Bossaball

Bossaball

So mancher Erwachsene schielt neidvoll zum Nachwuchs, der auf Hüpfburgen herumtollt. Nun können Mama und Papa selbst meterhohe Sprünge machen - beim Bossaball.

Bossaball

© Bossaball Germany / Antonia Richter

Das Mannschaftsspiel Bossaball vereint Elemente von Volley- und Beach-Volleyball, Turnen, Akrobatik und Gymnastik, von Fußball und dem brasilianischen Kampftanz Capoeira.

Zwei Stunden lang voller Körpereinsatz

Gespielt wird Bossaball auf einem knapp 18 Meter langen und 13,45 Meter breiten aufblasbaren Spielfeld, das durch ein höhenverstellbares Netz geteilt ist. Für Bewegung und reichlich Spaß sorgen die zentral auf beiden Seiten des Spielfeldes direkt vor dem Netz aufgestellten Trampoline. Durchmesser: 3,45 Meter.

Ballgefühl und Balance sind gefragt

Besondere Voraussetzungen müssen Spieler nicht mitbringen. Wohl einer der Gründe dafür, dass Bossaball in Holland oder Spanien längst mehr als ein Geheimtipp ist – und bei Hüpfern von Sieben bis Siebzig gleichermaßen beliebt ist. Was für Zuschauer so leicht aussieht, erfordert aber schon eine gewisse Körperbeherrschung. Schließlich muss man das Gleichgewicht halten, während das ganze Spielfeld unter einem hin und her wabert. Das bedeutet, die eigene Körpermitte auszubalancieren, und dazu braucht es so manchen Muskel, der sonst nur selten gefordert ist.

Bossaball kommt aus Belgien und Brasilien

Erfunden hat die Trendsportart übrigens ein Belgier: Filip Eyckmanns. Die Idee kam dem begeisterten Fußballfan an den Stränden Brasiliens, wo Strandfußballer häufig von Trampolinanlagen umgeben sind. Nicht umsonst hat der brasilianische Tanz Bossa Nova bei der Namensfindung für den neuen Sport Pate gestanden. Bossa heißt Welle und Wabern.

Bossaball: Die wichtigsten Regeln:

  • Wie beim Volleyball versucht jede der beiden Mannschaften, den Ball übers Netz ins gegnerische Feld zu bugsieren.
  • Landet der Ball auf der Luftmatte, gibt’s einen Punkt. Ein Treffer des gegnerischen Trampolins wird mit drei Punkten honoriert.
  • Den Satz gewonnen hat die Mannschaft, die zuerst 25 Punkte auf ihrem Konto verbucht.
  • Pro Mannschaft sind bis zu acht Ballkontakte erlaubt. Heißt: Jede Mannschaft versucht, den Ball so geschickt wie möglich im eigenen Feld zu spielen, während ihr Trampolin-Springer unterdessen an Höhe gewinnen und sich in Position springen kann.
  • Anders als bei Volleyball oder Fußball dürfen die Spieler den Ball mit jedem Körperteil berühren.
  • Ganz ohne Regeln kommt allerdings auch Bossaball nicht aus, darf doch der Ball mit den Händen nur einmal, mit den Füßen oder dem Kopf zweimal hintereinander berührt werden.
  • Und während insgesamt vier bis fünf Spieler pro Mannschaft mit von der Partie sein können, darf auch nur jeweils einer auf dem Trampolin hüpfen. Das wäre sonst zu gefährlich.
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| Aktualisierung: 25. Juli 2019

Service: Funsport