Zukunftsbranchen für moderne Metropolen: Senatorin Giffey reist mit Wirtschaftsdelegation nach London zur UK FinTech Week

Pressemitteilung vom 17.04.2026

Vom 19. bis 21. April 2026 reist die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, mit einer Berliner Wirtschaftsdelegation nach London, eines der weltweit führenden Zentren für Finanzdienstleistungen und Technologie. Ziel der Reise ist es, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Berlin und dem Vereinigten Königreich weiter zu stärken, die internationale Vernetzung der Berliner FinTech-Branche auszubauen und Berliner Unternehmen aus diesem Bereich den Markteintritt zu erleichtern. Ein weiterer Schwerpunkt der Reise sind die zentralen Zukunftsthemen Resilienz von Metropolen gegenüber hybriden Bedrohungen wie Cyberangriffen oder Anschlägen auf kritische Infrastruktur.

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: „London ist der größte FinTech-Hub Europas. Der FinTech-Markt in Berlin wächst allerdings auch sehr schnell, zwei Drittel des Venture Capitals in Deutschland fließen heute schon nach Berlin und die Branche entwickelt sich zu einem klaren Wachstumstreiber unserer digitalen Wirtschaft. Schon heute ist Berlin FinTech Capital Deutschlands. Wir wollen, dass Berlin als Finanzstandort das London des europäischen Kontinents wird. Gleichzeitig wollen wir mit unserer Delegationsreise nach London Berliner Unternehmen den Zugang zu einem der wichtigsten Finanzmärkte der Welt erleichtern und die Zusammenarbeit im FinTech-Bereich ausbauen. Heute gilt Frankfurt am Main als wichtigster Bankenstandort Deutschlands. In spätestens zehn Jahren wird das mit FinTech und Künstlicher Intelligenz Berlin sein. Innovation, Internationalisierung und Investitionen in Resilienz helfen uns dabei.“

Mit rund 10,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in der Metropolregion zählt London zu den größten Wirtschaftsräumen Europas und ist ein global bedeutender Standort für Finanzdienstleistungen, Technologie und Innovation. Vom 20. bis 24. April findet die „UK FinTech Week“ in London statt. Höhepunkt der Veranstaltungswoche ist der „Innovate Finance Global Summit“, der jährlich über 1.500 Teilnehmende aus mehr als 70 Ländern zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen zentrale Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz im Finanzsektor, digitale Zahlungsmodelle, Cybersicherheit sowie regulatorische Entwicklungen.

In Berlin ist aktuell die diesjährige FIBE – das Fintech Festival Berlin zu Ende gegangen, das ebenfalls die Bedeutung der Branche für Berlin verdeutlicht. Rund 12.300 Beschäftigte sind in Berlin in FinTech-Unternehmen tätig. Mit dem Berlin House of Finance and Tech stärkt Berlin gezielt die Weiterentwicklung des FinTech-Standorts. In den Jahren 2024 und 2025 wurden dafür über 3,5 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln eingesetzt.

Delegation und Programm der Reise

Auf dem Programm stehen unter anderem:
  • Teilnahme von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey am „Innovate Finance Global Summit“ (IFGS) und eine Paneldiskussion zum Thema „Building FinTech Powerhouses“ mit internationalen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft
  • Delegationsbesuch der Canary Wharf, einem der führenden Finanz- und Innovationsstandorte Europas, sowie des FinTech-Hubs Level39 zum Austausch und Stärkung der gemeinsamen Wirtschaftsbeziehungen
  • Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Londoner Stadtregierung zum Schutz und zur Resilienz der urbanen kritischen Infrastruktur

Begleitet wird Wirtschaftssenatorin Giffey unter anderem von Sebastian Schäfer, Managing Director des House of Finance and Tech sowie Vertreterinnen und Vertretern der Berliner FinTech-Unternehmen UnitPlus, beatvest, Credibur, IDnow, Smartbroker+, banxware, Done!Financials, Tag Capital, Vestlane und Pliant.

Vereinigtes Königreich und London als wichtige Partner für Berlin

Das Vereinigte Königreich ist ein bedeutender Außenwirtschaftspartner für Berlin und belegte im Jahr 2025 Platz 7 der wichtigsten Exportmärkte Berlins. Das Exportvolumen belief sich auf rund 738 Millionen Euro, die Importe lagen im selben Jahr bei rund 339 Millionen Euro. Auch nach dem EU-Austritt bleibt das Vereinigte Königreich ein zentraler Markt für Berliner Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Dienstleistungen, Maschinenbau und High-Tech. London spielt dabei als führendes Finanz- und Innovationszentrum eine Schlüsselrolle.

Die Reise knüpft an die seit dem Jahr 2000 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Berlin und London an und baut zugleich auf bestehenden wirtschaftlichen Kooperationen auf: Bereits 2019 wurde ein Memorandum of Understanding zwischen Berlin Partner und der Londoner Wirtschaftsförderung London & Partners unterzeichnet, um die Zusammenarbeit beider Standorte weiter zu intensivieren und Unternehmen bei der Internationalisierung zu unterstützen.

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