Giffey appelliert an Eigenverantwortung aller in Pandemie

Giffey appelliert an Eigenverantwortung aller in Pandemie

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat vor dem Hintergrund hoher Corona-Zahlen an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert.

Franziska Giffey

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Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin.

Wegen Omikron-Welle neue Wege notwendig

«Jeder Einzelne und jede Einzelne muss auch für sich selbst Verantwortung übernehmen», sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag (27. Januar 2022) in einer Regierungserklärung im Abgeordnetenhaus. «Und es ist ganz einfach», fuhr sie fort. «Wer krank ist, bleibt zu Hause. Wer einen positiven Test hat, informiert Menschen, mit denen er Kontakt hatte. Und wer wirklich helfen will, der lässt sich impfen. So einfach ist es.» Giffey verwies darauf, dass wegen der Vielzahl von Infektionen in der Omikron-Welle die Notwendigkeit bestehe, bei den Tests und der Kontaktnachverfolgung neue Wege zu gehen. Bei den PCR-Tests wie auch bei der Kontaktnachverfolgung müsse es eine Priorisierung geben, also eine Konzentration auf besonders gefährdete Gruppen.

Ermutigende Impfquote bei Erwachsenen

Das Impfen bleibe ein wichtiger Punkt. Deshalb werde der Senat bei der Aufklärung und gerade bei aufsuchenden Impfangeboten weitermachen. Als erfreulich wertete Giffey, dass inzwischen mehr als 52 Prozent der Bevölkerung geboostert seien. Sie verwies auch auf die aus ihrer Sicht durchaus ermutigende Quote bei den Erstimpfungen für Erwachsene: Diese liegt laut Robert Koch-Institut in der Altersgruppe 18 bis 59 bei knapp 80 Prozent und in der Altersgruppe 60 plus bei 91,2 Prozent. Die Erstimpfungsquote bei den 5- bis 17-Jährigen beträgt knapp 40 Prozent.
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Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 27. Januar 2022
Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2022

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