Zunächst hätten Archäologen es für eine militärische Paradewaffe gehalten, was den restlichen Funden wie Steigbügel und Trensen entsprochen hätte, hieß es weiter. Diese seien offenbar am Ende des Zweiten Weltkrieges dort eilig entsorgt worden. Bei Restaurierungsarbeiten habe sich dann aber offenbart, dass es sich um ein fragmentarisch erhaltenes japanisches Kurzschwert handle. Der Griff sei einseitig durch Hitze stark geschädigt. Anhand dessen Motive und des Stils konnten Experten ihn auf die sogenannte Edo-Zeit zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert zurückdatieren.