Informationen zum Coronavirus

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Umgang mit Corona an Spandauer Schulen

Set medizinischer Einweg-Gesichtsmasken auf alten Holzbrettern
Bild: mihalec/depositphotos.com

Aufgrund der aktuellen Pandemielage ist das öffentliche Leben in unserer Stadt von zahlreichen Einschränkungen betroffen. Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen darüber, welche Regelungen derzeit für den Schulbetrieb in Berlin gelten und welche Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens im Bezirk Spandau ergriffen werden.

Schulöffnung vor den Sommerferien

Ab 9. Juni 2021
werden die Schulen bis zu den Sommerferien im pandemiebedingten Regelbetrieb in vollen Lerngruppenstärken öffnen.
Bis dahin findet Wechselunterricht in halben Klassen bei bestehender Testpflicht in der Schule statt.

Die generelle Präsenzpflicht an Berliner Schulen bleibt weiterhin ausgesetzt. Über den Schulbesuch entscheiden die Erziehungsberechtigten.

Zudem gelten folgende Hygieneregeln
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen
  • regelmäßiges Lüften
  • keine Maskenpflicht im Freien (auch dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann)

Sportunterricht kann ohne medizinische Maske stattfinden, bevorzugt im Freien. Mannschaftssportarten sind möglich. Hallen und Umkleiden sind regelmäßig zu lüften.

Musikpraktische/r Angebote/Unterricht und Theaterproben sollen möglichst im Freien stattfinden. Musizieren in Innenräumen ist in festen Lerngruppen und mit medizinischer Gesichtsmaske möglich. In geschlossenen Räumen sind neben den allgemeinen Hygieneregeln insbesondere das durchgehende Lüften oder Querlüften im Abstand von 15 Minuten sowie ein Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Metern zu beachten.

Freiwillige Angebote können im Rahmen der personellen und schulorganisatorischen Möglichkeiten der Schule in Präsenz angeboten werden. (z.B. Religions- und Weltanschauungsunterricht, herkunftssprachlicher Unterricht, Arbeitsgemeinschaften und ergänzende Lernförderung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket)

In der Primastufe wird eine reguläre Hort- sowie Ferienbetreuung (eFöB) eingerichtet.

Nähere Informationen zu den aktuellen Regelungen finden Sie auf der Website der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

(Stand: 02.06.2021)

Sommerschule 2021

In der Sommerschule können Kinder und Jugendliche Unterrichtsstoff nachholen, um Lernrückstände aufgrund des ausgesetzten Präsenzunterrichts abzubauen. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos.

Das Angebot gilt für Schülerinnen und Schüler
  • in der Grundschule der Klassenstufen 1-3,
  • in den weiterführenden Schulen der Klassenstufen 7 bis 10 und
  • der gymnasialen Oberstufe
  • die durch die Corona-bedingten Schulschließungen beim Lernen benachteiligt waren oder
  • befreit sind von der Zuzahlung für Lernmittel oder
  • anspruchsberechtigt sind nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz oder
  • neu in Deutschland sind und Sprachförderbedarf haben.
Die Sommerschule findet jeweils
  • wochentags von 9-12 Uhr oder 13-16 Uhr
  • in der eigenen Schule und
  • in kleinen Gruppen statt.

Weitere Informationen stellt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur Verfügung.

Der im Hygienebeirat verabschiedete Corona-Stufenplan für die Berliner Schulen gibt abhängig vom schulischen Infektionsgeschehen und dem Infektionsgeschehen im jeweiligen Schulbezirk bzw. in Berlin einzuleitende Maßnahmen vor. Diese betreffen die Durchführung des Regelbetriebs sowie Vorgaben zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zum Mindestabstand und zur Einhaltung fester Gruppen.

Ziel des Stufenplans ist es, den Präsenzbetrieb für möglichst viele Schülerinnen und Schüler aufrecht zu erhalten. Dies dient dem Wohle der Kinder, entlastet aber auch die Eltern und ermöglicht die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf.

Beim Corona-Stufenplan wird jede Schule wöchentlich entsprechend des Infektionsgeschehens bewertet und im Ampelsystem einer der folgenden Kategorien zugeordnet:

  • Grün: Regelunterricht
  • Gelb: Regelunterricht mit verstärkten Hygienevorkehrungen
  • Orange: Regelunterricht mit noch stärkeren Hygienevorkehrungen
  • Rot: Verknüpfung von Präsenzunterricht und schulisch angeleitetem Lernen zuhause

Der Corona-Stufenplan sieht jeweils gesonderte Regelungen für die Primarstufe, die allgemeinbildenden weiterführenden Schulen sowie die beruflichen Schulen vor.

Ausführlichere Informationen zum Corona-Stufenplan und den damit verbundenen Regelungen finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Im Hygienebeirat wurden gemeinsam mit Vertreter/innen aus Wissenschaft, Medizin und Schulöffentlichkeit die aktuell geltenden Musterhygienepläne für die Primarstufen, die weiterführenden Schulen sowie für die beruflichen Schulen abgestimmt. In diesen ist festgelegt, welche Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen jeweils umzusetzen sind. Dabei wird der gesamte Schulalltag berücksichtigt, von Chorproben bis zum Sportunterricht.

Grundsätzlich gelten zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 folgende Hygieneregeln, basierend auf den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für Schulen:

  • regelmäßiges Händewaschen
  • regelmäßiges Lüften der Räume
  • Vermeidung von direktem körperlichem Kontakt
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter, wo immer möglich
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Um die Ausbreitung von Covid-19 in geschlossenen Räumen zu verhindern, ist das regelmäßige und gründliche Lüften von großer Bedeutung. Um die Schulen beim Einüben der richtigen Lüftungshygiene zu unterstützen, hat die Senatsbildungsverwaltung allen Schulen CO2-Messgeräte zur Verfügung gestellt. Mit diesen kann das pädagogische Personal leichter erkennen, wann genau eine Stoß- und Durchzugslüftung nötig ist.

Die Verteilung der CO2-Messgeräte erfolgte in allen Bezirken über folgenden Verteilerschlüssel:

bis 360 Schülerinnen und Schüler: 3 Messgeräte
360 bis 699 Schülerinnen und Schüler: 4 Messgeräte
ab 700 Schülerinnen und Schüler: 5 Messgeräte

Die Geräte gingen am 26. Oktober 2020 im Schul- und Sportamt ein und wurden von dort entsprechend des Verteilerschlüssels umgehend an die Spandauer Schulen verteilt.

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Luftreiniger
Bild: Bezirksamt Spandau

Am 3. November 2020 hat der Senat auf Vorlage der Bildungssenatorin beschlossen, den Berliner Schulen 4,5 Mio. Euro für die Anschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte bereitzustellen. Diese sollen in Räumen zum Einsatz kommen, die aufgrund der baulichen Situation schlecht zu belüften sind. Insgesamt stehen aus diesen Mitteln 236.763 Euro für die Spandauer Schulen bereit.

Per Rundschreiben an die BezirksstadträtInnen für Bildung sowie die Berliner Schulleitungen vom 11. November 2020 gab die Senatsbildungsverwaltung verbindliche Vorgaben für Luftreinigungsgeräte bekannt.

Die Beschaffung der Luftreinigungsgeräte erfolgt durch die bezirklichen Schulträger. Aus diesem Grund hat das Schul- und Sportamt Spandau im Vorfeld die konkreten Bedarfe der Spandauer Schulen abgefragt.

Parallel zur Bedarfsermittlung wurden entsprechende Angebote für die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten eingeholt. Die zugrunde liegende Leistungsbeschreibung für Geräte mit Filtern der Klasse HEPA H14 folgt den Empfehlungen der Charité Berlin sowie eines Gutachtens der Universität der Bundeswehr München.

Nach Sichtung und Auswertung aller eingegangenen Angebote konnte am 1. Dezember 2020 der Zuschlag erteilt und mit den bereitgestellten Mitteln die Bestellung von insgesamt 82 Luftreinigungsgeräten ausgelöst werden.

Die Auslieferung der Geräte erfolgte an drei Terminen zwischen dem 27.01.2021 und dem 04.02.2021. Alle 82 Luftreiniger (erste Tranche) sind nun im Einsatz.

(Stand: 10.02.2021)

In einer zweiten Tranche wurde zentral durch die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) im Auftrag der Senatsbildungsverwaltung eine feste Auswahl an Geräten bestellt und den Bezirken per Schülerzahlenschlüssel zugewiesen. Die für Spandau angesetzte Menge betrug hierbei 141 Geräte unterschiedlicher Typen.

Für die Bezirke ergaben sich durch die zentrale Beschaffung jedoch verschiedene Fragestellungen, u.a. zu Lieferung, Inbetriebnahme, Geräuschentwicklung, Wartung sowie der Eigentumsfrage. Die Bezirke haben all diese Themen in einem gemeinsamen Fragenkatalog zusammengeführt und der BIM wie auch der Senatsbildungsverwaltung zur Beantwortung zugetragen. Die Schulen wurden angewiesen, die Geräte zunächst nicht anzunehmen bzw. bis zur Klärung der zahlreichen offenen Punkte von einer Inbetriebnahme abzusehen.

Kürzlich erfolgte durch die Senatsbildungsverwaltung die Ankündigung einer dritten Tranche von Luftreinigern – ebenfalls von der Senatsbildungsverwaltung veranlasst und von der BIM ausgeführt. Insgesamt sollen die Geräte kleiner und einheitlicher ausfallen als die der zweiten Tranche. Dem Bezirk Spandau wurden hierbei 183 Geräte zugemessen.

Die Verteilung der dritten Tranche und der zum Teil eingelagerten Geräte aus der zweiten Tranche soll voraussichtlich Ende April erfolgen.

Voraussetzung für eine Inbetriebnahme der Geräte ist jedoch, dass der Fragenkatalog der Bezirke hinreichend beantwortet wird und für die Schulträger klare Regelungen getroffen werden, wie mit den bereitgestellten Geräten und den damit verbundenen Folgekosten umzugehen ist.

(Stand: 18.04.2021)

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Wenn eine Schule über die positive Testung einer schulangehörigen Person auf das Coronavirus informiert wird, zum Beispiel durch das zuständige Gesundheitsamt oder die betroffene schulangehörige Person, gilt folgendes:

  1. Die Schule informiert umgehend das Gesundheitsamt sowie die regionale Schulaufsicht und übermittelt den Sitzplan sowie eine Kontaktliste der Personen der betroffenen Lerngruppe / Klasse.
  1. Das Gesundheitsamt prüft auf Grundlage des Sitzplans und der Kontaktliste, welche Maßnahmen in der Schule einzuleiten sind.
    Es informiert die im Bezirk der Schule wohnhaften Kontaktpersonen der Kategorie I und ordnet Maßnahmen an.
  1. Wenn die Schulen ihr zuständiges Gesundheitsamt nicht mehr am gleichen Tag erreichen können oder die Gesundheitsämter an den Wohnorten der Kontaktpersonen der Kategorie I nicht ausreichend Zeit haben, um die betroffenen Personen noch am gleichen Tag zu erreichen, wird die betreffende Lerngruppe / Klasse durch die Schule kontaktiert.
    Die durch die Schule identifizierten Kontaktpersonen der Kategorie I bzw. deren Sorgeberechtigte werden darüber informiert, dass sie weitere Informationen zur ggf. notwendigen Quarantäne und Testung vom zuständigen Gesundheitsamt erhalten werden und mindestens bis zur Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause teilnehmen. Bis zur Kontaktaufnahme des zuständigen Gesundheitsamtes sind soziale Kontakte zu vermeiden.
    Die anderen Personen der betreffenden Lerngruppe / Klasse / Kurs bzw. deren Sorgeberechtigte werden darüber informiert, dass sie vorsorglich für einen Tag am schulisch angeleiteten Lernen zu Hause teilnehmen, damit entsprechende organisatorische Vorkehrungen an der Schule getroffen werden können.
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