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Mehr Förderung für Unternehmen der Sozialen Ökonomie

Pressemitteilung vom 28.12.2020

IBB und Land helfen Social Entrepreneurs bei der Technologie- und Innovationsfinanzierung

Das Land Berlin und die Investitionsbank Berlin (IBB) erweitern ihre Förderung für Unternehmen der „Sozialen Ökonomie“. Vom 1. Januar 2021 an können diese Unternehmen in Berlin für Finanzierungen auch die Technologie- und Innovationsförderprogramme „Pro FIT“ und „Innovationsassistent/in“ in Anspruch nehmen. Bereits seit 2018 stehen entsprechenden Unternehmen viele Förderprogramme der IBB für die gewerbliche Wirtschaft offen.

Im Rahmen des Förderprogramms „Pro FIT“ können Unternehmen für technologische Innovationsvorhaben Zuschüsse bis zu 400.000 Euro und Darlehen bis zu 1 Mio. Euro erhalten. Das Programm „Innovationsassisten/in“ hat das Ziel, neues Knowhow für Unternehmen zu fördern. So wird hier die Einstellung von Hoch- und Fachhochschulabsolvent:innen mit Zuschüssen bis zu 50 Prozent der Lohnkosten bei einer Obergrenze von 20.000 Euro pro Jahr finanziert. Die Förderung ist auf ein Jahr begrenzt.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: „Wir wollen die Soziale Ökonomie in Berlin weiter voranbringen. Denn heute gilt es mehr denn je auf die gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen durch innovative und nachhaltige Geschäftsideen zu reagieren. Mit der weiteren Öffnung der Förderung wollen wir noch deutlicher machen, dass sich der Dienst an der Gesellschaft lohnt und von Berlin auch unterstützt wird.“

Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB: „Ich freue mich, dass wir die Soziale Ökonomie in Berlin nun in noch größerem Umfang mit unseren Fördermitteln begleiten dürfen. Nach einer Studie der IBB zu diesem Wirtschaftsbereich können von den derzeit rund 180.000 Berliner Unternehmen rund 8.500 diesem Sektor zugerechnet werden. In diesen Unternehmen sind etwa 185.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, davon ca. 74.000 in Teilzeit. Dies entspricht etwa 4,7% der Berliner Unternehmen und 14% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Dies zeigt die große volkswirtschaftliche Bedeutung, den die Sozialunternehmen inzwischen für Berlin haben.“

Darüber hinaus bereitet die IBB im Rahmen der kommenden EU-Förderperiode 2021-2027 die Auflage eines mit Mitteln des EFRE kofinanzierten „Impact VC Fonds für Social Entrepreneurs“ mit einem Volumen von 30 Mio. Euro vor. Der neue Venture Capital Fonds wird von IBB Ventures (vormals IBB Bet) verwaltet werden und richtet sich gezielt an Social Entrepreneurs, deren Unternehmen einen positiven, messbaren Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals der UN leisten. Der Fonds wird voraussichtlich Ende 2021 gestartet.