Gropiusstadt

Gropiusstadt

Wohnen im Hochhaus: Die Großsiedlung Gropiusstadt wurde in den 60er Jahren mit Schwerpunkt auf Sozialwohnungen errichtet. Seitdem hat sich viel getan.

  • Ortsteilkarte Gropiusstadt© GNU
    Lage der Gropiusstadt im Stadtteil Neukölln
  • Schwimmenlernen für Drittklässler© dpa
    Helan (l) und Aida, Zweitklässler von zwei Neuköllner Schulen, halten sich im Kombibad in Gropiusstadt in Berlin am Beckenrand fest.
  • Luftaufnahme Neukölln© dpa
    Der Ortsteil Gropiusstadt mit Plattenbauten im Süden von Berlin im Stadtbezirk Neukölln, aufgenommen aus einem Forschungs-Zeppelin des Helmholtz-Zentrums.
  • Gropiusstadt© Franziska Delenk
    Wohnblocks an der Lipschitzallee
  • Gropiusstadt© Franziska Delenk
    Lipschitzallee
Die Gropiusstadt ist in den 1960er und 1970er Jahren als Satellitensiedlung an der Landesgrenze zu Brandenburg entstanden. Die Hochhäuser mit rund 18.500 Wohnungen wurden von Walter Gropius geplant. Ursprünglich sollte die Großsiedlung niedriger und weitläufiger werden, doch der Mauerbau 1961 vereitelte dies. Folglich musste dichter und in die Höhe gebaut werden. Das höchste Gebäude - das Wohnhochhaus Ideal an der Fritz-Erler-Allee - hat 30 Etagen und gehört mit 89 Metern zu den höchsten Wohngebäuden in Deutschland.

Sozialer Brennpunkt erfährt Aufwertung

Viele Mieter wohnen schon seit langer Zeit in der Gropiusstadt und schätzen die zumeist hellen Wohnungen mit spektakulärem Ausblick in verschiedenen Größen und Ausstattungsklassen. Seit den 1980er Jahren gilt das Viertel aber auch als sozialer Brennpunkt. Um dem entgegenzuwirken, wurden einiges getan. Öffentliche Grünanlagen wurde aufgewertet, Plätze umgestaltet und Quartiersmanagements geschaffen.

Wohnen in der Gropiusstadt wird attraktiver

Obwohl einst als Sozialbauten gebaut, ist für die Wohnungen heute kein Wohnberechtigungsschein mehr nötig. Auch die Wohnungsnot in der Hauptstadt trägt dazu bei, dass die Gropiusstadt im Süden von Neukölln wieder attraktiver wird und sich die soziale Mischung verändert. Die Mieten sind nach wie vor vergleichsweise günstig, Leerstand gibt es kaum. Auf den Freiflächen sind inzwischen neue Häuser entstanden, weitere sind in Planung.

Einkaufen in den Gropius Passagen

Neben den günstigen Mieten bieten die Gropius Passagen sehr gute Einkaufsmöglichkeiten. Mit rund 90.000 Quadratmetern Verkaufsfläche sind die Passagen das größte Einkaufszentrum Berlins und eines der größten in Deutschland. Auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist optimal. Brandenburg und der Britzer Garten sind nicht weit.

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Aktualisierung: 13. August 2019

Neukölln im Portrait