Offene Werkstätten

Offene Werkstätten

Die Anbieter von offenen Werkstätten und Repair Cafés teilen, was fürs Selbermachen nötig ist: Werkzeuge, Materialien, Räume - und Fachwissen.

Repair-Café

© dpa

Ein Betreuer im Repair Cafe hilft einer Besucherin ihren gebrochenen Kopfhörer zu reparieren.

In seiner Stadtwohnung auch noch eine Werkstatt oder ein kleines Atelier unterbringen - diese Möglichkeit haben die wenigsten. Wohin aber, wenn man etwas reparieren muss oder seine Fähigkeiten im Umgang mit verschiedenen Materialien einmal ausprobieren möchte?

In Berlin bieten Initiativen, Vereine und engagierte Sharer offene Werkstätten für Reparaturen, Handwerk, Recycling, Upcycling, Kunst und vieles mehr an. Dort wird alles zur Verfügung gestellt, was fürs DIY-Abenteuer nötig ist wie Werkzeuge, Maschinen und Materialien, aber auch Platz zum Werkeln und wertvolles Fachwissen.

Offene Werkstätten sind für alle da: für alle Generationen und Kulturen, Profis und Laien, und Menschen mit und ohne Geld. Die Nutzung der Geräte und Werkzeuge vor Ort ist in der Regel kostenlos. Einige Werkstätten bitten um vorherige telefonische Anmeldung, da der Platz begrenzt ist.

Offene Werkstätten

Viele Nachbarschaftszentren und gemeinnützigen Vereine in Berlin bieten regelmäßig offene Werkstätten an. Infos zu Möglichkeiten und Terminen gibt es oft auf deren Websites oder per telefonischer Auskunft. Besonders beliebt in der Hauptstadt sind offene Werkstätten zum Reparieren von Fahrrädern und Autos, aber auch offene Ateliers und Holzwerkstätten sind zunehmend gefragt.

Repair Cafés

Allein ums Reparieren geht es in den Berliner Repair Cafés. Nach dem Motto "Reparieren statt wegwerfen" wagen sich die Teilnehmer an die Reparatur von defekten Alltags- und Gebrauchsgegenständen wie Toastern, Computern oder Kleidung. In der Regel werden die Repair-Cafés von fachkundigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern betreut. Auf sich gestellt mit seinem (Reparatur-)Problem ist also niemand. Werkzeuge sind vorhanden, Kaffee und Kuchen oft auch.

Reparaturdienste

In Unternehmen und Läden mit angeschlossenem Reparaturdienst wird fast alles repariert, was kaputtgehen kann: Computer, Handys, Uhren, Küchengeräte, Schuhe, Schmuck, Lampen und sogar BHs. Der Reparaturservice kostet zwar Geld, bewahrt aber allerlei nützliche Dinge vor der Müllverbrennungsanlage.

Quelle: hai/jbo/Berlin.de

| Aktualisierung: 3. April 2017