Wohnraum teilen

Ob klassisch in der Studenten-WG, zur Urlaubszwecken oder als Form sozialen Engagements: Roomsharing bildet und spart Geld.
Küchendienst in der Wohngemeinschaft
Küchendienst in der Wohngemeinschaft © dpa

Roomsharing gibt es in ganz verschiedenen Formen. Eher leger geht es beim Couchsurfing zu, Wohngemeinschaften finden sich auf Zeit und manchmal sogar für immer, ganz professionell agieren Plattformen für private Ferienunterkünfte.

Wohnraum miteinander zu teilen, ist nicht neu. Aber erst mit Airbnb und Couchsurfing hat das Teilen von Sofa und Küchentisch eine neue Dimension erreicht. Die Portale verbinden die Vermittlung von Unterkünften auf der ganzen Welt mit der zusätzlichen Möglichkeit, fremde Kulturen kennenzulernen.

Wer Platz hat und sich gesellschaftlich engagieren will, kann in Berlin eine freies WG-Zimmer oder ungenutzten Wohnraum Geflüchteten zur Verfügung stellen. Die Kosten werden in der Regel vom Land Berlin übernommen.

Wohngemeinschaften

Bei WGs denken die meisten wohl an die Unizeit. Doch auch immer mehr Menschen, die längst im Berufsleben stehen und sogar Rentner entdecken das Modell für sich. Eine geteilte Wohnung oder ein gemeinsam bewohntes Haus ist günstig, fördert den Austausch und ist das beste Mittel gegen Einsamkeit. Von der klassischen Studenten-WG bis zur bunten Mehr-Generationen-WG und der vom Land geförderten Demenz-WG sind wahrscheinlich alle WG-Formen der Welt in Berlin vertreten - und noch ein paar mehr.

Couchsurfing

Couchsurfing.com ist die weltweit größte Plattform für kostenfreie Schlafplätze von Privat. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben eine sehr aktive Community von 14 Millionen Menschen in mehr als 200.000 Städten auf der ganzen Welt. Wer eine Couch in fremden Wohnungen "surft", kann seine Fremdsprachenkenntnisse erweitern und neue internationale Freunde gewinnen.

Airbnb, Wimdu & Co.

Über solche Netzwerke können weltweit Unterkünfte gebucht oder vermietet werden. Vor allem auf Berlins angespanntem Wohnungsmarkt führt das zu Problemen. Wertvoller Wohnraum wird zu touristischen Zwecken genutzt, der den vielen Berliner Mietern nicht mehr zu Verfügung steht. Seit Inkrafttreten des Gesetzes zum Zweckentfremdungsverbot am 1. Mai 2016 dürfen Wohnungen in Berlin nur noch mit einer Genehmigung als Ferienwohnung vermietet werden.

Wohnraum teilen mit Geflüchteten

Wer möchte, kann in Berlin privaten Wohnraum auch mit Geflüchteten teilen. Das Land fördert den Auszug aus Sammelunterkünften und übernimmt die Kosten der neuen Unterbringung. Wenn also jemand mit Duldungsstatus oder Aufenthaltsgenehmigung innerhalb von Berlin in eine WG zieht, werden die Mietkosten im Regelfall übernommen.
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Quelle: hai/jbo/Berlin.de
Aktualisierung: 30. März 2017

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