Tipps für den Herbst in Berlin

Tipps für den Herbst in Berlin

Herbst in Berlin
Der Herbst färbt Berlin bunt ein und schöne goldene Tage wechseln sich mit grauen Regentagen ab. Tipps für den Herbst in Berlin – gleich ob Sonne oder graue Wolken.

1. Ausflug zum Müggelturm

Müggelturm
© Andreas Steinhoff

Müggelturm in Berlin

Schon die Anreise und der Weg zum Müggelturm sind eine wahre Freude, denn es geht durch den dichten Köpenicker Forst. Das bunt gefärbte Laub ist nicht nur von unten ein echter Herbstgenuss, sondern auch die Aussicht vom 30 Meter hohen Müggelturm. Bei guter Sicht reicht der Blick vom Alexanderplatz bis zum Spreewald. Nach den 126 Stufen lockt das Restaurant im Fuß des Turmes mit einer Stärkung, bevor es auf den Naturlehrpfad oder eine Wanderung durch den Wald geht. Mutige können sich auf die Downhill-Strecke wagen.

2. Das Immunsystem pimpen

Granny Smith
© RN/BerlinOnline

Kaum wird es wieder Herbst, ist an jeder Ecke Schniefen und Husten zu hören. Da kann ein bisschen Futter für das eigene Immunsystem nicht schaden. Das Granny Smith in Berlin Charlottenburg bietet neben einer Auszeit vom Großstadtgetümmel Smoothies und frische gepresste Säfte an. Das Immunsystem freut´s. Wer nicht an die Superkräfte von Obst und Gemüse glaubt, dem sei der gute Kaffee empfohlen – auch dieser wirkt sich in Verbindung mit einer entspannten Atmosphäre garantiert positiv aus.

3. Aufwärmen im Liquidrom

Liquidrom
© dpa

Wenn es draußen kalt und nass wird, sehnt sich der Körper nach Entspannung und Wärme. Das Liquidrom nahe des Potsdamer Platzes bietet vier unterschiedliche Saunen und ein Schwimmbecken in einzigartiger Architektur. Das Wasserbecken wird regelmäßig mit klassischer oder elektronischer Unterwassermusik bespielt. Wer noch etwas mehr zur Entspannung braucht, bucht einfach eine Massage dazu. Nach einem Spaziergang im japanisch inspirierten Außenbereich und einem leckeren Drink an der Bar kann der Winter kommen.

4. Farbrausch im Museum

Un-derstand. The Power of Art as a social Architect
© Studio TK

Wenn der Herbst seine triste Seite zeigt ist es Zeit für ein bisschen Farbe. Die Dauerausstellung „Un-derstand. The Power of Art as a social Architect“ im Urban Nation - Museum for Urban Contemporary Art in Berlin Schöneberg zeigt urbane Kunst und spürt dem Erfolgsgrund dieser Kunstform nach. Auch soziale Aspekte und die Entstehung der Subkultur werden beleuchtet. Ausgestellt werden die zum Teil großformatigen Werke von Künstern wie Adele, James Bullough und London Police. Der Eintritt ist frei.

5. Der Oberfläche entfliehen

Berliner Unterwelten
© dpa

Einfach mal Abtauchen: Wenn es an der Erdoberfläche kalt und nass wird, warum nicht einfach in den Untergrund entfliehen und dabei noch etwas lernen? Die Touren der Berliner Unterwelten zeigen, wie Berlin unter dem Asphalt aussieht. Besucher entdecken in geführten Touren lange Zeit vergessene Bunkeranlagen, Tunnel und unterirdische Gänge und erfahren dabei Wissenswertes über das alte Berlin. Angeboten werden verschiedene Touren mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

6. Quallen zählen im Aquarium

Ein Paar im Aquarium
© dpa

Meditativ schweben große und kleine, fast durchsichtige und rot geränderte Exemplare durch die riesigen Aquarien des Zoos. Mit ein bisschen Glück ist noch ein Platz auf einer der Bänke vor den Becken frei. Ein Besuch des Berliner Aquariums macht glücklich: Die bunten Fische verschiedenster Arten lassen das graue Wetter vor der Tür vergessen und spätestens bei den Quallen legen Besucher die Hektik der Großstadt ab. In einem Becken befinden sich besonders altertümliche Fische - wem beim Betrachten der vielen sonderlich Flossenträger kein Lächeln über das Gesicht huscht, hat nicht richtig hingesehen. Mutige sollten genug Zeit für die oberen Etagen mit Schlagen, giftigen Fröschen und Spinnen einplanen.

7. Nostalgie pur: Preussische Spirituosenmanufaktur

Ein Glas
© dpa

Ein echtes Berliner Urgestein ist die Preussische Spirituosenmanufaktur in Berlin Wedding. Seit 1874 werden hier feinste Spirituosen wie Liköre, Wodka, Gin uvm. mit handverlesenen Zutaten gebraut. Doch hier wird nicht nur preussischer Geist in schicken Flaschen konserviert, allein der Hofladen und die Manufaktur selbst sind einen Besuch wert. Die Manufaktur ist zugleich Museum und befindet sich im Originalzustand von 1874. Soviel Nostalgie schmeckt, macht warm ums Herz und entschleunigt sofort. Und das ein oder andere Weihnachtsgeschenk für die Eltern lässt sich hier sicher auch finden.
Sprayer im Mauerpark
© dpa

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Ampelmännchen
© Ampelmann GmbH

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Aktualisierung: 29. Oktober 2018