Berlin und der Tokioter Bezirk Shibuya vereinbaren Zusammenarbeit bei Startup-Förderung: Giffey unterzeichnet Kooperationsvereinbarung

Pressemitteilung vom 16.09.2025

Im Rahmen ihrer Delegationsreise nach Japan hat Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey heute in Tokio gemeinsam mit Stefan Franzke, Geschäftsführer der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, und dem Bürgermeister des Tokioter Bezirks Shibuya, Ken Hasebe, ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Shibuya ist Tokios Leuchtturm für Innovationen und Startups. Ziel der Vereinbarung ist es, die Entwicklung und internationale Vernetzung der Startup-Ökosysteme in Berlin und Shibuya weiter voranzutreiben. Beide Seiten erklärten, Gründerinnen und Gründer zu unterstützen, Unternehmensansiedlungen zu fördern und den Austausch von Wirtschaftsdelegationen bei gegenseitigen Besuchen zu stärken. Auch der Austausch von Informationen und die internationale Sichtbarkeit der Startup-Szenen stehen im Mittelpunkt des Abkommens. Bewährte Formate wie beispielsweise der AsiaBerlin Summit im November in Berlin sollen noch stärker der konkreten Kooperation dienen.

„Berlin und Shibuya haben vieles gemeinsam – beide stehen für Kreativität, Innovation und Gründungsgeist. Mit der Kooperation schaffen wir eine Brücke, die Startups aus Berlin den Zugang zum japanischen Markt erleichtert und gleichzeitig Unternehmen aus Japan die Chance gibt, Berlin als Innovationsstandort für ihre Ideen zu nutzen. Wir intensivieren damit die schon bestehende Zusammenarbeit und stärken ihr Fundament.

Wir wollen zum Innovationsstandort Nummer eins in Europa werden. Mit Initiativen wie dem MoU entstehen neue Möglichkeiten für Kooperationen, Investitionen und Wachstum. Wir setzen damit unser Internationalisierungskonzept weiter konsequent um und füllen es mit Leben und internationalen Beziehungen“, betonte Senatorin Franziska Giffey.

Shibuya gilt als ein Zentrum der Kreativwirtschaft und digitalen Innovation in Tokio. Berlin ist eine der dynamischsten Startup-Metropolen Europas. Beide Standorte setzen auf Schlüsselthemen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Smart City und DeepTech. Durch die neue Vereinbarung sollen Unternehmen und Startups von den Netzwerken, Märkten und Investor:innen beider Städte profitieren.

Das Abkommen zwischen Berlin, Berlin Partner und Shibuya reiht sich ein in Maßnahmen des Internationalisierungskonzepts für die Berliner Wirtschaft. Es baut auf den langjährigen Beziehungen zwischen Berlin und Tokio auf, die bereits seit über drei Jahrzehnten durch eine Städtepartnerschaft bestehen. Mit der neuen Vereinbarung wird diese Partnerschaft um eine konkrete Innovations- und Startup-Komponente erweitert.

Das MoU wurde während der Japanreise der Berliner Wirtschaftsdelegation mit Senatorin Franziska Giffey unterzeichnet, die vom 14. bis 20. September 2025 in Tokio und Osaka Station macht. Die Reise steht unter dem Leitmotiv „Tech & Innovation“ und zielt darauf ab, neue Märkte für Berliner Unternehmen zu erschließen, Kooperationen anzustoßen und die Sichtbarkeit Berlins als internationale Innovationsmetropole zu stärken. Höhepunkte sind neben der MoU-Unterzeichnung unter anderem der Besuch des Startup-Inkubators „Tokyo Innovation Base“, ein Austausch mit dem Vize-Gouverneur von Tokio, Manabu Miyasaka, sowie die „Berlin-Woche“ auf der Expo 2025 in Osaka.

Diese Pressemitteilung als PDF downloaden

  • 20250916 PM Berlin und der Tokioter Bezirk Shibuya vereinbaren Zusammenarbeit bei Startup-Förderung: Giffey unterzeichnet Kooperationsvereinbarung

    PDF-Dokument (156.4 kB)