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Coworking Spaces

In Coworking Spaces arbeiten die Mieter jeder für sich und doch alles andere allein. Das beste: Die Infrastruktur ist schon da.
Arbeitsplätze des Agora Collectives
Coworking im Agora Collective: Fast 70 Personen haben in dem Haus im Neuköllner Mittelweg einen Arbeitsplatz gefunden. © dpa

Coworking liegt im Trend. Vor allem in Berlin wächst die Zahl der Kreativitätsschmieden, in denen Freiberufler, kleinere Start-ups und digitale Nomaden für einen Tag, ein paar Wochen oder sogar Jahre unter einem Dach unabhängig voneinander arbeiten und sich gegenseitig beflügeln.

Coworking Spaces sind meist große, offene Büros mit Schreibtischen, Gemeinschaftsräumen und bereits vorhandener technischer Infrastruktur. Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer und Besprechungsräume stehen allen Coworkern zur Verfügung. Häufig finden in den Räumen auch gemeinsame Veranstaltungen und Workshops statt.

Eine Sonderform des Coworking sind Innovations- oder Kreativlabs, in deren Rahmen die Teilnehmer unabhängig oder im Auftrag von Firmen Ideen für neue Produkte entwickeln. In Berlin gibt es bereits über 100 Coworking Spaces - Tendenz steigend.

Coworking Spaces

Berlin ist die Stadt mit den drittmeisten Coworking Spaces weltweit und liegt nach London in Europa auf dem zweiten Platz. Auf der Website von Projekt Zukunft, einer Initiative der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft sind alle Coworking Spaces mit mindestens 10 Plätzen und Büro-Infrastruktur in Berlin gelistet und auf einer Karte dargestellt. Liste und Karte werden ständig aktualisiert.

Kreativlabs

Mit viel Enthusiasmus ersinnen kreative Menschen in Innovations- oder Kreativlabs Ideen für neue Produkte. Das Experimentieren ist frei von Zwang: Neue Produkte können, aber müssen nicht entstehen. Im Gegensatz dazu stehen die Unternehmens-Labs, wo gezielt nach vermarktbaren Ideen und Produkten gesucht wird oder bestehende Prozesse unterstützt bzw. vorangetrieben werden sollen.

Maker Spaces

Maker Spaces - oft auch Maker Labs oder Fablabs genannt - sind offene "Fabrikationslabore", die Gründern und Privatpersonen den Zugang zu industriellen Produktionsverfahren ermöglichen. Typische Geräte in Maker Spaces sind etwa 3D-Drucker, CNC-Maschinen, Laser-Cutter oder Pressen zum Tiefziehen oder Fräsen. So können die Nutzer unterschiedliche Materialien und Werkstücke professionell bearbeiten und herstellen.
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Wirtschaft

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Quelle: hai/jbo/Berlin.de
Aktualisierung: 30. März 2017

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(Bilder: dpa; StVO; Acer; tomtitom / Fotolia.com; Stephanie-Hofschlaeger/ www.pixelio.de; ltz / www.sxc.hu; picture-alliance / dpa/dpaweb; Digitalpress / www.fotolia.com; Mischar Jung / www.sxc.hu)