Informationen zum Coronavirus

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Umgang mit Corona an Spandauer Schulen

Aufgrund der aktuellen Pandemielage ist das öffentliche Leben in unserer Stadt von zahlreichen Einschränkungen betroffen. Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen darüber, welche Regelungen derzeit für den Schulbetrieb in Berlin gelten und welche Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens im Bezirk Spandau ergriffen werden.

Verlängerte Schulschließungen bis zum 25. Januar 2021

Im Zuge des bundesweit beschlossenen erneuten Lockdowns zur Eindämmung des Infektionsgeschehens wechselten die Berliner Schulen ab 16. Dezember 2020 in das schulisch angeleitete Lernen zu Hause (saLzH).

Am 8. Januar 2021 hat sich der Berliner Senat darauf verständigt, die generelle Präsenpflicht an Berliner Schulen bis zum 25. Januar 2021 auszusetzen, sowohl an den Grund- als auch an den weiterführenden Schulen.

Am 19. Januar wird entschieden, wie es nach dem 25. Januar weitergeht. Die Grundschulen werden frühestens am 25. Januar wieder im Wechselbetrieb starten, vorbehaltlich des Infektionsgeschehens. Es wird zusätzliche Angebote der Lernförderung geben.

Besondere Regelungen gibt es für die Abschlussklassen:
Die Schulleitungen können in Abstimmung mit den Elternvertretungen entscheiden, ob die Abschlussklassen im Wechselunterricht vor Ort in der Schule (feste Lerngruppen in halber Klassenstärke) oder schulisch angeleitet zu Hause gemäß Handlungsrahmen unterrichtet werden. Dies betrifft die Jahrgangsstufe 10 an allen weiterführenden Schulen sowie die Jahrgangsstufe 12 an Gymnasien und Jahrgangsstufe 13 an Integrierten Sekundarschulen/Gemeinschaftsschulen und anderen weiterführenden Schulen.

Weitere Informationen, etwa zum Thema Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe, finden Sie auf der Website der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

(Stand: 11.01.2021)

Corona-Stufenplan

Der im Hygienebeirat verabschiedete Corona-Stufenplan für die Berliner Schulen gibt abhängig vom schulischen Infektionsgeschehen und dem Infektionsgeschehen im jeweiligen Schulbezirk bzw. in Berlin einzuleitende Maßnahmen vor. Diese betreffen die Durchführung des Regelbetriebs sowie Vorgaben zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zum Mindestabstand und zur Einhaltung fester Gruppen.

Ziel des Stufenplans ist es, den Präsenzbetrieb für möglichst viele Schülerinnen und Schüler aufrecht zu erhalten. Dies dient dem Wohle der Kinder, entlastet aber auch die Eltern und ermöglicht die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf.

Beim Corona-Stufenplan wird jede Schule wöchentlich entsprechend des Infektionsgeschehens bewertet und im Ampelsystem einer der folgenden Kategorien zugeordnet:

  • Grün: Regelunterricht
  • Gelb: Regelunterricht mit verstärkten Hygienevorkehrungen
  • Orange: Regelunterricht mit noch stärkeren Hygienevorkehrungen
  • Rot: Verknüpfung von Präsenzunterricht und schulisch angeleitetem Lernen zuhause

Der Corona-Stufenplan sieht jeweils gesonderte Regelungen für die Primarstufe, die allgemeinbildenden weiterführenden Schulen sowie die beruflichen Schulen vor.

Ausführlichere Informationen zum Corona-Stufenplan und den damit verbundenen Regelungen finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Stufenzuordnung der Spandauer Schulen

Die Stufenzuordnung jeder Spandauer Schule erfolgt wöchentlich jeweils am Donnerstag in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der regionalen Schulaufsicht.

Die aus der Stufenzuordnung resultierenden Maßnahmen werden jeweils am darauffolgenden Freitag der Schulgemeinschaft bekanntgegeben und müssen ab dem darauffolgenden Montag umgesetzt werden.

Der Gesprächsleitfaden zur Stufenklärung gibt einen Überblick, welche Indikatoren in den wöchentlichen Gesprächen zwischen der regionalen Schulaufsicht und dem zuständigen Gesundheitsamt zur Stufenzuordnung der Schulen betrachtet werden.

Gesprächsleitfaden zur Corona-Stufenklärung
Bild: SenBildJugFam

Grundsätze zum Gesprächsleitfaden zur Stufenklärung

PDF-Dokument (96.9 kB)

Aktuelle Stufenzuordnung der Spandauer Schulen // 10.12.2020

Die nachfolgende Übersicht wird wöchentlich jeweils am Donnerstag aktualisiert:

Stufenzuordnung der Spandauer Schulen 10.12.2020

Im Hygienebeirat wurden gemeinsam mit Vertreter/innen aus Wissenschaft, Medizin und Schulöffentlichkeit die aktuell geltenden Musterhygienepläne für die Primarstufen, die weiterführenden Schulen sowie für die beruflichen Schulen abgestimmt. In diesen ist festgelegt, welche Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen jeweils umzusetzen sind. Dabei wird der gesamte Schulalltag berücksichtigt, von Chorproben bis zum Sportunterricht.

Grundsätzlich gelten zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 folgende Hygieneregeln, basierend auf den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für Schulen:

  • regelmäßiges Händewaschen
  • regelmäßiges Lüften der Räume
  • Vermeidung von direktem körperlichem Kontakt
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter, wo immer möglich
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Set medizinischer Einweg-Gesichtsmasken auf alten Holzbrettern
Bild: mihalec/depositphotos.com

Primarstufe
Im Regelbetrieb der Schulen gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen. Ausgenommen sind der Unterricht und die Durchführung der ergänzenden Förderung und Betreuung.

Wird eine Schule gemäß Corona-Stufenplan in Stufe orange kategorisiert, gilt die Maskenpflicht zusätzlich auch auf dem Schulgelände. Bei Stufe rot gilt die Maskenpflicht auch im Unterricht.

Ab dem 7. Dezember 2020 gilt zudem im Bezirk Spandau für die Klassenstufen 5 und 6 auch eine Maskenpflicht im Unterricht.
(Grund ist die Inzidenz oberhalb von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern.)

Sekundarstufe
In der Sekundarstufe gilt ab dem 18. November 2020 eine generelle Maskenpflicht. Das heißt, dass auf dem Schulgelände sowie im Unterricht Masken getragen werden müssen.

Eltern sowie schulfremde Personen müssen auf dem gesamten Schulgelände immer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

(Stand: 03.12.2020)

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Um die Ausbreitung von Covid-19 in geschlossenen Räumen zu verhindern, ist das regelmäßige und gründliche Lüften von großer Bedeutung. Um die Schulen beim Einüben der richtigen Lüftungshygiene zu unterstützen, hat die Senatsbildungsverwaltung allen Schulen CO2-Messgeräte zur Verfügung gestellt. Mit diesen kann das pädagogische Personal leichter erkennen, wann genau eine Stoß- und Durchzugslüftung nötig ist.

Die Verteilung der CO2-Messgeräte erfolgte in allen Bezirken über folgenden Verteilerschlüssel:

bis 360 Schülerinnen und Schüler: 3 Messgeräte
360 bis 699 Schülerinnen und Schüler: 4 Messgeräte
ab 700 Schülerinnen und Schüler: 5 Messgeräte

Die Geräte gingen am 26. Oktober 2020 im Schul- und Sportamt ein und wurden von dort entsprechend des Verteilerschlüssels umgehend an die Spandauer Schulen verteilt.

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Am 3. November 2020 hat der Senat auf Vorlage der Bildungssenatorin beschlossen, den Berliner Schulen 4,5 Mio. Euro für die Anschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte bereitzustellen. Diese sollen in Räumen zum Einsatz kommen, die aufgrund der baulichen Situation schlecht zu belüften sind. Insgesamt stehen aus diesen Mitteln 236.763 Euro für die Spandauer Schulen bereit.

Per Rundschreiben an die BezirksstadträtInnen für Bildung sowie die Berliner Schulleitungen vom 11. November 2020 gab die Senatsbildungsverwaltung verbindliche Vorgaben für Luftreinigungsgeräte bekannt.

Die Beschaffung der Luftreinigungsgeräte erfolgt durch die bezirklichen Schulträger.

Aus diesem Grund hat das Schul- und Sportamt Spandau im Vorfeld die konkreten Bedarfe der Spandauer Schulen abgefragt.

Parallel zur Bedarfsermittlung wurden entsprechende Angebote für die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten eingeholt. Die zugrunde liegende Leistungsbeschreibung für Geräte mit Filtern der Klasse HEPA H14 folgt den Empfehlungen der Charité Berlin sowie eines Gutachtens der Universität der Bundeswehr München.

Nach Sichtung und Auswertung aller eingegangenen Angebote konnte am 1. Dezember 2020 der Zuschlag erteilt und mit den bereitgestellten Mitteln die Bestellung von insgesamt 82 Luftreinigungsgeräten ausgelöst werden.
Die Auslieferung der Geräte erfolgt in zwei Teillieferungen im Zeitraum der zweiten bis vierten Kalenderwoche 2021 direkt an die Schulen.

(Stand: 03.12.2020)

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Wenn eine Schule über die positive Testung einer schulangehörigen Person auf das Coronavirus informiert wird, zum Beispiel durch das zuständige Gesundheitsamt oder die betroffene schulangehörige Person, gilt folgendes:

  1. Die Schule informiert umgehend das Gesundheitsamt sowie die regionale Schulaufsicht und übermittelt den Sitzplan sowie eine Kontaktliste der Personen der betroffenen Lerngruppe / Klasse.
  1. Das Gesundheitsamt prüft auf Grundlage des Sitzplans und der Kontaktliste, welche Maßnahmen in der Schule einzuleiten sind.
    Es informiert die im Bezirk der Schule wohnhaften Kontaktpersonen der Kategorie I und ordnet Maßnahmen an.
  1. Wenn die Schulen ihr zuständiges Gesundheitsamt nicht mehr am gleichen Tag erreichen können oder die Gesundheitsämter an den Wohnorten der Kontaktpersonen der Kategorie I nicht ausreichend Zeit haben, um die betroffenen Personen noch am gleichen Tag zu erreichen, wird die betreffende Lerngruppe / Klasse durch die Schule kontaktiert.
    Die durch die Schule identifizierten Kontaktpersonen der Kategorie I bzw. deren Sorgeberechtigte werden darüber informiert, dass sie weitere Informationen zur ggf. notwendigen Quarantäne und Testung vom zuständigen Gesundheitsamt erhalten werden und mindestens bis zur Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause teilnehmen. Bis zur Kontaktaufnahme des zuständigen Gesundheitsamtes sind soziale Kontakte zu vermeiden.
    Die anderen Personen der betreffenden Lerngruppe / Klasse / Kurs bzw. deren Sorgeberechtigte werden darüber informiert, dass sie vorsorglich für einen Tag am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause teilnehmen, damit entsprechende organisatorische Vorkehrungen an der Schule getroffen werden können.
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