Tipps für den Herbst in Berlin

Der Herbst färbt Berlin bunt ein und schöne goldene Tage wechseln sich mit grauen Regentagen ab. Tipps für den Herbst in Berlin – gleich ob Sonne oder graue Wolken.

1. Ausflug zum Müggelturm

Müggelturm

Der Müggelturm in Berlin-Köpenick. Foto: Gregor Tholl/Archiv

Schon die Anreise und der Weg zum Müggelturm sind eine wahre Freude, denn es geht durch den dichten Köpenicker Forst. Das bunt gefärbte Laub ist nicht nur von unten ein echter Herbstgenuss, sondern auch die Aussicht vom 30 Meter hohen Müggelturm. Bei guter Sicht reicht der Blick vom Alexanderplatz bis zum Spreewald. Nach den 126 Stufen lockt das Restaurant im Fuß des Turmes mit einer Stärkung, bevor es auf den Naturlehrpfad oder eine Wanderung durch den Wald geht. Mutige können sich auf die Downhill-Strecke wagen.

2. Soulfood für die innere Wärme

Donuts

Kaum wird es wieder Herbst, frösteln sich die meisten Menschen durch den Tag. So richtig warm wird es erst wieder zu Hause auf dem heimischen Sofa. Da kann es nicht schaden, dem inneren Wärmegefühl mit ein paar süßen Leckereien nachzuhelfen. Donuts sich ein echtes Soulfood in den kühleren und kalten Wochen des Jahres. Innen weich und cremig, außen verheißungsvoll bunt: Berlins beste Donuts.

3. Aufwärmen im Liquidrom

Liquidrom

Wenn es draußen kalt und nass wird, sehnt sich der Körper nach Entspannung und Wärme. Das Liquidrom nahe des Potsdamer Platzes bietet vier unterschiedliche Saunen und ein Schwimmbecken in einzigartiger Architektur. Das Wasserbecken wird regelmäßig mit klassischer oder elektronischer Unterwassermusik bespielt. Wer noch etwas mehr zur Entspannung braucht, bucht einfach eine Massage dazu. Nach einem Spaziergang im japanisch inspirierten Außenbereich und einem leckeren Drink an der Bar kann der Winter kommen.

4. Farbrausch im Museum

Urban Nation Biennale (2)

Wenn der Herbst seine triste Seite zeigt ist es Zeit für ein bisschen Farbe. Das Museum "Urban Nation" zeigt Streetart urbane und zeitgenössische Kunst. Die Exponate stellen die traditionellen Sehgewohnheiten infrage - dabei geht es oft bunt zu.

5. Quallen zählen im Aquarium

Quallen im AquaDom und Sea Life Berlin

Meditativ schweben große und kleine, fast durchsichtige und rot geränderte Exemplare durch die riesigen Aquarien des Zoos. Mit ein bisschen Glück ist noch ein Platz auf einer der Bänke vor den Becken frei. Ein Besuch des Berliner Aquariums macht glücklich: Die bunten Fische verschiedenster Arten lassen das graue Wetter vor der Tür vergessen und spätestens bei den Quallen legen Besucher die Hektik der Großstadt ab. In einem Becken befinden sich besonders altertümliche Fische - wem beim Betrachten der vielen sonderlich Flossenträger kein Lächeln über das Gesicht huscht, hat nicht richtig hingesehen. Mutige sollten genug Zeit für die oberen Etagen mit Schlagen, giftigen Fröschen und Spinnen einplanen.

6. Nostalgie pur: Preussische Spirituosenmanufaktur

Schnaps

Ein echtes Berliner Urgestein ist die Preussische Spirituosenmanufaktur in Berlin Wedding. Seit 1874 werden hier feinste Spirituosen wie Liköre, Wodka, Gin uvm. mit handverlesenen Zutaten gebraut. Doch hier wird nicht nur preussischer Geist in schicken Flaschen konserviert, allein der Hofladen und die Manufaktur selbst sind einen Besuch wert. Die Manufaktur ist zugleich Museum und befindet sich im Originalzustand von 1874. Soviel Nostalgie schmeckt, macht warm ums Herz und entschleunigt sofort. Und das ein oder andere Weihnachtsgeschenk für die Eltern lässt sich hier sicher auch finden.

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Aktualisierung: 11. Juni 2024