Sturm in Berlin: Feuerwehr ruft Ausnahmezustand aus

Sturm in Berlin: Feuerwehr ruft Ausnahmezustand aus

Die Berliner Feuerwehr hat wegen des Sturmtiefs «Nadia» am Sonntagmorgen (30. Januar 2022) den Ausnahmezustand ausgerufen.

  • Sturm in Berlin (1)© dpa
    Feuerwehrleute stehen an einem umgestürzten Baum, der auf ein parkendes Auto gefallen ist.
  • Sturm in Berlin (2)© dpa
    Feuerwehrleute stehen am Einsatzort, nachdem Sturmtief "Nadia" über die Region gegangen ist.
  • Sturm in Berlin (3)© dpa
    Feuerwehrleute stehen am Einsatzort, nachdem Sturmtief "Nadia" über die Region gegangen ist.

Sturmtief sorgt für umstürzende Bäume

Das Sturmtief «Nadia» hat bereits in der Nacht zum Sonntag für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Von Samstagabend (20 Uhr) bis Sonntagmorgen (7 Uhr) kamen rund 250 Einsätze zusammen. Probleme bereiteten demnach überwiegend umgestürzte Bäume auf Gehwegen und Fahrbahnen sowie die Sicherung loser Bauteile.

Sturmbedingte Verkehrsbeeinträchtigungen

Ein Zug der Berliner S-Bahn krachte zwischen Pichelsberg und Spandau gegen einen umgestürzten Baum. Niemand sei verletzt worden, sagte eine Bahnsprecherin am Sonntagmorgen. Der Baum stürzte demnach am Samstagabend gegen 23 Uhr auf die Schienen. Wegen der Bergung musste die S-Bahnstrecke gesperrt werden. «Fahrgäste der S3 und S9 können zwischen Pichelsberg und Spandau auf die U7 oder auf unsere Ersatzbusse umsteigen», erklärte die Bahnsprecherin am Sonntagmorgen. Wie lange die Sperrung andauern würde, war zunächst unklar.

Netzstecker und Antennenkabel ziehen

Die Bürger der Hauptstadt werden gebeten, bei Sturm und Gewitter nicht das Haus zu verlassen, wie die Feuerwehr per Twitter mitteilte. Netzstecker und Antennenkabel sollen demnach von Fernsehern und Computern abgezogen werden. Abflüsse von Balkonen und Terrassen sollen frei von Laub und Blüten bleiben. Sonnenschirme und Markisen sollen geschlossen werden.

Rettungskräfte konzentrieren sich auf größere Einsätze

Die Feuerwehr bittet die Bürger, kleinere Wasserschäden selbst zu regeln. Die Rettungskräfte sollen sich demnach auf größere Einsätze konzentrieren. Brände und Notfälle können weiterhin über Notruf 112 gemeldet werden. Regen- und Sturmschäden würden jedoch nach Priorität abgearbeitet werden.
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Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 30. Januar 2022
Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2022

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