Funsport als Abenteuer: Parkour, Kajak und Stand-Up-Paddeling in Berlin

Funsport als Abenteuer: Parkour, Kajak und Stand-Up-Paddeling in Berlin

Sie suchen Abenteuer in Berlin? Los gehts: stehend auf einem Surfbrett durch den Berliner Osthafen, mit dem Kajak auf den Landwehrkanal oder beim Parkour springend über alle Hindernisse durch die Stadt.

Trendsportart Parkour

© dpa

Parkour ist eine Trendsportart, die viel Training erfordert.

Zu Besuch in Berlin und kein Bock auf Museum oder Stadtrundfahrt? Sie wollen lieber körperlich aktiv sein und echte Abenteuer in der Großstadt erleben? Kein Problem, in Berlin ist alles möglich: eine Kajaktour auf der Spree, als Parkour-Läufer durch den urbanen Raum hangeln, Bouldern oder in den Klettergarten. Und für die Neugierigen gehts beim neuen Trendsport Stand-Up-Paddeling stehend auf einem Surfbrett mit dem Paddel über die Berliner Gewässer. Hier stellen wir einige Möglichkeiten für Abenteuer-Urlaub in Berlin vor.

Stand-Up-Paddeling in Berlin

Stand-Up-Paddeling in Berlin
© 2014 Urban-Funsport-Tours

Auf einem Surfbrett stehend bewegt man sich mit Hilfe eines Stechpaddels vorwärts- das ist der neue Trendsport Stand-Up-Paddeling, kurz SUP genannt. Erfunden wurde es angeblich von polynesischen Fischern, später entdeckten Surfer es als neue Sportart. Positiver Nebeneffekt: Wegen der aufrechten Position auf dem Brett werden sowohl Arme und Beine als auch der Rumpf trainiert. Die Trendsportart hat die Berliner Gewässer schon lange erfasst. Auf den Berliner Seen wie dem Schlachtensee können sich auch Anfänger entspannt aufs Brett stellen. Die Spree in der Berliner Innenstadt darf allerdings nur mit Bootsführerschein befahren werden - das gilt auch mit einem SUP-Brett ohne Motor.

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Parkour-Touren durch Berlin

Parkour
© dpa

Was in Pariser Vorstädten erfunden wurde, funktioniert natürlich auch in Berlin wunderbar: sich so effizient wie möglich durch die Stadt zu bewegen, Hindernissen nicht auszuweichen, sondern sie zu überspringen, auf Mauern zu balancieren oder auch mal an Wänden hochzuspringen. Der Parkourläufer bestimmt seinen eigenen Weg durch den urbanen Raum, die Sportler überwinden mit ihrer Körperkraft alles, was ihnen in den Weg kommt. Eine spezielle Ausrüstung braucht man bei Parkour nicht, lediglich verläßliche Sportschuhe sind ein Muss. In Berlin wimmelt es von guten Parkour-Spots: Mauern, Vorsprünge und interessante Architektur laden geradezu ein, überwunden zu werden. Beliebt ist beispielsweise das Kulturforum am Potsdamer Platz mit seinen Treppen und Geländern. Auch die Treppen vor dem Velodrom bieten vielseitige Möglichkeiten für Parkourläufer. Beim Parkour in der Stadt gilt jedoch immer: Handelt es sich um privates Gelände, sollte man unbedingt Bescheid sagen und um Genehmigung bitten, bevor man losläuft.

Kajak-Touren durch Berlin

Kajak fahren in Berlin
© picture alliance / dpa

Kaum Wellen, keine Stromschnellen und dazu die Hauptstadt rechts und links: In Berlin kann man bei einer Kajaktour mitten durch die Stadt paddeln. Das geht zum Beispiel auf dem Landwehrkanal und auf der Spree, dort allerdings nur außerhalb des Innenstadtbereichs. Neben dem Sightseeing per Kajak sind auch die Wasserwege und Seen am Rand Berlins sehr reizvoll. Paddelt man mit dem Kajak über die Spree nach Südosten, kann man den Müggelsee inmitten schöner Natur erreichen. In Richtung Westen fließt die Havel mit vielen Inseln, Ausbuchtungen und idyllischen Uferbereichen.

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Bouldern in Berlin

Bouldern in der Halle
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Bouldern ist der Funsport für Leute, die neue Herausforderungen beim Klettern suchen. Ohne Seil und Gurt wird sich hinaufgearbeitet, immer in sicherer Absprunghöhe. Der Boden ist dabei weich mit Matten gepolstert. Es gibt in Berlin einige coole Boulderspots, die ausreichend Möglichkeiten dazu bieten. In Boulderhallen kann man das ganze Jahr im Trockenen klettern, für den Sommer gibt es außerdem einige Boulderplätze unter freiem Himmel. Im Eiche-Park in Marzahn liegt der Wuhletalwächter, ein frei zugänglicher Kletterturm, der auch über eine Boulderwand verfügt. Das Bouldern ist hier gratis und rund um die Uhr erlaubt, soweit keine Reservierungen vorliegen.

Beachvolleyball in Berlin

Beachvolleyball
© meet:life / Creative Commons

Strandurlaub in Berlin- na klar! Mitten in den angesagten Szenekiezen gibt es Möglichkeiten, echtes Beachvolleyball zu spielen: mit Sand, Netz und netten Menschen. Wenn das Wetter nicht mitspielt oder im Winter die Sehnsucht nach Strand und Sand Überhand nimmt, steht dem Ballvergnügen dank einiger überdachter Beachvolleyball-Hallen nichts im Wege.

Quelle: Berlin.de

| Aktualisierung: 5. Juni 2019