Der Workshop gliedert sich in sechs Phasen. Zu Beginn steigen die Teilnehmenden mit Unterstützung der Moderation in das jeweilige Schwerpunktthema ein und lernen sich besser kennen (Phase 1). Anschließend definieren die Teilnehmenden einen gemeinsamen Status quo als Startpunkt (Phase 2). Darauf aufbauend werden die konkreten Themen bzw. Aspekte des Schwerpunktthemas definiert, an denen die Gruppe gemeinsam arbeiten möchte. Dies können etwa die gemeinsame (Eigen-)Erzeugung und Speicherung von erneuerbarem Strom, Anwendungen der Elektromobilität oder etwa die lokale Nutzung von Abwärme sein (Phase 3). Mittels Szenariotechnik und „Good Practices“ werden Zielvorstellungen entwickelt, was gemeinsam erreicht werden soll (Phase 4). Im Anschluss geht es darum, wie diese Ziele realisiert werden können und was es dafür braucht (Phase 5). Abschließend werden konkrete nächste Schritte und Verantwortlichkeiten für die weitere Umsetzung festgelegt (Phase 6).
Kooperationsworkshop für nachhaltiges Wirtschaften
Bild: laranik / Adobe Stock
Entwickeln Sie zusammen mit Kooperationspartnern Ziele und eine Umsetzungsstrategie, um ein gemeinsames Projekt im Bereich nachhaltiger Energie- oder Ressourcennutzung voranzubringen
Gerade für Unternehmen in Gewerbegebieten oder lokalen Wirtschaftsnetzwerken können sich große Synergien aus der gemeinsamen Umsetzung von Projekten der nachhaltiger Energie- oder Ressourcennutzung ergeben. Solche Kooperationsprojekte – z. B. im Bereich der Abwärmenutzung – können die Energie- und Kosteneffizienz für alle Beteiligten erhöhen. Insofern vor Ort erneuerbare Energien genutzt werden, können zudem die CO2-Emissionen in verschiedenen Bereichen (Strom, Wärme, Mobilität) der involvierten Unternehmen gesenkt werden. Durch die Kooperation als Gruppe ergeben sich sowohl gemeinsame wirtschaftliche Vorteile als auch verbesserte Möglichkeiten des Klimaschutzes.
Der Workshop richtet sich daher an Gruppen von Unternehmen und unterstützt diese durch eine aktivierende Moderation, anhand eines klar strukturierten Prozesses gemeinsame Potenziale zu identifizieren, Ziele zu formulieren und miteinander in die Umsetzung zu starten. Der Workshop baut auf der Methode der Strategiebox Sektorkopplung auf. Die Strategiebox bietet Werkzeuge und Modelle, um neue Geschäftsmodelle und Technologien zu entwickeln, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten sind.
Kontakt:
Koordinierungsstelle für Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb (KEK)