Der Freundeskreis Yad Vashem, auf den die Initiative zu einer Yad-Vashem-Straße in Berlin zurückgeht, begrüßte den Senatsbeschluss und den angekündigten Termin. "Die Symbolik des Datums ist enorm. Es hätte kaum ein besseres für den Tag der Umbenennung geben können", sagte Kai Diekmann, der Vorsitzende des Freundeskreises. "Damit setzt Berlin ein starkes Zeichen gegen Judenhass und für die Wahrung der Erinnerung an das in deutschem Namen verübte Menschheitsverbrechen." Ein entsprechender Beschluss des Senats ermöglicht, dass der zuständige Bezirk Mitte den Teil der Straße umbenennt. Dabei geht es den Angaben zufolge um einen Abschnitt der auf das Reichstagsgebäude zulaufenden Dorotheenstraße zwischen Wilhelmstraße im Osten und Ebertstraße im Westen.