Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ist Mahn- und Gedenkstätte und erinnert an die Schrecken des Krieges.

Die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche

© dpa

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche wurde von 1891 bis 1895 auf dem ehemaligen Auguste-Viktoria-Platz zu Ehren Kaiser Wilhelms I. als spätromanische Zentralanlage in Form eines lateinischen Kreuzes erbaut. Nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Ruine nach Teilabriss gesichert und als Mahnmal erhalten. Der zerstörte alte Turm gilt als Symbol für die Schrecken des Krieges und wird von den Berlinern "Hohler Zahn" genannt.

Neubau an der Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche

Zwischen 1959 und 1963 kamen die Neubauten in Form eines Oktogons hinzu. Dort befindet sich heute eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Seit 1987 dient die Eingangshalle der alten Kirche mit Resten der reichen Mosaikarbeiten als Gedenkhalle. Hier fanden das Nagelkreuz der Kathedrale von Coventry, ein Ikonenkreuz der Russisch-Orthodoxen Kirche und die beschädigte Christusfigur vom Altar der alten Kirche Aufstellung.

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Karte

Adresse
Kurfürstendamm 237
10719 Berlin
Telefon
030 2 18 50 23
Internetadresse
gedaechtniskirche-berlin.de
Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag 9 bis 19 Uhr (Kirche)
Eintrittspreise
Bitte vor Ort erfragen
Barrierefrei
Das Podest, auf dem die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche steht, ist über eine Rampe erreichbar.
Die Rampe befindet sich auf der dem Kurfürstendamm zugewandten Seite zwischen neuer Kirche und Altem Turm. Behindertengerechtes WC im Untergeschoss.
Führungen
Es finden täglich kostenlose Kirchenführungen durch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche statt.
Montag, Freitag und Samstag: 10.15, 11.15, 12.15, 13.15, 14.15 und 15.15 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag: 12.15, 13.15, 14.15 und 15.15 Uhr

Nahverkehr

S-Bahn
U-Bahn
Bus
Regional­bahn

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Quelle: Berlin.de

| Aktualisierung: 17. November 2017