Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona
Tagesaktuelle COVID-19 Fallzahlen und weiterführende Auswertungen finden Sie im Online-COVID-19-Lagebericht des Landes Berlin.
Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

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Aufgaben und Ziele

Die Landessuchtbeauftragte koordiniert alle Angelegenheiten zum Thema Drogen und Sucht in Berlin. Sie begleitet fachliche Belange freier Träger im Sucht- und Drogenbereich und stimmt die Versorgung Suchtkranker sowie die Bedarfsplanung ab. Die Förderung von Maßnahmen freier Träger im Bereich Suchtprävention und Drogenhilfe gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Programm der Suchtbeauftragten zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs in Berlin

Seit dem Jahr 1977 gibt es im Land Berlin ein Programm zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs, das durch die jeweilige Landessuchtbeauftragte bzw. den jeweiligen Landessuchtbeauftragten koordiniert und umgesetzt wird. Dabei ist die Trennung der Zuständigkeiten nach Legalität bzw. Illegalität der Drogen seit der Änderung der Geschäftsverteilung des Senats im März 1996 hinfällig.

Das Programm beinhaltet vier Ansatzpunkte:
  1. Präventive Maßnahmen
  2. Niedrigschwellige Angebote wie Streetwork, Übernachtungseinrichtungen, Kontaktläden und Drogenkonsumräume
  3. Hilfen für Abhängige in Form von Beratungs- und Therapieangeboten
  4. Polizeiliche Verfolgung und Ermittlung in der Drogenszene zur Bekämpfung von Handel und Schmuggel

Zuständigkeiten der Suchtbeauftragten außerhalb Berlins

Die Landessuchtbeauftragte nimmt auch Aufgaben auf nationaler und internationaler Ebene wahr. Zur besseren Koordinierung regionaler Drogenpolitik und Drogenhilfe, der Koordination zwischen Bund und Ländern sowie innerhalb der Europäischen Union ist die Landessuchtbeauftragte in verschiedenen Gremien vertreten. In diesen Bereich gehören z. B. die Zusammenarbeit mit bundesweit tätigen Organisationen wie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e. V., dem Fachverband Drogen- und Suchthilfe e. V. (fdr), und der Weltgesundheitsorganisation WHO.