Staatssekretär Biel bringt Berlins Kreativwirtschaft nach Korea: Delegationsreise mit dem Fashion Council Germany gestartet

Pressemitteilung vom 01.09.2025

Wirtschaftsstaatssekretär Michael Biel reist vom 31. August bis zum 4. September 2025 nach Seoul, um die Beziehungen zur südkoreanischen Hauptstadt auszubauen. Im Fokus stehen Berlins Modewirtschaft und Berlin als Standort für Kunstproduktion. Seoul gilt als einer der dynamischsten Märkte für Mode und Design in Asien. In Berlin setzen die 4.800 Unternehmen der Modebranche rund 5 Milliarden Euro um. 25 Prozent der deutschen Galerien befinden sich in Berlin und machen Berlin zur Kunsthauptstadt. Durch die Reise sollen Berliner Designerinnen und Designer und Berliner Galerien bei der gezielten Expansion unterstützt und neue Geschäftsmöglichkeiten erschlossen werden. Zudem sollen die Startup-Ökosysteme beider Städte intensiver miteinander vernetzt werden.

Begleitet wird Michael Biel u.a. von einer Delegation von 12 Berliner Fashion Labels, organisiert durch BERLIN FASHION X INTERNATIONAL, einem von der Senatsverwaltung für Wirtschaft geförderten Projekt des Fashion Council Germany. Die Designerinnen und Designer werden die Möglichkeit haben, ihre Kollektionen während der Seoul Fashion Week vor Ort in einem eigenen, repräsentativen Berlin-Showroom zu zeigen. Darüber hinaus sind viele Gespräche und Networking-Events geplant, bei denen sich Berlin als Modestandort präsentiert. „Mode verbindet Kreativität mit Wertschöpfung. In Seoul wollen wir für Berliner Labels neue Türen öffnen und streben zudem eine Kooperation zwischen beiden Fashion Weeks an“, so Staatssekretär Biel.

Neben Vertreterinnen und Vertretern der Mode- und Kunstszene trifft Michael Biel auch Repräsentanten der Stadt, wie den Deputy Mayor for Economics of the Seoul Metropolitan Government, Jongtae JOO. Zusätzlich zu Gesprächen über Kooperationen in der Kreativwirtschaft wird es auch um eine stärkere Einbindung koreanischer Unternehmen auf dem AsiaBerlin Summit gehen – der größten Plattform für Berliner und asiatische Unternehmen. Auch werden konkrete Möglichkeiten besprochen, wie die Startup-Ökosysteme beider Städte enger zusammenwachsen können.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch der Frieze Seoul, einer der weltweit wichtigsten Kunstmessen. Ziel ist es, Kontakte zu Sammlerinnen und Sammlern, Galerien und Museen zu knüpfen und Berlin als internationalen Kunststandort zu präsentieren. Südkorea ist mittlerweile der fünftgrößte Auktionsmarkt für zeitgenössische Kunst – Tendenz steigend. Mit dem Gallery Weekend Berlin als weiterem Mitglied der Delegation sollen Kontakte zur koreanischen Kunstszene gestärkt und neue Märkte für Berliner Galerien erschlossen werden. Das Gallery Weekend Berlin wird von der Senatswirtschaftsverwaltung gefördert und ist ein einzigartiges Format, welches die Vielfalt der zeitgenössischen Kunstszene der Stadt präsentiert. Mittlerweile wird dieses Berliner Modell auch von anderen Städten kopiert.

„Berlin und Seoul sind kreative Metropolen mit internationaler Ausstrahlung. Mit dieser Reise wollen wir unsere Netzwerke enger verknüpfen und Berliner Unternehmen neue Märkte eröffnen. Zugleich positionieren wir Berlin international als kreativen Wirtschaftsstandort. Seoul und Berlin verbindet eine lebendige Partnerschaft, die wir durch konkrete Projekte in Mode und Kunst weiter stärken wollen“, betont Wirtschaftsstaatssekretär Biel.

Südkorea ist die zwölftgrößte Volkswirtschaft der Welt und ein wichtiger Handelspartner Berlins. Als eine der führenden Hightech- und Kreativnationen liegen die Schwerpunkte v.a. in den Bereichen Elektronik, Halbleiterindustrie und Automobilbau. Zwischen Berlin und Südkorea betrug das Handelsvolumen im Jahr 2024 rund 231 Millionen Euro, mit steigender Tendenz. Die Reise soll nicht nur wirtschaftliche Brücken schlagen, sondern auch die enge Partnerschaft zwischen den Städten Berlin und Seoul weiter vertiefen.

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