Park am Gleisdreieck

Park am Gleisdreieck

Nahe dem Potsdamer Platz lädt der Park am Gleisdreieck zu Spaziergängen ein. Im wilden Grün können Besucher ganz neue Entdeckungen machen.

  • Park am Gleisdreieck in Berlin© dpa
    Besucher des Parks am Gleisdreieck beobachten die Vorbeifahrt eines historischen Zuges.
  • Park am Gleisdreieck in Berlin© dpa
    Besucher des Parks auf dem ehemaligen Bahngelände am Gleisdreieck in Berlin.
  • Park am Gleisdreieck in Berlin© dpa
    Skateboarder an der neuen Skateranlage im Park am Gleisdreieck in Berlin.
  • Potsdamer Platz Berlin© dpa
    Gebäude am Potsdamer Platz in Berlin, im Vordergrund eine Grünanlage. Der Park am Gleisdreieck befindet sich in unmittelbarer Nähe.
Jahrzehntelang war das Gelände zwischen den Gleisanlagen nur eine ungenutzte Stadtbrache. Nun ist aus dem Areal am Gleisdreieck zwischen Yorckbrücken, Möckernstraße und Tempelhofer Ufer der neue, 26 Hektar große Park am Gleisdreieck geworden. Durch die Bahngleise der S-Bahn wird das Gelände in Westpark und Ostpark unterteilt. Der Westpark ist eher urban gestaltet und wird den U-Bahn-Viadukten überquert, während der Ostpark die frühere Bahngeschichte vielerorts noch erlebbar macht. Der Parkteil am südlichen Ende inklusive des Monumentenplatzes trägt die Bezeichnung Flaschenhalspark.

Für die Bewohner der angrenzenden Quartiere, die Geschäftsleute, die am Potsdamer Platz oder im benachbarten Technikmuseum arbeiten, aber auch für Besucher und Touristen ist der Park gleichermaßen attraktiv.

Entdeckungen auf dem ehemaligen Bahngelände

Die durch den Park führenden Hochbahn-Trassen, großzügige Wiesen und die Sichtachsen zur Skyline am Potsdamer Platz integrieren den Erholungsort in die innerstädtische Bebauung. Immer wieder findet man historische Spuren der Bahnnutzung wie rostige Gleisreste, alte Prellblöcke oder Überbleibsel von Schaltanlagen. Auf attraktiv gestalteten Parkwegen können Fußgänger und Radfahrer den Park erkunden.

Anwohner haben Park mitgeplant

Die gestaltete Grünanlage ist ein wahrer Volkspark, denn viele Bürgerinnen und Bürger, Netzwerke und die Anwohnerinnen und Anwohner haben sich jahrzehntelang für einen Park auf dem ehemaligen Bahngelände (Anhalter- und Potsdamer Güterbahnhof) eingesetzt. Im gesamten Planungsprozess wurden sie unmittelbar mit einbezogen und beteiligt. Dabei wurden Pilotprojekte wie die interkulturellen Gärten und der Naturerfahrungsraum für Kinder durch die Anwohner initiiert und realisiert.

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© dpa

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Quelle: kra/BerlinOnline

| Aktualisierung: 13. Juli 2017