Weiterer Meilenstein für das ICC Berlin: Land Berlin vereinbart Exklusivität mit Projektpartnerschaft Quartier ICC
Pressemitteilung vom 02.09.2026
Im laufenden Vergabeverfahren für das Internationale Congress Centrum (ICC) haben das Land Berlin und die als Bestbieterin hervorgegangene Projektpartnerschaft Quartier ICC heute, am 2. September 2026, eine Exklusivitätsvereinbarung unterzeichnet. Damit erhält die Projektpartnerschaft bis zum 30. Juni 2027 Exklusivität für das ICC und das dazugehörige Parkhaus, sowie für das Grundstück Messedamm 9.
Die Exklusivitätsphase dient dazu, die Verhandlungen zwischen dem Land Berlin und der Projektpartnerschaft zu der vorgesehenen Erbbaurechtsvergabe zu führen. Ziel ist eine Beurkundung des Erbbaurechtsvertrages nach Befassung des Berliner Abgeordnetenhauses im nächsten Jahr.
Grundlage der weiteren Gespräche ist das angebotene Konzept, das die Projektpartnerschaft Quartier ICC im Rahmen des wettbewerblichen Dialogs nach mehrmonatiger Bearbeitung und Gesprächen mit einer Jury eingereicht und am 26. Juni 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt hat.
Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey: „Mit der Exklusivitätsvereinbarung gehen wir nun den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Wiederbelebung des ICC. In den kommenden Monaten wollen wir gemeinsam mit der Projektpartnerschaft Quartier ICC zu einem tragfähigen Ergebnis kommen. Damit sind wir im Zeitplan und arbeiten weiter daran, dass die zukunftsweisenden Pläne der Projektpartnerschaft Wirklichkeit werden können. Denn weiter gilt unser Leitspruch: ‚ICC dauert noch ein bisschen, aber wird mega‘.“
Mitglied der Geschäftsleitung der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Tatjana Adams: „In den kommenden Monaten wollen wir den Erbbaurechtsvertrag zur Beurkundungsreife bringen. Damit legen wir die Grundlage für den Abschluss des Vergabeverfahrens und die anschließende Zuschlagserteilung für die Projektpartnerschaft Quartier ICC, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien. So schaffen wir die vertraglichen Voraussetzungen dafür, dass das Konzept für das ICC umgesetzt werden kann.“
Projektpartnerschaft Quartier ICC: „Die Exklusivitätsvereinbarung ist für uns als Projektpartnerschaft Quartier ICC ein weiterer Meilenstein, das ikonische Gebäude ICC wie auch das darum liegende Quartier wieder zu einem belebten Ort in der Stadt zu entwickeln. Vor allem mit Kunst- und Kultur, aber auch vielen anderen wichtigen und interessanten Inhalten, soll dies langfristig und nachhaltig gelingen; damit das ICC wieder ein lebendiger Ort für alle Berliner und Berlinerinnen sowie für die Gäste der Stadt sein wird. Es bleibt eine große und spannende Herausforderung, heute sind wir wieder einen Schritt weitergekommen.“
Der im Rahmen der Exklusivitätsphase finalisierte Erbbaurechtsvertrag wird nach Beurkundung dem Abgeordnetenhaus von Berlin zur Zustimmung vorgelegt. Vorgesehen ist die Erbbaurechtsvergabe mit einer Laufzeit von 99 Jahren. Die Befassung des Abgeordnetenhauses erfolgt auf Grundlage der Vorgaben der Landeshaushaltsordnung.
Das Vergabeverfahren war im November 2024 mit einem Teilnahmewettbewerb gestartet. Als erfolgreiche Bewerberin und Bestbieterin ging die Projektpartnerschaft Quartier ICC aus dem Verfahren hervor. Sie vereint mehrere Unternehmen und ausgewiesene Expertinnen und Experten aus den Bereichen Projektentwicklung, Stadtplanung, Architektur, Denkmalpflege, Kunst- und Kulturmanagement, Ingenieurwesen, Bauausführung und Projektsteuerung.
Zur Projektpartnerschaft gehören die Arup Deutschland GmbH, Coloured Fields GmbH, GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH, HOCHTIEF Infrastructure GmbH, ICCA Projektgruppe / Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank, KVL Projektmanagement Berlin GmbH, Max Dudler GmbH, MIB AG Immobilien und Beteiligungen sowie schneider+schumacher Planungsgesellschaft mbH.
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