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Architektur: Wichtige Berliner Bauwerke
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Blick in einen Innhof im Quartier Schützenstraße
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Das Quartier Schützenstraße ist ein Bauensemle in der Nähe der Friedrichstraße. Das auffällig bunte Ensemble beherbergt Wohnungen und zählt zu den bedeutendsten Berliner Neubauten der Nachwendezeit.
Das Quartier Schützenstraße ist ein Bauensemble in Berlin-Mitte in der Nähe der Friedrichstraße. Das Ensemble füllte eine Brache, die durch den Zweiten Weltkrieg und Mauerzeit zwischen Schützen-, Markgrafen-, Zimmer- und Charlottenstraße entstanden war. Der italienische Architekt Aldo Rossi gestaltete den Block, der zu den wichtigsten Berliner Neubauten der Nachwendezeit zählt. Es wurde nach vierjähriger Bauzeit 1998 fertiggestellt.
Rossi entwarf einen im Inneren einheitlichen Block, der Außen in Parzellen aufgeteilt ist. Jede Parzelle hat eine eigene Fassaden- und Dachgestaltung. Hinter den bunten und differenten Fassaden sind die Geschosshöhen durchgängig, sodass eine Nutzung der Räume über Parzellen hinweg möglich ist. Eine Fassade in der Schützenstraße fällt besonders ins Auge: sie ist and den römischen Palazzo Farnese von Antonio da Sangallo d.J. und Michelangelo angelehnt.
Vier Innenhöfe erinnern an die für Berlin typische Hinterhofbebauung. Unterschiedlich gestaltete Hinterhäuser begrenzen die Höfe. Besonders interessant ist ein achteckiger Innenhof: Er wurde auf dem ehemaligen Mauerstreifen errichtet und wird durch rote Fassaden eingegrenzt.
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