Neues aus dem Quartiers-Logbuch
Der Abriss geht in die nächste Phase. Im Auftrag der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) wurden die nächsten Schritte für die Bauvorbereitung im nördlichen und westlichen Teil des Gebietes eingeleitet. Dabei werden die nicht unter Denkmalschutz stehenden Gebäude abgerissen, um Platz für die anstehenden Neubauprojekte und Freianlagen zu schaffen.
Ganz konkret werden die nördlichen Garagen angrenzend zu den Wohnhäusern an der Obentrautstraße abgerissen. Teile der nördlichen Stallgebäude und der ehemaligen Schmiede sind bereits zurückgebaut. Die Garagen mit den markanten hellblauen Toren sind entkernt. Im Rahmen dieser Arbeiten erfolgte eine Schadstoffentsorgung gemäß den Rückbauvorgaben.
Für den Komplettabriss der Halle zwischen Adlerhalle (Anm. Red. StadtWERKSTATT-Friedrichshain-Kreuzberg) und Alter Reithalle wurde als Vorbereitung das Dach bereits abgetragen.
Insgesamt ist ein Viertel der geplanten Abbruch- und Rückbauarbeiten abgeschlossen. Eindrücke von den bisherigen Abrisstätigkeiten und weiteren geplanten Schritten erfahren Sie in unserem Quartiers-Logbuch ! Schauen Sie vorbei und verfolgen Sie den Wandel des Areals!
Was gibt’s Neues aus dem Zukunftsrat?
Am 28. August 2024 fand der 31. Zukunftsrat statt, bei dem das Büro Drees & Sommer als neuer Gesamtprojektsteuerer für das Dragonerareal vorgestellt wurde. Das Büro wird ein Umsetzungskonzept mit einem übergeordneten Terminplan erstellen, die Umsetzung der einzelnen Teilprojekte koordinieren und die Erschließung steuern. Die Fortführung der ZusammenStelle wurde diskutiert. Die Zuwendung der zentralen Anlaufstelle für Anwohnende läuft Ende 2024 aus. Zur Diskussion steht, ob die Adlerhalle während der Sanierungsarbeiten als temporäre Drehscheibe für Gewerbe dienen soll. Der Zukunftsrat arbeitet weiter an diesen Aufgaben.
Das Kurzprotokoll dieser und weiterer Sitzungen des Zukunftsrats finden Sie hier .
Text © Zebralog GmbH mit Anm. Red.
Aus der Presse
Aktuell wird innerhalb der Kooperation ausgehandelt, wie und wo die sogenannten gemeinwohlorientierten Dritten wie z.B. Genossenschaften Wohnungsneubau realisieren werden. Bisher war die Hälfte des Baufeld West und das Baufeld Nord für die Vergabe an Dritte in Konzeptverfahren vorgesehen. Um den Wohnungsneubau zu beschleunigen, hatte der Senat vorgeschlagen, das gesamte Baufeld West an die WBM zu geben. Damit ist aber noch nicht geklärt, wo, wie und wann die Dritten zum Zuge kommen. Auf dem „Fachgespräch: Neubau durch gemeinwohlorientierte Dritte“ vom 6. September stand zur Diskussion, welche Gelingensbedingungen es braucht, um schnellere und wirtschaftliche Lösungen für Dritte zu schaffen. Im Ergebnis entstand ein Papier getragen aus dem Netzwerk Gemeinwohlorientierte Immobilienakteur*innen Berlin. Gegenwärtig finden in den Gremien und zwischen den Kooperationspartner*innen im Modellprojekt viele Gespräche statt, um eine gemeinsame Lösung zu finden und mögliche Perspektiven
aufzuzeigen, um sowohl die Wirtschaftlichkeit des Wohnungsneubaus zu sichern und schnell zu starten als auch Dritte weiter für den Wohnungsneubau vorzusehen.
Wichtiger Meilenstein für den Bebauungsplan erreicht
Mit dem Bebauungsplan 2-48 Dragonerareal schafft die Bauleitplanung im Bezirk die rechtliche Grundlage für die Entwicklung des Areals. Momentan wäre nur eine gewerbliche Nutzung rechtlich zugelassen. Um das städtebauliche Konzept zu realisieren und das Grundstück auch dichter bebauen zu können, ist die Änderung der rechtlichen Grundlagen notwendig.
Ein wichtiger Meilenstein ist nun erfolgt. Bis Oktober 2024 fand die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (TöB) statt. Träger öffentlicher Belange sind zum Beispiel Behörden, Verbände oder Unternehmen, deren Zuständigkeit und Verantwortlichkeit von den Bauprojekten betroffen sein könnten. Sie haben die Möglichkeit, ihre Meinung oder Bedenken zu den Inhalten des Bebauungsplans zu äußern. Die eingegangenen Stellungnahmen werden nun aufgenommen und fließen in das weitere Verfahren ein.
Neues aus dem Kiezraum
Seit kurzem muss im Kiezraum nicht mehr mit der Hand gespült werden – es gibt jetzt eine Geschirrspülmaschine, die das erledigt. Das Projekt haben Engagierte aus der Nachbarschaft über die Kiezkasse beantragt und anschließend koordiniert. Mit Hilfe der Baufachfrauen Berlin e.V. wurde die Maschine eingebaut und angeschlossen. Für künftige Veranstaltungen und Zusammenkünfte im Kiezraum eine willkommene Unterstützung!