Was bedeutet für euch eine „klima- und ressourcenpositive Veranstaltung“ und wie unterscheidet sich das von Nachhaltigkeitsansätzen wie „Net Zero“?
Eine klima- und ressourcenpositive Veranstaltung will mehr als nur Schäden vermeiden. Viele Nachhaltigkeitsansätze wie „Net Zero“ zielen darauf ab, negative Auswirkungen zu minimieren oder zu neutralisieren. Doch das reicht nicht. Unser Anspruch sollte sein, sagen zu können: Schön, dass diese Veranstaltung stattgefunden hat, ohne über Müllberge oder negative CO₂-Bilanzen hinwegsehen zu müssen.
Cradle to Cradle definiert Ziele positiv und schafft durch unser Handeln Mehrwert für Mensch und Umwelt. Inspiriert von der Natur entsteht bei C2C kein Müll, denn alles wird zu Nährstoffen für Neues. Gesunde Produkte, Materialien und Komponenten zirkulieren in biologischen oder technischen Kreisläufen.
Auch Großveranstaltungen lassen sich so gestalten. Mit dem Projekt Labor Tempelhof wollten wir gemeinsam mit Loft Concerts, Kikis Kleiner Tourneeservice und Side by Side Eventsupport zeigen, wie klima- und ressourcenpositive Veranstaltungen heute schon möglich sind und wo die Grenzen liegen. Dafür haben wir sechs Großkonzerte mit je 60.000 Menschen mit Die Ärzte und Die Toten Hosen entlang der gesamten Wertschöpfungskette nach Cradle to Cradle optimiert.