Wie gelangt Ihr Angebot an die Schulen? Sprechen Sie mit einzelnen Lehrpersonen, mit Schuldirektor*innen oder mit den kommunalen Bildungsträgern?
Das passiert auf unterschiedlichen Wegen. Oft beginnt es mit einer einzelnen Lehrperson. Sie entdeckt Digital Sparks über Kolleg*innen, Social Media oder auf einer Veranstaltung, kommt mit uns ins Gespräch und trägt die Idee in ihr Klassenzimmer. Wir begleiten diesen Prozess durch Workshops, regelmäßige Sprechstunden und konkrete Unterstützungsangebote, damit Lehrpersonen Digital Sparks wirksam im Unterricht einsetzen können. Langfristig wirksamer ist es jedoch, wenn Schulen Digital Sparks nicht punktuell, sondern ganzheitlich einführen. Deshalb arbeiten wir beispielsweise mit dem Kultusministerium in Niedersachsen zusammen, das Schulen aktiv über unser Angebot informiert. So erreichen wir ganze Schulen, nicht nur Einzelpersonen.
Ein wichtiger Hebel sind dementsprechend Schulleitungen. In Workshops auf Schulleitungstagungen erleben wir immer wieder: Wenn die Initiative von der Schulleitung mitgetragen wird, entsteht Handlungsspielraum. Das „Go“ der Schulleitung macht es Lehrkräften deutlich leichter, neue Lernangebote auszuprobieren und nachhaltig zu verankern. Vielleicht etwas überraschend: Auf Messen wie der Didacta sprechen uns immer wieder Schüler*innen direkt an. Sie sind neugierig, wollen Digital Sparks ausprobieren. Ihnen fehlt häufig allerdings die Möglichkeit, diesen Wunsch an ihrer Schule einzubringen. Deshalb versuchen wir, über die oben genannten Wege Zugänge zu ermöglichen und Digital Sparks an den Schulen zu verankern.