Hinweise zum Ablauf der Prüfungen

I. Gesetzestexte und sonstige Hilfsmittel

Die zugelassenen Hilfsmittel finden Sie auf der Seite zu den Hilfsmitteln .

Diese Hilfsmittel sind mitzubringen. Sie können vor und während der Prüfung kontrolliert werden. Etwa benötigte weitere Gesetzestexte sowie Papier werden gestellt. Mitgebrachtes Papier darf nicht verwendet werden. Beschriebenes oder unbeschriebenes Papier darf bei Verlassen des Klausurraumes nicht mitgenommen werden. Schreibzeug muss mitgebracht werden. Es dürfen nur blau- oder schwarzfarbige Stifte verwendet werden.

II. Ordnung während der Prüfung, Folgen unlauteren Verhaltens

Der Einlass in den Prüfungssaal beginnt etwa eine halbe Stunde vor dem Klausurtermin. Die Prüflinge haben einen Personalausweis oder Reisepass und das Ladungsschreiben mitzubringen. Das Rauchen ist im Prüfungsbereich nicht gestattet.

Das Verlassen des Prüfungsraumes ist nur nach näherer Bestimmung der Aufsicht Führenden zulässig.

Die Benutzung oder das Mitführen nicht zugelassener Hilfsmittel ist ein Täuschungsversuch. Technische Hilfsmittel wie Mobiltelefone, Kleincomputer, Organizer, Taschenrechner etc. sind nicht zugelassen.

Täuschungsversuche und sonstiges ordnungswidriges Verhalten können zur Bewertung der Aufsichtsarbeit mit ungenügend (0 Punkte), in schweren Fällen sogar zum Nichtbestehen der gesamten Prüfung führen. Die Beachtung dieser Bestimmung wird vom Aufsicht Führenden überwacht.

Etwaige Behinderungen im Prüfungsverlauf (z. B. Lärmbelästigungen) sind unverzüglich dem Aufsicht Führenden anzuzeigen.

Behinderungen aufgrund sonstiger außergewöhnlicher Umstände in der Prüfungsvorbereitung sollten zur Vermeidung von Nachteilen im Rahmen eines etwas später zu stellenden Antrages auf Genehmigung eines dritten Prüfungsversuches sofort angezeigt werden.

III. Verhalten bei Krankheit

Wichtig! Das hier herunter zu ladende Formblatt Amtsarzt ist beim Aufsuchen des Amtsarztes vorzulegen.

Formblatt Amtsarzt

PDF-Dokument (133.1 kB) - Stand: 5.2.2018

Bei Verhinderung wegen Krankheit oder aus einem anderen wichtigen Grund ist zur Vermeidung der Rechtfolge, dass die Aufsichtsarbeit als mit „ungenügend“ bewertet gilt, die Verhinderung dem GJPA unverzüglich anzuzeigen und der Hinderungsgrund nachzuweisen. Im Falle einer Erkrankung ist ein Attest des für den Wohnsitz des Prüflings zuständigen Amtsarztes erforderlich. Der Amtsarzt ist unter Vorlage des Ladungsschreibens aufzusuchen. Die durch die amtsärztliche Untersuchung entstehenden Kosten werden vom GJPA nicht ersetzt. Sollte im Fall einer Erkrankung trotz Bemühens kein amtsärztliches Attest zu erlangen sein, ist dies unverzüglich dem GJPA anzuzeigen. Das im Falle einer Prüfungsverhinderung wegen Krankheit vorzulegende Attest muss hinreichend aussagekräftig sein, damit die geltend gemachte krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit beurteilt werden kann. Hierfür ist regelmäßig eine Beschreibung der Symptome erforderlich. Darüber hinaus kann eine konkrete Diagnose notwendig sein, um insbesondere chronische und anlagebedingte Erkrankungen ausschließen zu können. Zweifel gehen zu Lasten des Prüflings.

Wenn eine begonnene Klausurbearbeitung aus Krankheitsgründen nicht beendet werden kann, ist dies ebenfalls durch ein amtsärztliches Attest nachzuweisen. Falls der Amtsarzt am selben Tag nachweislich nicht mehr erreichbar ist, hat sich der Prüfungsteilnehmer unverzüglich mit dem GJPA in Verbindung zu setzen um das weitere Vorgehen, insbesondere die Möglichkeit des Nachweises durch ein privatärztliches Zeugnis zu erörtern.

Für das beim Amtsarzt in jedem Fall vorzulegende ärztliche Attest können Sie sich hier eine Vorlage, die von Ihrem behandelnden Arzt ausgefüllt werden kann, herunterladen.

Formular für ein ausführliches Ärztliches Attest zur Vorlage beim Amtsarzt

PDF-Dokument (154.1 kB)

Anträge auf einen Nachteilsausgleich wegen Behinderung oder Krankheiten sind spätestens drei Wochen vor Beginn der schriftlichen Prüfung einzureichen, es sei denn, die Prüfungsbehinderung tritt erst nach Ablauf der vorgenannten Frist ein (§ 28 Abs. 2 S. 7 i. V. m. § 5 Abs. 6 S. 4 JAO 2003). Die Prüfungsbehinderung ist durch ein amtsärztliches Attest nachzuweisen. Das vorzulegende Attest muss hinreichend aussagekräftig sein, damit die geltend gemachte eingeschränkte Prüfungsfähigkeit beurteilt werden kann. Hierfür ist regelmäßig eine Beschreibung der Symptome erforderlich. Darüber hinaus kann eine konkrete Diagnose notwendig sein, um insbesondere chronische und anlagenbedingte Erkrankungen ausschließen zu können. Zweifel gehen zu Lasten des Prüflings.
Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass bei einer Sehnenscheidenentzündung dem Amtsarzt das Ergebnis einer Ultraschalluntersuchung vorzulegen ist.

Sollten Sie zu den Personen der Menschen mit Behinderungen gehören, so weisen Sie dies bitte frühzeitig durch geeignete Unterlagen (z. B. Schwerbehindertenausweis, ärztliches Attest, o. ä.) nach. Gerne werden wir Sie im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bei der Durchführung der Prüfung unterstützen und beraten. Bitte teilen Sie auch mit, welche Hilfsmittel Sie gegebenenfalls bisher für die Abfassung längerer Prüfungsaufgaben in Anspruch genommen haben, damit dies hier bei der Prüfung möglicher Nachteilsausgleiche Berücksichtigung finden kann.

Nach § 7 Abs. 1 JAO 2003 gilt:
War ein Prüfling entschuldigt verhindert, eine Prüfungsleistung zu erbringen, so gilt die Prüfung als nicht abgelegt. Hat der Prüfling jedoch in jedem Pflichtfach mindestens eine Aufgabe bearbeitet, so muss er die fehlenden schriftlichen Aufgaben im nächsten Prüfungstermin anfertigen.

Die Ausführungen gelten entsprechend für die mündliche Prüfung.