Tiergarten

Tiergarten

  • Tiergarten© dpa
  • Radfahrer© dpa
    Ein Radfahrer fährt vor dem Brandenburger Tor in Berlin durch den von der Morgensonne durchfluteten Tiergarten.
  • Herbst in Berlin© dpa
    Ruderbote liegen in Berlin im neuen See im herbstlichen Tiergarten.
  • Tiergarten in Herbstfarben© dpa
    Schloss Bellevue ist zwischen den bunt gefärbten Bäumen im Tiergarten zu sehen.
  • Tiergarten© www.enrico-verworner.de
  • Tiergarten© dpa
  • Tiergarten© dpa
  • Morgenstimmung Berlin© dpa
    Die Morgensonne geht im Tiergarten neben der Siegessäule auf.

Aufgrund der Corona-Pandemie besteht die grundsätzliche Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf zahlreichen belebten Plätzen und Straßen der Innenstadt. Darüber hinaus gilt eine generelle dringende Empfehlung zur Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum. Weitere Informationen »

Der Tiergarten ist das grüne Herz Berlins. Zwischen Brandenburger Tor und Zoo bietet der Park mit seinen großen Wiesen und Schatten spendenden Bäumen viel Raum für Erholung, Sport und Freizeit. Auf dem Berliner Stadtplan wirkt die drei Kilometer breite und einen Kilometer tiefe Tiergarten wie eine innerstädtische Insel. Berliner und Touristen nutzen die Oase zum Entspannen, Sport treiben, Spazieren gehen und um den Tag zu vertrödeln. Aber auch viele Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die Siegessäule, sind im Tiergarten verortet.
Der Tiergarten hat schon mehrere Transformationen hinter sich. Ende des 17. Jahrhunderts ließ Kurfürst Friedrich III. aus dem ehemaligen Jagdrevier einen "Lustpark für die Bevölkerung" anlegen. Im Laufe der Zeit wurde der Park nach mehreren Vorbildern umgestaltet, u.a. wurde der Tiergarten zwischen 1833 und 1838 von dem berühmten Landschaftsgestalter Peter Joseph Lenné in einen englischen Volkspark verwandelt.

Baumspenden zur Wiederaufforstung

Der Tiergarten erlitt im Zweiten Weltkrieg immer wieder große Schäden. Vor allem das letzte Kriegsjahr und die Kämpfe im Zentrum von Berlin waren für den Park katastrophal. Nach dem Krieg wurde der Park fast vollständig von Brennholz suchenden Berlinern kahl geschlagen. Die Wiederaufforstung des Parks begann im Jahre 1949 und konnte damals fast nur mit Baumspenden aus anderen deutschen Städten durchgeführt werden.

Sehenswürdigkeiten im Tiergarten

Es sind aber nicht nur Bäume, Sträucher und Grünflächen, die das Gesicht des rund 200 Hektar großen Tiergartens bestimmen. Viele Sehenswürdigkeiten wie Denk- und Mahnmale, Brücken, die Siegessäule, das Bundespräsidialamt, das Haus der Kulturen der Welt oder der Englische Garten laden dazu ein, einen Tagesspaziergang durch den Park zu machen. Der rund um einen Teich angelegte Englische Garten im nördlichen Teil gibt Einblick in die englische Landschaftsarchitektur und ist heute eine der schönsten Ecken des Tiergartens. Auch im nördlichen Teil des Parks liegen das Bundespräsidialamt, das Carillon und das sowjetische Ehrenmal.

Denkmäler für Liebknecht und Luxemburg

Im südlichen Tiergarten sind die Hauptanziehungspunkte der Neue See, die Luiseninsel und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Mahnmale für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg erinnern an die Gründer der KPD, die im Januar 1919 von rechtsgerichteten Freikorps-Verbänden brutal ermordet und an den durch die Denkmäler markierten Orten tot aufgefunden wurden.

Informationen

Karte

 Adresse
Straße des 17. Juni 100
10557 Berlin
Öffnungszeiten
jederzeit zugänglich
Barrierefrei
Wege größtenteils barrierefrei nutzbar

Nahverkehr

S-Bahn
Bus

Quelle: Berlin.de | Alle Texte, Fotografien und Grafiken auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt (Copyright). Sie dürfen weder kopiert, vervielfältigt, übersetzt noch in anderer Weise verwendet werden.

| Aktualisierung: 10. September 2020