Aktuelles 2013

Aktuelles

Partnerschaftsprojekt

Junge Menschen aus verschiedenen Berufszweigen und Studienrichtungen können sich noch bis zum 10.1.2014 für ein Projektstipendium des ASA-Programms bewerben. ASA ist ein vom Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit finanziertes Programm, das sich an junge Leute richtet und gemeinsame Arbeits- und StudienAufenthalte fördert. Bei ASA-Kommunal können sich junge Menschen über ihre Stadt oder Gemeinde in globalen Entwicklungsprojekten engagieren. Treptow-Köpenick und Cajamarca in Peru beteiligen sich an ASA-Kommunal mit dem Projekt „Bürgerhaushalte leben von der Beteiligung“. Beide Gemeinden wollen die zivilgesellschaftliche Mitsprache in den Bürgerhaushalten weiter ausbauen.

Je zwei Studierende oder Berufsanfänger aus Deutschland und Peru werden im Jahr 2014 für sechs Monate in dem Projekt aktiv mitarbeiten – vor Ort in Treptow Köpenick und auch in Cajamarca. Für die Teilnahme an ASA-Kommunal können sich ab sofort interessierte junge Menschen – vorzugsweise mit Bezug zu Treptow-Köpenick– beim ASA-Programm bewerben.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel dazu: „Mit diesem ASA-Projekt eröffnet sich für beide Partnerstädte die Chance, noch stärker als bisher in den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Best Practice zu treten und von einander zu lernen. Die Verwaltungen erhalten die Chance, ihre Aktivitäten zur Bürgerbeteiligung weiter zu entwickeln und die Lebensqualität der Menschen in Treptow-Köpenick und Cajamarca zu erhöhen.“

Interessierte können sich noch bis zum 10. Januar 2014 online informieren und bewerben unter:

http://www.asa-programm.de/teilnahme/asa-programm-2014.html

Wiederbelebung einer Städtepartnerschaft

Vom 6. bis 9. November begrüßte Bezirksbürgermeister Oliver Igel seinen Amtskollegen aus unserem Warschauer Partnerbezirk Mokotów, Bogdan Olesiński, und seine Delegation in Treptow-Köpenick.
Die polnischen Gäste wurden anlässlich der binationalen Konferenz „Bürgerbeteiligung im Stadtteil – ein praxisorientierter Erfahrungsaustausch“ nach Berlin eingeladen. Ziel der Veranstaltung – die gemeinsam mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und seiner Partnerstadt Stettin ausgerichtet wurde – war der Austausch von Erfahrungen und die Betrachtung des Themas „Bürgerbeteiligung“ aus verschiedenen Blickwinkeln von Fachleuten aus Politik und Verwaltung gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Aus Warschau-Mokotów, Stettin und den beiden Berliner Bezirken wurden jeweils drei Teilnehmer/innen aus der Verwaltung und drei aus der Zivilgesellschaft bei der Konferenz im Nachbarschaftshaus Urbanstraße empfangen.

In seinem Grußwort am ersten Konferenztag betonte Oliver Igel Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den polnischen und deutschen Gemeinden, aber auch zwischen Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg. Gleichzeitig sieht er darin eine Chance, die unterschiedlichen Erfahrungen zu nutzen, um die Möglichkeiten und Herausforderungen der Bürgerpartizipation gemeinsam angehen zu können. In den verschiedenen Workshops wurden die Teilnehmer/innen in Form vom Impulsreferaten über „Aktivierende Methoden im Stadtteil“, „Stadtteilfonds“ und „Kinder- und Jugendpartizipation“ informiert. Danach konnten sie gemeinsam ihre Erkenntnisse zu den drei Bereichen besprechen und neue Ansätze für ihre Arbeit in der Verwaltung oder in den Nichtregierungsorganisationen (NGO) gewinnen. Auf dem festlichen Empfang am Abend im Rathaus Köpenick hatten weitere Verantwortliche aus Politik und Verwaltung sowie engagierte Bürger/innen die Gelegenheit, sich mit den polnischen Gästen austauschen.

Am zweiten Konferenztag stand die aktive Erkundung von bürgerschaftlichen Engagement in Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg auf dem Plan. In Treptow-Köpenick führte die Exkursion einen Teil der Gruppe in den Kungerkiez. In dem 2006 gegründete Verein Kungerkiez Initiative e.V. bringen die Verantwortlichen mit hohem persönlichem Engagement Bürger/innen zusammen, die auf vielfältige Art und Weise in ihrem Kiez die nachbarschaftliche Kooperation stärken und ausbauen wollen. In Friedrichshain-Kreuzberg besuchte der zweite Teil der Gruppe die Initiative Möckernkiez e.V. und den Park am Gleisdreieck. Die Initiative plant zurzeit den Bau eines neuen Stadtquartiers mit ca. 400 Wohnungen und berücksichtigt dabei ökologische, soziale und interkulturelle Aspekte. Mit Gemeinschaftsflächen und stadtteilbezogenen Angeboten soll der besondere Quartieransatz des Projektes in die Nachbarschaft ausstrahlen.

Neben dem Austausch zur Bürgerbeteiligung auf der Konferenz wurden während des Besuches der Delegation aus Warschau auch mögliche Projekte zur zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Treptow-Köpenick und Mokotów besprochen. Für die kommenden Monate ist zudem die Ausarbeitung einer Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Partnerstädten geplant. Damit kann die Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick – Mokotów in eine neue, aktive Zukunft blicken.

Jetzt Projektvorschläge einreichen !

Durch das Programm “Lokales Soziales Kapital” werden im Land Berlin Kleinstvorhaben gefördert, die auf lokaler Ebene für benachteiligte Personengruppen neue Beschäftigungschancen eröffnen und den sozialen Zusammenhalt stärken.
Das Programm LSK ist ein Förderinstrument des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit. Die Projekte werden zu 100% aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin finanziert. Für jedes Projekt stehen max. 10.000 Euro zur Verfügung.

LSK-Projekte 2014/2015 können ab 1. Mai 2014 beginnen und müssen bis 30. April 2015 beendet sein.

Zum Vergabeverfahren

Vom 1. November bis 22. Dezember 2013 können Projektvorschläge für 2014/2015 als elektronische Datei und in unterschriebener Papierform bei der Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Treptow-Köpenick eingereicht werden:

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit
Herr Michael Meyer
Postanschrift: Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 / 90297 2320, E-Mail: michael.meyer@ba-tk.berlin.de

Nach Ablauf der Einreichungsfrist trifft die Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit gemeinsam mit der LSK-Regiestelle und dem Regionalbüro der comovis GbR eine Vorauswahl unter Beachtung der förderrechtlichen Voraussetzungen. Die Auswahl der Vorschläge für Mikroprojekte findet bis 14. März 2014 statt und erfolgt durch die Steuerungsgruppe des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit. Über das Ergebnis werden die Einreicher/innen anschließend informiert.

Wir freuen uns auf Ihren guten Projektvorschlag !

Besuch aus unserer Partnerstadt Warschau

Anlässlich der binationalen Konferenz “Bürgerbeteiligung – ein praxisorientierter Erfahrungsaustausch“” wird Bezirksbürgermeister Oliver Igel am 7. und 8. November 2013 den Bürgermeister unserer Partnergemeinde Warschau-Mokotów, Herrn Bodgan Olesiński, und seine Delegation begrüßen.

Ziel der Veranstaltung – die wir gemeinsam mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und seiner Partnerstadt Stettin veranstalten – wird der Austausch von Erfahrungen und die Betrachtung des Themas „Bürgerbeteiligung“ aus verschiedenen Blickwinkeln von Fachleuten aus Politik und Verwaltung gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen sein.

Treptow-Köpenick und Warschau-Mokotów sind bereits seit 1993 freundschaftlich durch die Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages miteinander verbunden. Nachdem die Städtepartnerschaft zwischen beiden Bezirken jedoch eine Zeit lang ruhte, freuen wir uns besonders, die Zusammenarbeit in diesem Jahr neu beleben zu können.

Europäisches Parlament "Europa, wir machen mit!"

Zum 15. Mal lädt die Junge Europäische Bewegung interessierte Schüler/innen der 10. bis 13. Klassen zur Simulation Europäisches Parlament in den Deutschen Bundestag und das Berliner Abgeordnetenhaus ein. Wie bereits im letzten Jahr veranstaltet sie aufgrund des großen Interesses zwei Simulationen: am 8. und 9. Dezember sowie am 15. und 16. Dezember.

Unter dem Motto „Europa, wir machen mit!“ haben auch in diesem Jahr 400 Schüler und Schülerinnen die einzigartige Gelegenheit, für zwei Tage in die Rolle von Europa-Abgeordneten zu schlüpfen. Sie diskutieren drei aktuelle europapolitische Themen und können so selbst erfahren, wie europäische Politik in der parlamentarischen Praxis tatsächlich abläuft. Nur wer es selbst einmal miterlebt hat, wird richtig verstehen, wie europapolitische Entscheidungen tatsächlich entstehen und was Europapolitik so besonders macht.

Die jungen Europa-Abgeordneten debattieren und verhandeln mit Kollegen und Kolleginnen aus anderen Fraktionen und EU-Mitgliedstaaten, suchen nach Kompromissen und feilen an Entschließungen. Dabei werden sie von „echten“ Abgeordneten aus allen Fraktionen des Europäischen Parlaments begleitet. Während ihrer Beratungen werden die jungen Abgeordneten auf Schritt und Tritt von einer Schülerpressegruppe begleitet. Die so entstehende Zeitung wird am Ende der SIMEP druckfrisch an alle Teilnehmenden verteilt.

Gefördert wird die SIMEP vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Die Teilnahme ist kostenlos und setzt keine Vorkenntnisse voraus.

Jetzt als Teilnehmer/in, Helfer/in oder Jungjournalist/in online unter www.simep.eu anmelden!

Ein Grund zum Feiern: 15 Jahre Städtepartnerschaft mit Cajamarca

Die AG Stäpa Treptow-Köpenick Cajamarca lädt alle Interessierten recht herzlich zur Jubiläums- veranstaltung “15 Jahre Städtepartnerschaft mit Cajamarca” ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 27. September um 18:00 Uhr im Rathaus Köpenick statt. Es erwartet Sie ein spannendes Programm aus Videos, anschaulichen Berichten und Fotos aus 15 Jahren Städtepartnerschaft. Bei einem Glas Wein haben Sie anschließend Gelegenheit, mit den Stäpa-Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!

Wir brauchen Dich

Freiwilliges Soziales Jahr in Cajamarca (Peru) - Bewirb Dich jetzt!

Hast Du Interesse an einer Arbeit mit geistig und körperlich behinderten Kindern in Cajamarca?
Möchtest Du Deine Spanischkenntnisse einsetzen und ausbauen? Kannst Du Dir vorstellen, für zehn Monate in eine völlig neue Kultur einzutauchen und viele interessante Menschen kennenzulernen?

Im Rahmen der Städtepartnerschaft des Bezirks Treptow-Köpenick mit der nordperuanischen Provinz Cajamarca bieten wir für den Zeitraum von Ende August 2014 bis Ende Juni 2015 einer jungen Engagierten / einem jungen Engagierten (max. 22 Jahre alt) mit Spanischkenntnissen einen Platz für einen zehnmonatigen Einsatz in der Behinderteneinrichtung Asociación Santa Dorotea in Cajamarca an.

Der Einsatz wird als Programm des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts (www.weltwaerts.de) durchgeführt, die Vorbereitung und Durchführung der Peru-Freiwilligen von weltwärts wird vom Welthaus Bielefeld (www.welthaus.de) übernommen.

Wenn Du an einem Einsatz in der Asociación Santa Dorotea in Cajamarca interessiert bist, setze Dich bitte bis 07. Oktober 2013 mit Herrn Michael Schrick unter info@staepa-cajamarca.de in Verbindung.

Fotos ohne Grenzen - 50 Jahre Fotografie im Colorclub Berlin-Treptow

Die Fotoausstellung ist anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Colorclub Berlin-Treptow mit Gastkollektionen vom Circolo degli Artisti aus der Reggio Emilia (Italien) und vom Foto-Amateur-Club Mainleus/Kulmbach (FAC) im Rathaus Köpenick zu sehen. Die Ausstellung wird ergänzt mit einer biografischen Kollektion des seit 50 Jahren im Colorclub amtierenden Klubleiters Gerhard Metzschker.

Der Circolo degli Artisti war in den letzten Jahren gemeinsam mit dem Colorclub zum Monat der europäischen Fotografie in Italien mit attraktiven Ausstellungen vertreten. Mit dem FAC, mehrfacher deutscher Fotoklubmeister, der jetzt sein 60-jähriges Bestehen feiert, unterhält der Colorclub seit über 20 Jahren ebenfalls eine ständige Beziehung. Die beiden eingeladenen Fotoklubs, die wiederholt in Berlin ausgestellt haben, werden sich mit neuen Arbeiten in der Hauptstadt präsentieren.

Sie sind recht herzlich zur Vernissage am Freitag, dem 20. September um 17:00 Uhr in das Rathaus Köpenick (Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin) eingeladen! Gäste aus Italien und Bayern und die Klubleiter werden ebenfalls anwesend sein.

Die Ausstellung ist bis 3.11.2013 von Montag – Freitag von 08:00 – 20:00 und Samstag/Sonntag von 09:00 – 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Bürgermeisterregatta auf italienisch

Unter dem Motto: „Politiker aufs Wasser!“ findet am Sonnabend, dem 17. August 2013, ab 16:00 Uhr im Rahmen des Berliner Fahrtenseglertreffens die 4. Bürgermeisterregatta in Treptow-Köpenick statt. Ehrengast ist in diesem Jahr Luca Poletti, amtierender Bürgermeister von Treptow-Köpenicks italienischer Partnerstadt Albinea. Das Stadtoberhaupt aus Italien verfügt über langjährige Segelerfahrungen und eine gute Portion Siegeswillen. Es bleibt also abzuwarten, ob diese große Motivation ihn und seine Crew auf das Siegertreppchen führen wird. Vielleicht entscheidet das Los ja sogar, dass Bezirksbürgermeister Oliver Igel und sein italienischer Amtskollege im gleichen Boot sitzen? In jedem Fall ist es eine gute Gelegenheit, dass sich die beiden Partnergemeinden Albinea und Treptow-Köpenick auch sportlich näher kommen.
Wer sich die Wettfahrt anschauen und die italienische Fahne schwenken möchte, ist auf dem Clubgelände des SC Brise 1898 e.V., Wendenschlossstraße 378 herzlich willkommen.
Gleichzeitig bietet der Besuch von Luca Poletti Gelegenheit, mit den vielen an der Städtepartnerschaft interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und zukünftige Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft zu besprechen.

Vom Rhein zum Müggelsee

Die Rudergemeinschaft Rotation e.V. aus Köln lies es sich auf ihrer einwöchigen Ruderwanderfahrt in Berlin nicht nehmen, dem Partnerbezirk Treptow-Köpenick am 11. Juli einen Besuch abzustatten. Köln und den Berliner Bezirk Treptow-Köpenick verbindet seit 1990 eine vielseitige Städtepartnerschaft.

Wie es sich für zünftige Ruderer gehört, wählten die jungen Sportlerinnen und Sportler die Wasserstraßen von ihrer Unterkunft in Karolinenhof zum Rathaus Köpenick. Die Rudergruppe, bestehend aus 23 Jugendlichen und zwei Lehrern, wurde im historischen Ratssaal Köpenick von Sportstadtrat Svend Simdorn herzlich empfangen. Zwischen den Jugendlichen und dem Bezirksstadtrat fand ein reger Austausch über die sportlichen Aktivitäten beider Bezirke statt. Im Anschluss setzten die Ruderer ihre Tagestour Richtung Müggelsee fort.

Eine Gruppe Teenager hat sich zum Thema Cybermobbing vor einem Laptop versammelt

Litauen hat die EU-Ratspräsidentschaft übernommen

Am 1. Juli hat Litauen die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Somit leitet die Regierung Litauens für die nächsten sechs Monate die Sitzungen von EU-Minister/innen und bestimmt die Tagesordnung der Europäischen Union. Es ist das erste Mal, dass ein baltischer Staat diese wichtige Aufgabe übernimmt.

Welche Prioritäten setzt das Land in den sechs Monaten seiner Ratspräsidentschaft? Litauen wird sich in erster Linie für die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion und die Gestaltung der Bankenunion einsetzen. Die EU soll die bereits vereinbarten Wirtschaftsreformen durchführen und weiterentwickeln. Es werden die Initiativen intensiv weiterverfolgt, die das Vertrauen in die EU-Wirtschaft stärken und die Entstehung eines dynamischen und einheitlichen digitalen Marktes fördern sollen. Außerdem sollen Forschung und Innovationen ebenfalls im Focus der litauischen Ratspräsidentschaft stehen. Ziel ist es, die EU-Verpflichtungen zu erfüllen und bis 2014 einen internen Energiemarkt geschaffen zu haben sowie dafür Sorge zu tragen, dass nach 2015 kein anderer EU-Mitgliedsstaat von den europäischen Energienetzen abgeschnitten ist. Geeignete Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Steigerung der Beschäftigung und vor allem Jugendbeschäftigung zählen ebenfalls zu den Prioritäten.

Auf der Webseite zur litauischen Ratspräsidentschaft finden Sie weitere detaillierte Informationen zu den Arbeitsschwerpunkten. Außerdem stehen dort Termine und Nachrichten über das politische Geschehen und interessante Informationen über das kulturelle Angebot, das die Präsidentschaft begleitet, über Geschichte, Kultur, Landschaft und Sehenswürdigkeiten in Litauen und über die Menschen, die dort leben:www.eu2013.lt

Internationales Jugendnetzwerk YOUNG VOICES - Bewirb Dich jetzt!

Das internationale Jugendprojekt “United Games of Nations” besteht schon seit vielen Jahren. Einmal jährlich finden United Games-Jugendbegegnungen in Treptow-Köpenick und in weiteren fünf europäischen Partnerstädten statt. Die United Games in Berlin sind ein Jugendpartizipationsprojekt, d.h. die Jugendlichen bestimmen Themen und Inhalte weitestgehend selbst und setzen diese eigenverantwortlich um. Die beiden Partnerorganisationen, das FEZ Berlin und das Bezirksamt Treptow-Köpenick, begleiten und unterstützen dabei.
Die Young Voices sind eine Gruppe von Jugendlichen, die meisten von ihnen Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulen, die gemeinsam mit dem FEZ Berlin und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick die United Games vorbereiten und durchführen und als Teil des internationalen Jugendnetzwerkes Young Voices ggf. auch an anderen Projekten beteiligt sind.

Wenn Du Interesse hast, Dich bei den Young Voices für das Projekt United Games zu engagieren, dann bewirb Dich jetzt!

Jugendliche engagieren sich für Kinder

Kinderrechte ist das diesjährige Motto der internationalen Jugendbegegnung “United Games of Nations”. Wie in jedem Jahr geht es bei den „Games“ darum, andere Kulturen kennen zu lernen, Toleranz und Verständnis zu üben und die jungen Teilnehmenden für soziale und gesellschaftliche Problematiken zu sensibilisieren. Vom 27. Mai bis 3. Juni 2013 werden ca. 90 junge Menschen aus zwölf verschiedenen Ländern im FEZ-Berlin zusammen kommen um sich auszutauschen und Spaß zu haben. Die Jugendlichen kommen insbesondere aus den Partnerstädten des Bezirkes, aber auch aus Ländern wie der Türkei, der Ukraine und Frankreich. Sogar aus Übersee, nämlich aus der Partnerstadt East Norriton Township (USA) erwarten wir zwei Teilnehmer, Tyler und Mary.

Neben dem kulturellen Austausch, neuen Freundschaften, Spaß, Sport, Essen und Diskussionen, werden sich die United Games 2013 im Zusammenhang mit dem Internationalen Kindertag mit dem Thema Kinderrechte beschäftigen. Dazu wird es drei thematische Workshops geben:

  • Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung
  • Recht auf eine gewaltfreie Erziehung
  • Recht auf Schutz vor sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung

Gespannt erwarten wir, wie unsere deutschen und internationalen Gäste am Samstag, dem 1. Juni um 14:00 Uhr auf der Hauptbühne im FEZ das Thema Kinderrechte präsentieren und welche Spielangebote sich die Jugendlichen für die kleinen Gäste des Kindertages ausgedacht haben.

Europa - Logo

Europafest und Europameile

Am 4. und 5. Mai 2013 lädt das FEZ-Berlin zum 9. Europafest ein. In sechs Erlebnisarealen können sich Jung und alt über Europa informieren, spielen, mitmachen und Spaß haben. Es geht darum, jungen Menschen und Familien zu vermitteln, wie vielfältig die europäische Kultur ist und welche Möglichkeiten jede/r einzelne Bürger/-in hat, sich aktiv an den demokratischen Entscheidungsprozessen der EU zu beteiligen. Unter dem Motto „Du bist Europa” wird ein facettenreiches Kaleidoskop aus Informationen, Mitmach-Aktionen, Gesprächsmöglichkeiten, kulturellem Rahmenprogramm auf zwei Bühnen und diversen Info- bzw. Aktionsarealen rund um die EU-Mitgliedsländer geboten. Vorgestellt werden die drei Mitgliedsländer der Europäischen Union Malta, Niederlande und Spanien.

Nähere Informationen finden Sie im Internet unter: http://europafest-berlin.de/

Am 6. Mai wird die Europabeauftragte von Treptow-Köpenick den Bezirk auf der Europameile am Brandenburger Tor präsentieren. Im Rahmen des „Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger“ und der diesjährigen Europawoche findet am Montag, dem 6. Mai 2013 das Bürgerfest „Europameile 2013“ auf dem Pariser Platz statt. An zahlreichen Informationsständen und bei einem bunten kulturellen Rahmenprogramm haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über die Vielfältigkeit des europäischen Berlins zu informieren.
Die Europabeauftragte des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Sonja Eichmann, wird am Gemeinschaftsstand der Bezirke von 11.00 bis 15.00 Uhr die bezirkliche Europaarbeit präsentieren und für Ihre Fragen zum Thema „Europa in Treptow-Köpenick“ zur Verfügung stehen. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, sich über die Vorzüge Treptow-Köpenicks auch als touristisches Ziel zu informieren.

Wissenswertes zur Europawoche: Seit 1994 richten die Bundesländer gemeinsam mit der Bundesregierung, der EU-Kommission und dem EU-Parlament rund um den 9. Mai die Europawoche aus. Am 9. Mai 1950 legte der französische Außenminister Robert Schumann mit der „Schumann-Erklärung“ den Grundstein für die heutige Europäische Union. Ziel der Europawoche ist es, durch eine Vielzahl und Vielfalt an Veranstaltungen und Aktionen den europäischen Gedanken zu fördern.

Winzerfest

Winzerfrühling in der Altstadt Köpenick

Vom 26.04. bis 28.04. lädt die IG Altstadt alle Köpenickerinnen und Köpenicker und ihre Gäste zum Köpenicker Winzerfest auf die Schlossinsel und in die Köpenicker Altstadt ein.
An diesem Wochenende finden sich über 30 Winzerinnen und Winzer sowie zahlreiche Gastronomen zusammen, um ihre Weine und kulinarischen Leckerbissen anzubieten. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit die Produkte der Aussteller zu verkosten, zu vergleichen und zu kaufen. Zu erwarten sind neben einer Vielzahl von mehreren hunderten Weinen und einer erstklassigen Beratung eine Auswahl an internationalen Delikatessen unter anderem aus den Partnerstädten des Bezirkes. Auf Einladung des Bezirksbürgermeisters und der IG Altstadt e.V. sind sie Gäste der Veranstaltung und präsentieren ihre Produkte. So bietet die slowenische Partnerstadt Izola beispielsweise neben köstlichen Weinen auch delikates slowenischen Olivenöl zum Probieren und Kaufen an.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel: „Nutzen Sie also die Gelegenheit und kommen Sie bei einem Glas Wein mit unseren Gästen ins Gespräch und informieren Sie sich über Land, Wein und Genuss und lassen Sie sich die Kulturen dieser Regionen ein bisschen näher bringen.“
Anliegen des Bezirks ist es, das Fest mit internationalem Flair zu bereichern, die Partnerstädte bei den Treptow-Köpenicker Bürgerinnen und Bürgern stärker bekannt zu machen und ein Interesse für diese zu wecken.
Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 14:00 Uhr, am Samstag und am Sonntag um 11:00 Uhr.

Mai Piu – Nie wieder!

Am 23. März 2013 nahm Bezirksbürgermeister Oliver Igel auf Einladung seines Amtskollegen aus der italienischen Partnerstadt Albinea, Luca Poletti, an der Gedenkveranstaltung anlässlich des Endes des 2. Weltkrieges teil. Gemeinsam mit einem Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung legte er am Gedenkstein für die Opfer des 2. Weltkrieges „Mai Piu – Nie wieder“ einen Kranz nieder. In einer feierlichen Prozession von ehemaligen Widerstandskämpfern, Repräsentantinnen und Repräsentanten der Kommune und vieler Institutionen ging es dann zur Villa Rossi, dem Ort der Ereignisse, in die auch der Treptower Soldat Hans Schmidt im August 1944 involviert war.

In seiner Rede, die von den italienischen Freundinnen und Freunden zwei Mal durch Zwischenapplaus unterbrochen wurde, erinnerte er an die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten vor 80 Jahren und die daraus resultierende besondere Verantwortung Deutschlands. Er erwähnte den Vorschlag der deutsch-italienischen Historikerkommission, mit der Errichtung einer Gedenkstätte für die italienischen Militärinternierten an deren Schicksal zu erinnern. Oliver Igel sagte: „Als ein dafür geeigneter Ort stellt sich für die Kommission das in seiner baulichen Substanz weitgehend erhaltene Zwangsarbeiterlager in Berlin-Niederschöneweide dar, in dem auch Italienische Militärinternierte gefangen gehalten worden sind.“

Weiterhin hob Bezirksbürgermeister Igel die Bedeutung dieser lebendigen und aktiven deutsch-italienischen Städtepartnerschaft gerade auch in Krisenzeiten hervor: „Ebenso freue ich mich darüber, dass die Städtepartnerschaft zwischen Albinea und Treptow-Köpenick auf inzwischen 15 Jahre erfolgreiches Bestehen zurückblicken kann. Dies ist ein Beweis dafür, wie europäische Verständigung „im Kleinen“ funktioniert […] Darauf können wir stolz sein, das sollten wir bewahren und pflegen. Versöhnung, Solidarität und Integration bilden dafür das Fundament. Dies wünsche ich mir auch für den europäischen Einigungsprozess. […] Gerade in Krisenzeiten ist es umso wichtiger, Solidarität zu üben und Gemeinsamkeiten hervorzuheben statt Unterschiede zu betonen. […] Wir sollten und wir wollen es nicht zulassen, dass die große europäische Idee kleingeistigen nationalen Egoismen geopfert wird.“

Im Anschluss wurde sich dann dazu ausgetauscht, welche gemeinsamen Projekte beide Städte zukünftig umsetzen wollen. Der Austausch von Fachwissen und Know-How im Bereich Erziehung und Pädagogik sowie gemeinsame sportliche und künstlerische Aktivitäten standen hierbei besonders im Mittelpunkt. Oliver Igel lud Jugendliche zur Teilnahme an der internationalen Jugendbegegnung United Games of Nations nach Treptow-Köpenick ein und übermittelte die herzliche Einladung der Treptower Tennisteufel an ihre Albinenser Tenniskolleginnen und -kollegen. Außerdem hofft er auf ein Wiedersehen mit dem Bürgermeister von Albinea anlässlich der Vernissage der gemeinsamen Fotoausstellung des ColorClubs Treptow mit dem Circolo degli Artisti Reggio am 20. September im Rathaus Köpenick.

Berliner Europawoche

Die Berliner Europabeauftragte, Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, ruft die Akteurinnen und Akteure in der Stadt zur Teilnahme an der Berliner Europawoche vom 4. bis 12. Mai 2013 auf. In Ihrem Schreiben heißt es:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vom 4. bis 12. Mai 2013 findet zum 19. Mal die Berliner Europawoche als gemeinsame Aktion von Bund, Ländern, der Vertretung der Europäischen Kommission und des Informationsbüros des Europäischen Parlaments statt.

Die Europäische Union durchlebt derzeit eine schwierige Phase: Der britische Premierminister David Cameron stellt die EU-Mitgliedschaft seines Landes in Frage. Viele Länder in Europa sehen sich mit dem Problem einer massiven Jugendarbeitslosigkeit konfrontiert. Es wird über ein Mehr oder Weniger an Kompetenzen für Brüssel gestritten, zugleich bröckelt die Solidarität unter den europäischen Nachbarn.

Europa bewegt also die Gemüter der Bürgerinnen und Bürger derzeit stärker denn je. Gemeinsam sollten wir die jährliche Europawoche daher nutzen, uns mit den Kernfragen zur Zukunft Europas kritisch auseinander zu setzen und den Fragen und Sorgen der Menschen zu stellen. Denn nur durch eine offene und ehrliche Debatte kann Europa wieder an Akzeptanz gewinnen. Ich bin der Überzeugung, dass wir den Menschen wieder stärker die unbestreitbaren Errungenschaften der europäischen Integration ins Bewusstsein rufen müssen. Denn das gemeinsame Europa ist viel mehr als Bankenkrise, Fiskalpakt oder Schuldenschnitt.

Der entscheidende „Mehrwert” des Zusammenwachsens der europäischen Völker und Staaten liegt in einer bisher nie gekannten mehr als 60 Jahre währenden Friedensperiode, in sozialem Frieden, in grenzenloser Reisefreiheit, in einer beispiellosen kulturellen Vielfalt und vor allem auch in der Begegnung und im Austausch über nationale Grenzen hinweg. Getreu unserem Leitmotto „Europa ist hier!” möchte ich Sie im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger daher aufrufen und ermuntern, auch in der diesjährigen Europawoche wieder ein vielfältiges Angebot an Informations- und Diskussionsveranstaltungen, Aktionen und Initiativen zu schaffen, das zur Stärkung des Europagedankens in Berlin beiträgt.

Das Europäische Informationszentrum Berlin dient Ihnen als zentraler Ansprechpartner für Informationsbroschüren. Als Nationale Kontaktstelle für das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger – und damit Ansprechpartner insbesondere für die Zivilgesellschaft – wurde die Europäische Bewegung Deutschland www.netzwerk-ebd.de vom Auswärtigen Amt, das für die Koordination des Europäischen Jahres 2013 verantwortlich ist, beauftragt. Weitere Informationen unter europa.eu/citizens-2013/de/home. Das Europäische Jahr 2013 soll helfen, Informationsdefizite über Mitbestimmungsrechte zu beheben und die Beteiligung der Unionsbürgerinnen und -bürger am politischen Entscheidungsprozess zu erhöhen.

Ich sehe der diesjährigen Europawoche mit Spannung entgegen und hoffe, dass wir uns auf der einen oder anderen Veranstaltung begegnen werden!