Für Obdach- oder Wohnungslose startete am Montag in der Kurmärkischen Straße 1-3 in Schöneberg ein Modellprojekt Hitzehilfe des Sozialverbandes IB Berlin-Brandenburg. Dort können sich Betroffene täglich von 10 bis 20 Uhr aufhalten, duschen und ausruhen. Sie erhalten außerdem Essen und Getränke sowie bei Bedarf Thermosflaschen, Kleidung, Schlafsäcke und Sonnenschutzprodukte, wie der IB mitteilte. Ergänzend gibt es Beratungsangebote für Menschen, die ganz oder zeitweise auf der Straße leben. Neu an dem Projekt sei, dass Strukturen der alljährlichen Kältehilfe nunmehr auch bei der Hitzehilfe eingesetzt würden, sagte ein Sprecher der Sozialverwaltung. Der Senat unterstützt das zunächst bis Ende September laufende Vorhaben mit knapp 106.000 Euro.