Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter: berlin.de/corona
Tagesaktuelle COVID-19 Fallzahlen und weiterführende Auswertungen finden Sie im Online-COVID-19-Lagebericht des Landes Berlin.
Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

Inhaltsspalte

Landes-Beauftragte für Sucht-Fragen

Logo für Leichte Sprache
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers

Herzlich Willkommen auf der Internet-Seite
von der Landes-Beauftragten für Sucht-Fragen in Berlin.

Zeichen für Information
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers
Diese Informationen sind eine Zusammenfassung in Leichter Sprache. Hier erklären wir Ihnen:
  1. Was ist eine Landes-Beauftragte?
  2. Was bedeutet Sucht?
  3. Für wen ist das Thema Drogen und Sucht wichtig?
  4. Das Berliner Hilfe-System Sucht
  5. Welche Informationen gibt es auf der Internet-Seite?

Zu der Internet-Seite in schwieriger Sprache kommen Sie hier:
Landes-Beauftragte für Sucht-Fragen in Berlin

1. Was ist eine Landes-Beauftragte?

Eine Landes-Beauftragte ist zuständig für ein bestimmtes Thema
in einem Bundesland.
Die Landes-Beauftragte für Sucht-Fragen ist zuständig
für das Thema Drogen und Sucht.

2. Was bedeutet Sucht?

Flaschen mit Alkohol
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers

Der Begriff Sucht beschreibt:
Eine Person ist abhängig von etwas.
Sucht-kranke Menschen können von verschiedenen Sucht-Mitteln abhängig sein.

Brennende Zigarette
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers
Sucht-Mittel sind zum Beispiel:
  • Tabak
  • Alkohol
  • Medikamente
  • Illegale Drogen
    Illegal bedeutet: Diese Drogen sind verboten.
Hand mit Geldschein und Münzen
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers

Sucht-kranke Menschen können auch von anderen Dingen abhängig sein.

Zum Beispiel:
  • von Glücks-Spielen
    Glücks-Spiele gibt es zum Beispiel im Casino oder im Internet.
    Bei Glücks-Spielen wetten Menschen um Geld.
  • Von Medien
    Zum Beispiel von Computern, Handys oder Spiel-Konsolen
Spiel-Konsole
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers

Viele sucht-kranke Menschen leiden unter ihrer Sucht.
Für diese Menschen gibt es verschiedene Hilfs-Angebote.

3. Für wen ist das Thema Drogen und Sucht wichtig?

Mehrere Menschen in verschiedenem Alter und mit unterschiedlicher Hautfarbe, eine Person sitzt im Rollstuhl
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers

Das Thema Drogen und Sucht ist für alle Menschen wichtig.
Fast jede Person trinkt zum Beispiel Alkohol.
Viele Menschen kennen eine sucht-kranke Person.
Jeder und jede von uns kann etwas tun.
Zum Beispiel: Durch den eigenen Umgang mit Alkohol
ein gutes Vorbild sein.
Dadurch gibt es weniger Abhängigkeiten und Sucht-Probleme.

4. Das Berliner Hilfe-System Sucht

Hilfe-Plan, in den Ziele, Datum und Kontakt-Personen eingetragen werden können
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers

Das Berliner Hilfe-System Sucht ist ein Plan
von der Landes-Beauftragten für Sucht-Fragen in Berlin.
In dem Plan steht:
So wollen wir mit dem Thema Drogen und Sucht in Berlin umgehen.

Das sind die Ziele von dem Berliner-Hilfe-System:
  • Die Betroffenen sollen am besten von ihrer Sucht loskommen
  • Sucht-kranke Menschen sollen nicht an ihrer Sucht sterben.
  • Die Gesundheit von den Betroffenen soll sich verbessern.
  • Die Betroffenen sollen ein besseres Leben haben.
  • Die betroffenen Menschen sollen
    an der Gesellschaft teilhaben können.

Mit dem Berliner-Hilfe-System wollen wir sucht-kranken Menschen helfen:
Einen Weg aus der Abhängigkeit zu finden.

Dafür gibt es verschiedene Hilfs-Angebote:

1. Prävention

Mehrere Personen sitzen in einer Schulung
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers

Das spricht man so: Prä-wen-zjon.
Prävention ist ein anderes Wort für Vorsorge.
Die Prävention bietet zum Beispiel
Informations-Material zum Thema Drogen und Sucht.
Außerdem werden Beratungen und Schulungen
zum Thema Drogen und Sucht angeboten.

2. Beratung

Die Beratungsstellen helfen Ihnen dabei:
Die für Sie oder Ihre Angehörigen passenden Maßnahmen zu finden.

3. Behandlung

Zwei Personen sitzen am Tisch, eine Person lässt sich von der anderen beraten
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers
Sucht-kranke Menschen haben unterschiedliche Möglichkeiten für eine Behandlung:
  • Beratungs-Gespräche
  • ein Betreuungs-Angebot
  • Therapie-Angebote

4. Schadens-Begrenzung

Schadens-Begrenzung beim Thema Sucht bedeutet:
Manche sucht-kranke Menschen können nicht mehr gesund werden.
Ihre Sucht bleibt ein Leben lang.
Man kann aber versuchen:
Dass die Sucht den Menschen nicht so viel schadet.
Und dass sie zum Beispiel nicht noch weitere Probleme bekommen.
Dafür gibt es die Hilfs-Angebote von der Schadens-Begrenzung.

5. Überlebens-Hilfen

Überlebens-Hilfen sind Maßnahmen.
Diese Maßnahmen helfen sucht-kranken Menschen zu überleben.

Mehrere Menschen sind miteinander verbunden
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers

Im Berliner Hilfe-System für Sucht arbeiten viele Menschen
eng zusammen.

Zum Beispiel:
  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus
    den Berliner Bezirken
  • Mitarbeiter und Mitarbeiter von anderen Stellen
    aus der Sucht-Hilfe

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten auch mit anderen Bereichen zusammen.
Zum Beispiel mit Schulen oder mit der Jugend-Hilfe.

5. Welche Informationen gibt es auf dieser Internet-Seite?

Zeichen für Information
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers

Auf der Internet-Seite finden Sie viele weitere Informationen.
Sie finden auf dieser Internet-Seite:

Telefon und Heft
Bild: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V. / Stefan Albers
  • Telefon-Nummern von Beratungs-Stellen.
  • Aktuelle Informationen zu verschiedenen Themen.
    Zum Beispiel zum Nicht-Raucher-Schutz
    oder die Sucht-Prävention in Berlin.
  • Texte von der Landes-Beauftragten für Sucht-Fragen
    Zum Beispiel Info-Hefte oder Mitteilungen.
    Sie können die Texte auf der Internet-Seite herunter-laden.

Übersetzung und Prüfung in Leichter Sprache

CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH
Fach-Zentrum für Leichte Sprache