Unternehmensbesuch zeigt, wo Klimaschutz Kosten spart

Pressemitteilung vom 09.07.2026

Gemeinsam für mehr Energieeffizienz und Kostenreduzierung

Eine zukunftsfeste Berliner Wirtschaft braucht energieeffiziente Betriebe, die ihre Kosten senken und gleichzeitig Klimaschutz im Alltag umsetzen. Mit der Koordinierungsstelle für Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb (KEK) steht allen Berliner Unternehmen ein einfacher Einstieg in Energieeffizienz und Klimaschutz zur Verfügung – kostenfrei, neutral und praxisnah.
Seit Anfang 2026 wird das Angebot der KEK durch die Berliner Energieagentur GmbH und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH gemeinsam betrieben. Wie diese Beratung in der Praxis wirkt, zeigte ein Vor-Ort-Termin bei der Geisler & Schambach GmbH: Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe Dr. Severin Fischer informierte sich gemeinsam mit interessierten Unternehmen über die Ergebnisse einer KEK-Beratung und über konkrete Ansatzpunkte zur Steigerung der Energieeffizienz im Betrieb.

Dr. Severin Fischer, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Geisler & Schambach zeigt sehr anschaulich, wie Klimaschutz im Betrieb konkret aussehen kann – von der ersten Analyse bis hin zu ganz praktischen Lösungen. Die KEK unterstützt Betriebe genau dabei: Sie macht Einsparpotenziale sichtbar, unterstützt Unternehmen kostenfrei und neutral bei der Auswahl der passenden Förderungen und steht ihnen bei der Umsetzung beratend zur Seite. Energieeffizienz bedeutet Wettbewerbsfähigkeit für unsere Wirtschaft, sichere Arbeitsplätze – und wir kommen unserem Ziel einen Schritt näher, Berlin bis 2045 klimaneutral und zukunftsfest aufzustellen.“

Auch Dr. Henning von der Osten, Geschäftsführer von Geisler & Schambach, begrüßte die Teilnehmenden und gab Einblicke in die bisherigen Aktivitäten und Ziele des Unternehmens im Bereich Energieeffizienz: „Energieeffizienz ist für uns nicht nur eine Frage der Kostenoptimierung, sondern ein zentraler Bestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung. Die Zusammenarbeit mit der KEK hat uns geholfen, konkrete Potenziale in unseren Prozessen zu erkennen und gezielt anzugehen. Wir sehen darin einen wichtigen Schritt, um unsere Produktion zukunftsfähig und nachhaltiger aufzustellen.“
Im Rahmen einer Betriebsbegehung erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Produktions- und Betriebsabläufe vor Ort. Dabei wurden konkrete Ansatzpunkte für Effizienzsteigerungen und Ressourcenschonung aufgezeigt.
Das Team der KEK informierte zu Fördermöglichkeiten, technischen Lösungen und individuellen Beratungsformaten. Ziel ist es, Berliner Unternehmen dabei zu unterstützen, Energieverbräuche zu senken, Kosten zu reduzieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Der Unternehmensbesuch verdeutlicht, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Beratungsstellen ist, um praxisnahe Lösungen für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen.

Über die KEK:
Das Angebot der KEK unterstützt Berliner Unternehmen bei der Identifikation und Umsetzung von Maßnahmen für mehr Klimaschutz, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft. Es bietet unabhängige Beratung, Informationen zu Förderprogrammen sowie praxisorientierte Unterstützung. Die KEK wird durch die Projektpartner Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und die Berliner Energieagentur GmbH umgesetzt und ist ein Unterstützungsangebot der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, das mit jährlich rund 1,1 Millionen Euro finanziert wird.

Über Geisler & Schambach:
Geisler & Schambach GmbH Berlin ist ein Fertigungsunternehmen, das sich auf CNC-Drehen und Fräsen spezialisiert hat und Präzisionsteile aus verschiedenen Materialien wie Stahl, Edelstahl, Aluminium und Kunststoffen herstellt. Das Unternehmen betreibt am Standort mehrere Fertigungs- und Bearbeitungsmaschinen sowie Spritzgussanlagen. Das Unternehmen wollte im Rahmen eines Abwärme-Checks herausfinden, ob am Standort Berlin Abwärmepotenziale vorhanden sind und inwiefern diese wirtschaftlich erschließbar sind. Zum Beginn der Beratung lag noch keine Erfassung der Abwärmepotenziale vor.

Kontakt
Carolin Meltendorf
Stellvertretende Pressesprecherin
Mobil +49 151 150 758 29
carolin.meltendorf@berlin-partner.de

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