Bebelplatz

Bebelplatz

Der Bebelplatz in Berlin-Mitte (früher: Berliner Platz) gehört städtebaulich zum Ensemble Opernhaus und Humboldt Universität. Der rechteckige, vollständig gepflasterte Platz entstand um 1740 nach Abtragen der Stadtbefestigung. Traurige Berühmtheit erlangte er durch die Bücherbrennungen der Nazis am 10. Mai 1933. Heute erinnert in der Platzmitte das Denkmal "Versunkene Bibliothek" an die Ereignisse.

  • Bebelplatz© Tobias Droz/BerlinOnline
    Mehr zum Bebelplatz
  • Bebelplatz© Quid pro quo/ Creative Commons
    Der Bebelplatz in Berlin mit der Alten Bibliothek
  • Bebelplatz© Mikel Iturbe Urretxa/ Creative Commons
    Der Bebelplatz ist der einzige Platz der Berliner Innenstadt, dessen Fassaden so aussehen wie vor 1943.
  • Bebelplatz© Lothar Lee/ Creative Commons
    Bebelplatz in Berlin heute
  • Bebelplatz© Tobias Droz/BerlinOnline
    In der Kommode am Bebelplatz befindet sich heute ein Teil der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität.
  • Bebelplatz© Tobias Droz/BerlinOnline
    Am 10. Mai 1933 fand auf dem Bebelplatz die von den Nationalsozialisten initiierte Bücherverbrennung statt. An diesen Tag erinnert in der Platzmitte das Denkmal "Versunkene Bibliothek" von Micha Ullmann.
  • Bücherverbrennung 1933© dpa
    Nach der Machtübernahme ließen die Nationalsozialisten in Universitätsstädten, wie hier vor der Universität Berlin, die Bücher verfemter Autoren verbrennen (Archivfoto vom 10.05.1933). Zehntausende Bücher wurden allein in dieser Nacht ein Raub der Flammen. Zweifelsfrei belegt für den 10. Mai sind Verbrennungen in 22 Städten, darunter Berlin. Mehr zu den Bücherverbrennungen am 10.Mai 1933 auf dem Bebelplatz
  • Bücherverbrennung 1933© dpa
    Die Schriftsteller (oben v. l.) Ernst Toller, Georg Kaiser, Irmgard Keun (unten v. l.) und Robert Musil (Archivfotos, nur s/w). Der 10. Mai 1933 ging als Tag der Bücherverbrennung in die Geschichte ein. Zehntausende Werke der von den Nazis verfemten Autoren verkohlten auf Scheiterhaufen. Bert Brecht, Stefan Zweig, Erich Kästner, Klaus Mann gehören zu den bekanntesten «verbrannten Dichtern». Viele andere gerieten in Vergessenheit.
  • Bebelplatz© Micha Ullman/ Creative Commons
    Das Mahnmal für die Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten auf dem Bebelplatz in Berlin. In einem unterirdischen Raum, der nachts beleuchtet ist, stehen als Sinnbild für die verlorenen Bücher leere Regale.
  • Gedenken an Bücherverbrennung© dpa
    Eine Gruppe von Schülern betrachtet auf dem Bebelplatz in Berlin das Denkmal für die Bücherverbrennung.
  • Bebelplatz© Thomas Quine/ Creative Commons
    Eine der Gedenktafeln des Mahnmalsm, die an die Bücherverbrennung durch die Nazis am 10.Mai 1933 auf dem Bebelplatz, dem damaligen Opernplatz, erinnern soll.
  • Bebelplatz in Berlin© picture alliance / dpa
    Initiert von Jürgen Breiter und Katja Cappelen findet auf dem Bebelplatz seit 2009 immer am 10. Mai die Aktion "ein Ort zum Lesen" statt. Dafür werden 50 Stühle und Bücher aufgestellt mit der Beschriftung "ein Ort zum Lesen" sowie jeweils einem Buch um die Erinnerung an die von der Bücherverbrennung betroffenen Autoren und Autorinnen wach zu halten. Die Farben der Stühle– Rot, Orange und Grau– stehen dabei symbolisch für Feuer und Asche.
  • Bebelplatz© Metro Centric/ Creative Commons
    Das Denkmal für Friedrich Wilhelm III auf dem Bebelplatz
  • Bebelplatz© Tobias Droz/BerlinOnline
    Die katholische St.-Hedwigskathedrale an der Südostecke des Bebelplatzes entstand Mitte des 18. Jahrhunderts.
  • Bebelplatz© dpa
    Schülerinnen laufen in Berlin auf der Eisbahn am Bebelplatz. Mehr zum Bebelplatz.

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