielplatz im Afrikanischen Viertel
  • Wedding - Sprengelkiez© Beate Grimmberger
    Sprengelstraße auf Höhe der Sparrstraße
  • Wedding - Sprengelkiez© Beate Grimmberger
    Spielplatz am Sparrplatz
  • Wedding - Afrikanisches Viertel© Beate Grimmberger
    Volkspark Rehberge
  • Wedding - Afrikanisches Viertel© Beate Grimmberger
    Freibad Plötzensee im Volkspark Rehberge
  • Wedding© Beate Grimmberger
    Freibad Plötzensee
  • Wedding - Afrikanisches Viertel© Beate Grimmberger
    Spielplatz im Volkspark Rehberge
  • Wedding© Beate Grimmberger
    Selbstgebrautes bei Eschenbräu
  • Wedding© Beate Grimmberger
    Selbstgebrautes bei Eschenbräu
  • Wedding© Franziska Delenk
    Früherer Standort des "Prime Time Theaters"
  • Wedding© Beate Grimmberger
    Schillerpark
  • Wedding© Beate Grimmberger
    Schillerpark
  • Wedding© Beate Grimmberger
    Schillerpark
Der Wedding vereint in sich mehrere Kieze, die, so unterschiedlich sie sein mögen, alle etwas gemeinsam haben: Die Bevölkerungsstruktur.
Durch die starke industrielle Prägung des Bezirks im 19. und 20. Jahrhundert haben sich vor allem Arbeiter im „roten“ Wedding angesiedelt. Das ist auch heute noch zu spüren. Den Spitznamen „Roter Wedding“ verdankt der Bezirk den politischen Vorlieben den damaligen Bewohnern aus dem Arbeitermilieu.
Neben den klassischen Arbeiter sind heute Menschen aller Berufsgruppen getreten. Die besondere Mischung aus den klassischen Arbeiterwohnungen und Altbauten zu erschwinglichen Mietpreisen ziehen heute immer mehr Studenten und Künstler an.

Zusammen mit dem hohen Migrantenanteil ergibt sich eine bunte Bewohnermischung, die sich in allen Kiezen niederschlägt. Wedding ist ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Was nicht immer problemlos ist, verhilft auf der anderen Seite zu einer interessanten Mischung: Hier macht die Shisha-Bar neben dem Currywurst-Stand auf und auf dem Wochenmarkt findet man türkische Stoffe ebenso wie das Bio-Obst aus Brandenburg.

Der Wedding ist eher ein Bezirk zum Leben als zum Ausgehen. Natürlich kann man hier in zahlreichen Cafés und Kneipen gemütlich sitzen, aber einen In-Club oder eine Disco sucht man hier vergebens. Natürlich muss der Weddinger die Wochenenden nicht zu Hause verbringen. Durch die hervorragenden Verkehrsanbindungen und die zentrale Lage des Bezirks ist man schnell im Prenzlauer Berg oder Friedrichshain.
Wedding - Rund um den Leopoldplatz
© Beate Grimmberger

Müllerstraße

Rund um den Leopoldplatz

Der Leopoldplatz, von den Berlinern auch kurz Leo genannt, liegt im westlichen Teil des Weddings. Der Platz wird geschmückt von der von Schinkel erbauten Nazarethkirche. Die an den Platz angrenzende Müllerstraße bietet mit H&M, Karstadt und Co. zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Die Technische Fachhochschule beschert diesem Kiez mehr und mehr ein studentisches Flair. Rund um die Müllerstraße eröffnen stetig neue Bars und Kneipen und die Immobilienmakler werben verstärkt um studentische Mieter.
Hier hat auch die Charité einen ihrer Berliner Hauptstandorte.
Wedding - Afrikanisches Viertel
© Beate Grimmberger

Straßenschilder im Afrikanischen Viertel

Nord-westlich des Leopoldplatzes taucht man in das Afrikanische Viertel ein, in dem die Straßennamen Bezug auf die deutsche Kolonisation in Afrika nehmen. Innerhalb des Viertels befindet sich die Friedrich-Ebert-Siedlung. Diese Siedlung wurde unter den Architekten Paul Mebes und Paul Emmerich von 1928 bis 1939 gebaut und steht heute unter Denkmalschutz.
Von hier ist es nicht weit zum weitläufigen Volkspark Rehberge mit Freibad und dem Schillerpark.
Wedding - Sprengelkiez
© Beate Grimmberger

Sprengelstraße auf Höhe der Sparrstraße

Südlich des Leos liegt der Sprengelkiez rund um den Sparrplatz, weshalb er auch "Sparrplatz-Kiez" genannt wird. Hier leben überdurchschnittlich viele Menschen zusammen auf relativ engem Raum, denn die fünfgeschossigen Mietshäuser wurden Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet um eine optimale Grundstücksausnutzung zu erreichen. Aber auch hier gilt, was für den gesamten Wedding gilt: die Mischung aus Alt und Neu macht interessant.

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Aktualisierung: 13. März 2018

Wedding im Portrait