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Sehenswürdigkeiten in Tempelhof-Schöneberg
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Das Gebäude des U-Bahnhof Wittenbergplatz gilt als architektonisches Schmuckstück der City-West. Zu Bauzeiten geschmäht, steht es heute unter Denkmalschutz.
Wer aus dem U-Bahnhof Wittenbergplatz tritt, befindet sich im westlichen Berlin. Mitten an der Tauentzienstraße und dem KaDeWe ist der Bahnhof Ausgangspunkt für Shoppingtouren.
Dass der U-Bahnhof Wittenbergplatz heute zu den schönsten U-Bahnhöfen Berlins gehört, hätte nach seinem Bau niemand geahnt. Der erste U-Bahnhof Wittenbergplatz entstand 1902 nach den Plänen Paul Wittigs. Jahrelang verkehrten hier Züge auf zwei Gleisen. Nach dem Beschluss den U-Bahnhof für weitere Strecken zu nutzen, wurde ein Architekturwettbewerb für den Ausbau ausgeschrieben.
Den Zuschlag für den Bau des neuen U-Bahnhofs erhielt der Architekt Alfred Grenander. Fünf Gleise an drei Bahnsteigen führten fortan durch den Bahnhof. Grenander entwarf die Eingangs- und Schalterhalle mit neoklassizistischen Formen und einem quadratischen Turm. Die 15 Meter hohe Halle verärgerte die Menschen anfangs, da sie Höhe des Gebäudes Kleiststraße und Tauentzien optisch voneinander trennte.
Während des Zweiten Weltkriegs zerstörten Bomben große Teile der Eingangshalle. Bis 1951 wurde der Bahnhof wieder aufgebaut. Seit 1980 steht der U-Bahnhof Wittenbergplatz unter Denkmalschutz. Anfang der 1980er Jahre restaurierten Fachleute die Schalterhalle denkmalgerecht. Heute verkehren die U-Bahnlinien 1, 2 und 3 am Wittenbergplatz.
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