Runde Tische zu Bauvorhaben

Puzzle am runden Tisch
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Mit dem Format der Runden Tische bietet der Bezirk ein Diskussionsforum zwischen verschiedenen Akteuren über die Entwicklung von Bauvorhaben. Das grundsätzliche Ziel des Formats ist eine umfassende Beteiligung der Bürger zu ermöglichen. Runde Tische werden bei besonders komplexen Bauvorhaben zur Lösung konkreter Problemlagen eingesetzt.

Bei dem Runden Tisch handelt es sich um ein geschlossenes Gremium aus Vereinen, Initiativen und Interessengruppen. Auf den Sitzungen werden der aktuelle Sachstand von Vorhaben in Zusammenarbeit mit Fachpersonen erörtert sowie Empfehlungen für die Nutzung des Raums entwickelt. Tagungen finden an gemeinsam abgestimmten Terminen statt. Die Empfehlungen des Runden Tischs werden von den stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen und gehen dann als Stellungnahme in das Bebauungsplanverfahren ein, wo sie vom Fachbereich Stadtplanung abgewogen werden. Danach finden sie zusammen mit dem Abwägungsergebnis Eingang in die Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung. Die BVV entscheidet dann, inwieweit sie die Stellungnahme in Verbindung mit dem Abwägungsergebnis in ihre Entscheidung zum späteren Bebauungsplanentwurf mit einfließen lässt.

Im Jahr 2017 gab es folgende Runde Tische im Bezirk Lichtenberg:

  1. Runder Tisch – Dolgensee-Center
  2. Runder Tisch – Kaisergärten
  3. Runder Tisch – Ilsestraße