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Aktuelles

Neue Geschichtswerkstatt - Begleitmaterial für Integrations- und Elternkurse erschienen

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum und mit den Volkshochschulen Neukölln und Berlin Mitte hat die Landeszentrale eine weitere Geschichtswerkstatt entwickelt. Mit dieser möchte die Landeszentrale die deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts Berliner Migrantinnen und Migranten näherbringen.
Seit 2009 bieten Landeszentrale und Deutsches Historisches Museum (DHM) eine Geschichtswerkstatt für Orientierungskurse in der Ständigen Ausstellung des DHM an. Der Schwerpunkt dieser Geschichtswerkstatt liegt auf der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegsgeschichte.
Die neue Geschichtswerkstatt umschließt unter dem Titel "In Deutschland - Staatsbürger sein" knapp zwei Jahrhunderte. Die Schwerpunkte dieses neuen Angebots liegen auf den Anfängen der Demokratie und der Einigungsbewegung im 19. Jahrhundert, der Weimarer Republik, sowie der Teilung und Einheit Deutschlands in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Geschichtswerkstatt "In Deutschland - Staatsbürger sein" orientiert sich an landeskundlichen Themen und Inhalten, die Bestandteil des Integrations- und Elternkurses sind und kann zur Vorbereitung auf einen Einbürgerungstest dienen.
Das Begleitmaterial für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie das Material für Dozenten beider Geschichtswerkstätten werden im Bereich Publikationen auf dieser Homepage zum Download angeboten.

"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage": Farbenblind - ein Song gegen Rassismus

Farbenblind, ein Song für das bundesweite Schüler-Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", ist das Ergebnis eines Castings der saarländischen Schulen ohne Rassismus. Die Musik komponierte Frank Nimsgern, Aino Laos schrieb den Text, es singen Philipp Allar, Sarah Hamm, Viviana Milioti, Tuka Tajali, Roni-Berfin Yalgin als Solisten und Kristin Backes, Giovanna Domante, Leonie Holz, Jennifer Issa, Kay Ludwig. Eva Niethammer und Julia Salm. Das Video drehte Nils A. Crauser. Die Idee kam von Dr. Burkhard Jellonnek, dem Leiter der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes. Die CD-Rom ist unter LC 12 937 erhältlich. Weitere Informationen unter facebook Schule ohne Rassismus Farbenblind. Sie finden den Song bei youtube(Externer Link)

Ausstellung „Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland“

Am 13. August 2011 jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert die Landeszentrale eine zeithistorische Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung. 20 großformatige Plakate erzählen die Geschichte sowohl der innerdeutschen Grenze als auch der Berliner Mauer. Die Ausstellung umfasst eindrückliche, stellenweise beklemmende Fotos und Dokumente der Autoren Sven Felix Kellerhoff (Die Welt) und Dr. Ralf Georg Reuth (BILD). Gezeigt werden das SED-Grenzregime und seine Opfer, die Haltung der Westmächte zum Mauerbau, Fluchten und Fluchthilfe, der Alltag entlang der innerdeutschen Grenze und in der geteilten Stadt wie auch die glückliche Überwindung der Teilung mit der Friedlichen Revolution des Jahres 1989. Den Abschluss bildet die juristische Aufarbeitung der Grenze durch Deutschland mit den Mauerschützenprozessen. - Der Eintritt ist frei.

Anschrift und Öffnungszeiten siehe Kontaktspalte oben rechts

50 Jahre Mauerbau – Online-Bilderreihe zu „Berliner Fluchten“

Bereits seit 1958 hatte die SED angesichts des Flüchtlingsstroms Richtung Westen und eines drohenden Zusammenbruchs der DDR die vollständige Abriegelung West-Berlins vom Ostsektor und Berliner Umland erwogen. Am 13. August 1961 schließlich, also vor nunmehr rd. 50 Jahren, begann in Berlin der Bau der Mauer, durch die kommunistische Propaganda „Antifaschistischer Schutzwall“ genannt. Während ihres Bestehens über fast drei Jahrzehnte hinweg haben immer wieder Menschen versucht, dieses Sperrwerk zu überwinden. Das setzte Mut und ein genau kalkuliertes Risiko voraus, denn das Misslingen brachte langjährige Gefängnisstrafen oder den Tod. Die Bilder „Berliner Fluchten“ zeigen einstige Mauerörtlichkeiten, an denen Menschen die Flucht gelungen ist. Der Berliner Fotograf Peter Thieme dokumentiert mit seinen Aufnahmen Eindrücke an solchen Stellen nach dem Verschwinden der Mauer und die zwischenzeitlich dort eingetretene Normalität. Zur Galerie

Islam, Islamismus und Recht

Immer wieder berufen sich religiöse Fanatiker/innen auf angebliche Gebote, die sie aus dem Koran ableiten. Radikale Prediger rekrutieren junge Muslime für den bewaffneten Kampf. Eine breiter angelegte Diskussion unter islamischen Gelehrten über die theologischen Hintergründe der Gewalt ist überfällig. Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen der Religion und der Rechtsordnung eines Landes, was steht hinter Begriffen wie „Scharia“? Tatsächlich ist das islamische Recht durch die Notwendigkeit der Interpretation und Ableitung vielseitig ausgestaltet und regional sehr verschieden.
Literatur-Empfehlungen der Landeszentrale zum Themenfeld Islam/Islamismus hier, Ansichten, Einsichten, Antworten in einem Dossier der Bundeszentrale dort(Externer Link)

Animationsclip zum Thema Islamismus

Islamistische Terroranschläge, Krieg in Afghanistan und Irak, Taliban, Al-Qaida - seit den Anschlägen vom 11.September 2001 beschäftigt das Thema Islamismus Politik, Medien und Öffentlichkeit. Befeuert wird das Thema vor dem Hintergrund der forcierten Debatte um die Integration muslimischer Migranten derzeit durch Warnungen vor einem politisch ambitionierten aggressiv-expansiven Islam und einer schleichend um sich greifenden „Islamisierung“ Deutschlands. Wie entsteht eigentlich Islamismus, welche Gruppen gibt es, und sind alle Islamisten auch Terroristen? Antworten darauf in diesem Clip, jetzt starten(Externer Link)

Berliner Geschichte: Das „Groß-Berlin-Gesetz“ wird 90

Vor über 90 Jahren, am 1. Oktober 1920, trat das „Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin“, kurz „Groß-Berlin-Gesetz(Externer Link)“ genannt, in Kraft. Es war am 27. April 1920 von der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung nach nicht unerheblichem Widerstand verschiedener politischer Kräfte und betroffener Gebietskörperschaften beschlossen worden. Durch die Eingemeindung von sieben Städten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken wuchs das Stadtgebiet um das Dreizehnfache auf 878 Quadratkilometer, die Bevölkerung verdoppelte sich auf 3,8 Millionen Menschen. Damit war Berlin für einige Jahre die flächenmäßig zweitgrößte (hinter Los Angeles) und nach Einwohnerschaft drittgrößte Stadt der Welt (hinter London und New York). Bis heute wirkt das Gesetz fort, selbst in den amtlichen Kommentaren zum Einigungsvertrag von 1990 wird darauf Bezug genommen, um die Grenzen des Bundeslandes Berlin zu definieren.
Mehr über das „Groß-Berlin-Gesetz“ im Literatur-Angebot der Landeszentrale sowie beim Luisenstädtischen Bildungsverein hier(Externer Link) und dort(Externer Link)

"Und jetzt?!": 1919 - 1939 - 1949 - 1989 als Wegmarken deutscher Geschichte

1919, 1939, 1949 und 1989: Viele Jugendliche können mit diesen Jahreszahlen nur wenig anfangen. Warum sollten sich junge Menschen auch für etwas interessieren, das lange vor ihrer Geburt stattfand? Dieser Frage ging Regisseur Thierry Bruehl mit einem von der Bundeszentrale für politische Bildung finanzierten Projekt nach. Das Ergebnis: 13 Jugendliche aus sozialen Brennpunkten in Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main, Stuttgart, Leipzig und Magdeburg erzählen in dem siebenminütigen Videoclip "Und jetzt?!", was sie mit der Gründung der Weimarer Republik, dem Zweiten Weltkrieg, der Verkündung des Grundgesetzes und dem Mauerfall verbinden. Unterstützt von MTV-Moderator Markus Kavka kommentieren sie die Geschichte der Demokratie aus ihrer Sicht und nutzen eigene Ausdrucksformen.- Die Geschichte aber geht weiter und Du bist ein Teil davon. Neben dem Überblick über die oft tragische, manchmal glückliche, in jedem Fall jedoch interessante deutsche Geschichte kann man sich auf „undjetzt.tv“ mit anderen nicht nur über Geschichte, sondern auch zu Fragen der aktuellen Politik austauschen und diskutieren. Videoclip(Externer Link)& mehr

Europäisches Jugendparlament – JETZT MITMACHEN!

Das Europäische Jugendparlament (EYP) veranstaltet jährlich eine Nationale Auswahlsitzung, bei der fünf Tage lang mehr als 100 Jugendliche aus ganz Deutschland zusammenkommen, um über europapolitische Themen in Ausschussarbeit und Parlamentssimulationen zu diskutieren und sich auszutauschen. Zudem wird ein kulturelles Rahmenprogramm geboten. Beim EYP handelt es sich um eine europaweit agierende, überparteiliche Organisation, die das Interesse Jugendlicher an europäischen Themen fördern will. Der Aufruf richtet sich an Schüler/innen der Sekundarstufe II.
Die Bewerbung erfolgt als Gruppe durch Verfassen einer Bewerbungsresolution, und zwar hier(Externer Link)

Pluralität und Nation – Visionen von Gesellschaft

„Nation“ scheint obsolet, doch beobachten wir einen wachsenden Nationalismus in Europa. Ein Ordnungsmuster, sich Gesellschaft und die Welt zu erklären, lebt wieder auf. Vielleicht wird damit aber nur virulent, was zu selten in Frage gestellt wurde. Dabei verdienen drei Elemente gerade unter heutigen transnationalen Verhältnissen Beachtung: politische Selbstbestimmung, soziale Integration und kulturelle Identifizierung. Arbeit und Leben Berlin und die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit haben dazu mit Organisationen in Finnland und Belgien eine 2-jährige Projektpartnerschaft gestaltet. Die Lernenden trafen sich zu gemeinsamen Workshops in den jeweiligen Ländern und haben sich auf kreative und spielerische Weise dem Thema angenähert. Die dabei gemachten Erfahrungen sowie die „Produkte“ selbst boten Anlass zu Reflexion und Austausch. Hervorgegangen sind daraus Anregungen, sich seinerseits auf dieses komplexe thematische Feld einzulassen, sog. Teaching Material. Nähere Informationen zu diesem Projekt der EU-initiierten Grundtvig-Lernpartnerschaft hier(Externer Link).

Info-Broschüre zum EU-Vertrag von Lissabon

Der Lissabon-Vertrag ist am 1. Dezember 2009 in Kraft getreten. Die Vereinbarungen zwischen den 27 EU-Mitgliedstaaten waren am 13. Dezember 2007 in Lissabon unterzeichnet worden. Der Vertrag übernimmt wesentliche Inhalte des in mehreren Mitgliedstaaten abgelehnten Verfassungsentwurfs für Europa. Im Gegensatz zur ursprünglich geplanten Verfassung ersetzt er aber nicht das bisherige Vertragswerk, sondern ändert und ergänzt die bestehenden Vertragsgrundlagen zur europäischen Integration. Die wichtigsten Neuerungen des Reformvertrages betreffen die Ausweitung des Prinzips der qualifizierten Mehrheit für die meisten Politikbereiche bei Entscheidungen des Ministerrates, die Einführung des Amtes eines Hohen Vertreters der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, eine Ausweitung der Rechte des Europäischen Parlaments, die Einführung eines europäischen Bürgerbegehrens, eine stärkere Einbindung der nationalen Parlamente in den europäischen Gesetzgebungsprozess sowie die Rechtsverbindlichkeit der europäischen Grundrechte-Charta.
Der Vertragstext & mehr hier(Externer Link). Was bedeutet der Vertrag für den Bürger? Antworten darauf und zu anderen Fragen der Europäischen Einigung geben die Publikationen der Landeszentrale.

16. Shell Jugend-Studie: Interesse Jugendlicher an Politik leicht gestiegen

Sie ist eine Art Seismograf jugendlicher Befindlichkeit: Die Shell-Jugendstudie. Im Auftrag des Mineralölkonzerns Shell werden seit 1953 zwölf- bis 25-Jährige zu ihrer aktuellen Lebenssituation, ihren Glaubens- und Wertvorstellungen sowie zu ihrer Einstellung gegenüber der Politik und gesellschaftlichen Institutionen befragt. Die jetzt vorgelegte 16. Studie zeigt nur leichte Anzeichen einer Re-Politisierung: An die Ergebnisse aus den 1970er und 1980er Jahren reicht das heutige politische Interesse weiterhin nicht ran, immerhin hat es vor allem bei den Jüngeren zugenommen. 21 Prozent der zwölf- bis 14-Jährigen sind heute politisch interessiert, vor acht Jahren waren es nur elf Prozent. Bei den 15- bis 17-Jährigen sind es heute 33 Prozent, 2002 waren es 20 Prozent. Jugendliche aus der soziologischen Unterschicht interessieren sich für Politik aber deutlich weniger als der Durchschnitt. In ihrer politischen Ausrichtung ordnet sich die Mehrheit der Jugendlichen nach wie vor links von der Mitte ein. Beim Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen zeigen sich Unterschiede. Während die Bundesregierung, Parteien, die Kirche und vor allem große Unternehmen niedrig bewertet werden, haben die Jugendlichen mehr Vertrauen in die Polizei, Gerichte, die Bundeswehr, Menschenrechts- und Umweltschutzgruppen. Offenbar als Folge der letzten Rezession artikulieren Jugendliche neuerdings einen ausgeprägten Missmut gegenüber der Wirtschaft und dem Bankenwesen. Neue Themen der Studie sind der Klimawandel und die Nutzung des Internets. Infografiken zu der Befragung hier(Externer Link)

Finanzmarktkrise <> Wirtschaftskrise - Ein Themendossier

Das Weltfinanz- und Wirtschaftssystem stand zeitweise am Abgrund. Erster kritischer Höhepunkt: Die Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008. Spätestens seit dem Niedergang der US-Investmentbanken stürzt die Welt in ihre größte Finanz- und Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren. Aus fragwürdigen Spekulationsgeschäften mit amerikanischen Immobilienkrediten war eine globale Liquiditäts- und Vertrauenskrise zwischen den Banken entstanden. Aktienkurse im freien Fall, große Finanzinstitute meldeten Milliardenabschreibungen. Regierungen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene suchen seither nach Lösungen, um die Ausmaße und die Auswirkungen auf die Volkswirtschaften des nur schwer zu beherrschenden Debakels zu begrenzen.
Nähere Informationen in einem Themendossier hier(Externer Link), die Chronologie der Krise dort(Externer Link)

Broschüre und DVD für Jugendliche über Datenschutz in sozialen Netzwerken

Hast Du auch ein Profil in einem sozialen Netzwerk(Externer Link)? Erfährt man dort von Deinen Hobbys, Lieblingsfilmen und Büchern?, gar von Deiner politischen Einstellung? Hast Du Fotos von Dir veröffentlicht? Und findet man vielleicht letztlich auch Deine Kontaktdaten? Welche Risiken und Gefahren für Deine Persönlichkeitsrechte damit verbunden sein können, ist Dir vielleicht gar nicht bekannt. „jugendnetz-berlin.de“ und der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit präsentieren hierzu eine Broschüre(Externer Link) mit dem Titel "ICH SUCHE DICH. Wer bist du?“. Auch die interaktive DVD “schülerVZ, Facebook & Co. KG” gibt praktische Hinweise, wie Jugendliche in sozialen Netzwerken ihre persönlichen Daten vor einem ungewollten Zugriff schützen können.
Die Broschüre und die DVD sind in der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin erhältlich.

Achtung, Medien! "SCHAU HIN! - Was Deine Kinder machen.“

Kinder und Jugendliche müssen von Erwachsenen lernen, mit den modernen Medien richtig umzugehen. Viele Eltern haben dafür aber zu wenig Zeit oder wissen selber nicht genug über Internet, Handy, Games & Co. „SCHAU HIN! ...“ will hier die Brücke schlagen. Ziel ist es, das Gespräch zwischen Eltern, Lehrern und Kindern/Jugendlichen zu fördern. Kinder/Jugendliche sollen für den bewussten Umgang mit ihren Daten im Internet sensibilisiert oder vor den nachteiligen Folgen übermäßigen TV-Konsums oder Computerspielens geschützt werden. „SCHAU HIN! ...“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit mehreren Partnern. Tipps zur Mediennutzung und -erziehung gibt’s hier(Externer Link)

Handbuch für Grundschullehrer/innen zum Umgang mit Vorurteilen

Das 75seitige Kompendium mit dem Titel „Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen - Vorurteilsbewusstes Unterrichten an Grundschulen“ verdeutlicht, wie sehr Vorurteile bereits im Kindesalter eine entscheidende Rolle spielen und wie wichtig es ist, diese Thematik im Unterricht zu berücksichtigen. Mit seinem von ihm herausgegeben Handbuch will das Sir Peter Ustinov Institut(Externer Link) aufzeigen, dass die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema „Vorurteile“ im Interesse der Entwicklung des einzelnen Kindes erfolgt, aber auch für die Gestaltung einer weltoffenen und diskriminierungsfreien Gesellschaft von großer Relevanz ist. Anhand konkreter Arbeitshilfen soll es den Lehrkräften erleichtert werden, den Umgang mit Vorurteilen im Unterricht zu thematisieren und gezielt zu bearbeiten. Eine digitale Version des Handbuchs finden Sie hier im Download(Externer Link)

"Geschichtswerkstatt 1933-1949" zu Orientierungskursen für Zuwanderer

Die Integrationskursverordnung(Externer Link) sieht vor, dass in den sog. Orientierungskursen für Ausländer und Spätaussiedler neben der Sprachvermittlung landeskundliche und gesellschaftspolitische Inhalte gelehrt werden sollen. Die Geschichtswerkstatt gibt Antworten auf spezifische Fragen des Orientierungskurstests über die Zeit des Nationalsozialismus und die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie ermöglicht den Kursteilnehmern mit Beratung erfahrener Museumspädagogen, sich dazu in einer Ständigen Ausstellung des Deutschen Historischen Museums (DHM(Externer Link)) durch Auseinandersetzung mit Exponaten und Originalzeugnissen grundlegende Kenntnisse anzueignen. Begleitmaterial zur Geschichtswerkstatt haben das DHM und die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin herausgegeben, darin enthalten u.a. ein Arbeitsbogen zu wichtigen Aspekten der Zeit zwischen 1933 und 1949, Dozenten von Orientierungskursen steht zusätzlich lehrorientiertes Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Die Landeszentrale stellt die Arbeitsunterlagen nachfolgend als pdf-Dateien bereit.

Download
Begleitmaterial für Teilnehmer/Teilnehmerinnen
Begleitmaterial für Dozenten/Dozentinnen


Der Einbürgerungstest - Literatur +++ Fragen +++ Antworten

Einbürgerungswillige Ausländer/innen absolvieren einen bundeseinheitlich geregelten Einbürgerungstest, mit dem „Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland“ nachgewiesen werden sollen. Vorkenntnisse dieser Art werden seit dem 1. September 2008 als zusätzliche Einbürgerungsvoraussetzung in § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 des Staatsangehörigkeitsgesetzes verlangt. Eine dazu erlassene Rechtsverordnung sieht einen Multiple-Choice-Test vor, der pro Frage vier Antwortmöglichkeiten vorgibt, von denen jeweils nur eine richtig ist. Wer auf dem Prüfungsfragebogen 17 der 33 Fragen, eine Auswahl aus dem Gesamtfragenkatalog, richtig ankreuzt, hat den Test bestanden. In jedem Prüfungsfragebogen sind drei landesbezogene Fragen enthalten, die von der Grundfragestellung der Landesfragen im Gesamtkatalog zwar gleich, aber von Testteilnehmern im jeweiligen Bundesland spezifisch zu beantworten sind, wie zum Beispiel die Frage nach Landeswappen oder Landeshauptstadt. Der Test kann unabhängig davon abgelegt werden, ob zuvor ein Einbürgerungskurs besucht worden ist; er kann auch wiederholt werden. Der Gesamtkatalog über Demokratie, Geschichte und Gesellschaft umfasst 300 bundeseinheitliche Fragen und 10 landesbezogene Fragen - etwa zu Berlin. Ihr Wissen können Sie direkt überprüfen: Beantworten Sie zu Übungszwecken die offiziellen Fragen, anschließend wird gleich die richtige Antwort angezeigt, bitte klicken Sie hier(Externer Link)

Gesucht und gefunden: Experten/Expertinnen für Themenfeld „Migration“ in Internet-Datenbank

Suchen Sie rund um das Themenfeld „Migration/Einwanderungsgesellschaft“ kompetente Partner/innen für Schulungen, Tagungen, zum fachlichen Austausch oder einfach als qualifizierte Auskunftgeber/innen? Hilfreich bei der Suche ist die zweisprachige Expertendatenbank „Migration“, sie enthält gebündelte Informationen über europäische Experten/Expertinnen aus staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen, aus Universitäten und Forschungseinrichtungen. Interessenten/Interessentinnen können im deutschsprachigen Raum oder europaweit die Namen von Sachkennern/Sachkennerinnen, zu gewünschten Themen und durch Eingabe zielleitender Stichworte recherchieren. Experten/Expertinnen sind aufgefordert, sich auch selber in die Datenbank als Ratgeber/in einzutragen. Der Dialog, die Vernetzung und der Transfer zwischen Wissenschaft, Medien, Kultur, Politik und Wirtschaft sowie der politischen Bildungsarbeit soll mithilfe des noch neuen Mediums erleichtert und gefördert werden. Direkt zu der Datenbank geht’s hier(Externer Link)

Künstlerprojekt „Stolpersteine“ erinnert an Opfer des Nationalsozialismus

Die „Stolpersteine“ sind ein Projekt des Bildhauers Gunter Demnig. Er erinnert damit „vor Ort“ an das Schicksal von Menschen, die von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet oder in den Freitod getrieben wurden: Ein Betonwürfel, 10 cm Kantenlänge, der mit einer Messingplatte oben abschließt, die Platte mit dem Schriftzug „Hier wohnte“ o.ä. beschriftet, sowie mit dem Namen, Geburtsjahr und Angaben über das Schicksal, bündig eingelassen in den Gehweg vor der letzten selbstgewählten Wohnstätte des Opfers. Am 18. November 2008 wurde der 2000. Stolperstein in Berlin verlegt. Für 95,00 € kann man eine Patenschaft für Herstellung und Verlegung eines „Stolpersteins“ übernehmen. Weitere Informationen über "Stolpersteine" erhalten Sie hier(Externer Link) und bei der

Berliner Koordinierungsstelle Stolpersteine
c/o Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13-14
10785 Berlin
Tel. 2639-89014

Internetportal dokumentiert interaktiv Zeitzeugnisse des NS-Regimes

Die Berliner Initiatoren verstehen ihr Portal als Austauschseite für hör- und sehbare Zeitzeugnisse des NS-Regimes. Sie wollen Erzählungen von Zeitzeugen der nationalsozialistischen Willkürherrschaft mit neuen Medien öffentlich dokumentieren. Insbesondere Jugendliche sollen anhand geschilderter Alltagserfahrungen Eindrücke über die Verhältnisse in Deutschland zwischen 1933 und 1945 gewinnen können. Jeder ist aufgefordert, selber Zeitzeugeninterviews zu führen und in das Portal einzustellen. mehr(Externer Link)

Neue Datenbank „Fördermittel für Geschichtsprojekte“

Die erst kürzlich aufgeschaltete Datenbank des Vereins "Lernen aus der Geschichte e.V." soll die Suche nach Fördermöglichkeiten für Projekte der historisch-politischen Bildung deutlich erleichtern und beschleunigen. Sie bietet vielfältige aktuelle Informationen zur Förderung von Geschichtsprojekten, etwa durch Stiftungsmittel oder Finanzierungshilfen der öffentlichen Hand. Lehrer/innen, Akteure/Akteurinnen der außerschulischen Bildung und studentische Initiativen können so anhand verschiedener Suchkriterien (z.B. inhaltliche Schwerpunkte und benötigte Finanzierungspositionen) zielgerecht Institutionen und Programme ausloten, deren Förderprofil am ehesten zu dem jeweiligen Vorhaben passt. Interessiert? Dann klicken Sie hier(Externer Link)

„Archiv der Jugendkulturen“

Das „Archiv der Jugendkulturen e.V.“ in Berlin sammelt Materialien über Jugendkulturen unterschiedlicher Provenienz (z.B. Skinheads, Punks, Rapper), wertet dazu diverse Informationsquellen aus und stellt diese in seiner Präsenzbibliothek (Bücher, CD’s, Diplomarbeiten, Medienberichte, Fanzines, Flyer, Musik etc.) allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.. Es organisiert Fachtagungen, Diskussionsveranstaltungen und Ausstellungen, gibt ferner eine eigene Zeitschrift sowie eine Buchreihe heraus. Im Jahre 2008 blickte das in Europa wohl einzigartige Archiv auf ein Jahrzehnt seines Bestehens zurück. Adresse und Öffnungszeiten hier(Externer Link)

Datenbank erleichtert Online-Recherche zum Rechtsextremismus

Die Zentralen für politische Bildung von Bund und Ländern sehen die Bekämpfung von politisch motivierter Gewalt und Rechtsextremismus seit Jahren als einen Schwerpunkt ihrer Arbeit. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat eine Datenbank(Externer Link) eingerichtet, in der online bundesweit nach zivilgesellschaftlichen Initiativen gegen Rechtsextremismus recherchiert werden kann. So erfährt man noch leichter, wer sich wie engagiert, und wo man Beratung und Hilfe bei konkreten Fragen und Problemen erhält.
Über Fakten und Einschätzungen zum Rechtsextremismus in der Bundeshauptstadt informieren wir Sie in unserem "Themenschwerpunkt Rechtsextremismus".

Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT ...“ gegen Rechtsextremismus

"VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" wendet sich aktiv gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in Deutschland. Ziel des gerade an Kinder und Jugendliche gerichteten Programms ist es, Vielfalt, Toleranz und Demokratie als zentrale Werte der gesamten Gesellschaft zu festigen. Gefördert werden sollen vor allem die politische Bildung sowie die Arbeit im präventiv-pädagogischen Bereich, u.a. durch lokale Aktionspläne und Modellprojekte. mehr(Externer Link)

Online-„NETZ-GEGEN-NAZIS.DE

„Mit Rat und Tat gegen Rechtsextremismus“ wollen die Initiatoren /Initiatorinnen des interaktiven Online-Portals helfen. Dahinter stehen neben der Wochenzeitung „Die Zeit“ andere Medien des Holtzbrinck-Verlages sowie Sport-Dachverbände, der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und das ZDF. Dem erklärten Versuch einer systematischen Unterwanderung der Gesellschaft durch rechtsextremistische Gruppen soll durch praktische Ratschläge für zivilgesellschaftliches Tun und Verhalten wirksam begegnet werden. Die Website gliedert sich in drei zentrale Bereiche: Wissen, Handeln, Diskutieren. Menschen, die in ihrem persönlichen Umfeld mit Rechtsextremismus in Berührung kommen, finden Antworten auf die wichtigsten Fragen. Geboten werden Foren, eine Online-Bibliothek sowie Verweise zu geeigneten Initiativen, Beratungs- und Hilfsorganisationen. Direkt zu dem Angebot geht's hier(Externer Link)

Politik und Information direkt aufs Handy mit „pocket politik mobil“

Sie haben unterwegs Fragen zu Demokratie, ihren Institutionen, Abläufen und Repräsentanten, aber weder Buch noch Computer in Reichweite? Jetzt kann man dazu an jedem Ort auch festnetzunabhängig gratis nachschlagen. „pocket politik mobil – Das Lexikon fürs Handy“ erklärt zahlreiche politische Begriffe, kompakt und gut verständlich. Das Angebot lässt sich direkt per SMS beziehen oder aus dem Internet herunterladen. Einmal gespeichert, kann es offline beliebig oft kostenlos genutzt werden. Mehr über Inhalte und technische Voraussetzungen hier(Externer Link)

Planspiele in der politischen Bildung - Angebot breit gefächert

Planspiele sind eine sinnvolle handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode zur Vermittlung politischer Zusammenhänge. Hintergrund bildet ein Szenario, das fiktiv oder dem aktuellen politischen Geschehen entlehnt sein kann. Die Teilnehmenden übernehmen die Rollen von Akteuren/Akteurinnen und spielen die durch das Szenario vorgegebenen Verhandlungs- und Entscheidungsprozesse nach. Die Datenbank der Bundeszentrale für politische Bildung listet zahlreiche Planspiele für den Einsatz in der schulischen und außerschulischen politischen Bildung auf.
Das genaue Angebot hier(Externer Link)

Kontakt

Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
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An der Urania 4 - 10
D-10787 Berlin (Schöneberg)

- 1.Etage, Raum 137 -

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Tel.: 030 / 9016 - 2552
Fax: 030 / 9016 - 2538



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U1, U2, U3

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100, M29, 187