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Umweltverwaltung ruft zum Gießen von Straßenbäumen auf
Straßenbäume leiden besonders unter trockenen und heißen Phasen im Sommer. Die Senatsverwaltung für Umwelt hat daher einen Appell für die Berlinerinnen und Berliner. mehr
Der Name "Kohlfurter Str." ist vor der feierlichen Umbenennung der Kohlfurter Straße in Regina-Jonas-Straße durchgestrichen.
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Eine Straße in Kreuzberg erinnert künftig an die von den Nazis ermordete Rabbinerin Regina Jonas.
Dafür wird die bisherige Kohlfurter Straße umbenannt. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat dazu am frühen Nachmittag eingeladen. Der erste Teil der Veranstaltung in an der neuen Regina-Jonas-Straße, Ecke Fraenkelufer geplant, der zweite im Künstlerhaus Bethanien.
«Diese Straße soll uns daran erinnern, dass Fortschritt immer dort beginnt, wo Menschen den Mut haben, für ihre Überzeugungen einzustehen», sagte Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann (Grüne). «Regina Jonas war die erste Rabbinerin der Welt. Ihr Einsatz für Gleichberechtigung, Bildung und Menschlichkeit bleibt uns bis heute ein Vorbild.»
Jonas wurde 1902 in Berlin geboren. Sie studierte an der Hochschule für die Wissenschaften des Judentums in Berlin. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit der Frage «Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?». Nach dem Abschluss ihres Studiums war Jonas in der Seelsorge und als Religionslehrerin tätig, zeitweise auch in einer Synagoge nicht weit entfernt von der Straße, die nun ihren Namen trägt. Außerdem arbeitete sie im Jüdischen Krankenhaus und in verschiedenen liberalen Synagogen Berlins. Im November 1942 wurde sie zunächst ins Konzentrationslager nach Theresienstadt und von dort im Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie kurz darauf ermordet wurde.
Regina Jonas gilt als erste Rabbinerin weltweit. Die Straße, die ihren Namen trägt, hieß jahrzehntelang Britzer Straße. Sie wurde 1949 nach dem schlesischen Dorf Kohlfurt im heutigen Polen umbenannt, das inzwischen Weglinec heißt. Die Pläne, Jonas entsprechend zu würdigen, gibt es seit Jahren. Schon 2021 beschloss das Bezirksparlament (BVV), eine Straße nach ihr zu benennen. Im Dezember 2023 fiel die BVV-Entscheidung für die Kohlfurter Straße, die im Ende Mai vom Bezirksamt bestätigt wurde.
Das Bürgeramt bietet für Anwohnende drei Sondertermine zur entsprechenden Anpassung der Personaldokumente an. Bürgerinnen und Bürger müssen keinen Termin vereinbaren und können auch andere Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Folgende Termine wurden angekündigt: