Fort Hahneberg

Fort Hahneberg

Das Fort Hahneberg wurde als Festung zum Schutz des Spandauer Waffenlagers gebaut. Heute schützt das Fort keine Waffenbestände mehr, sondern seltene Fledermäuse.

Fort Hahneberg

© Arbeits- und Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg e.V.

Aufgrund der Corona-Pandemie besteht die grundsätzliche Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf zahlreichen belebten Plätzen und Straßen der Innenstadt. Darüber hinaus gilt eine generelle dringende Empfehlung zur Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum. Weitere Informationen »

Neben der Zitadelle hat der Bezirk Spandau noch eine weitere Festung zu bieten: Das Fort Hahneberg ist eine erhaltene Wehranlage aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert in Berlin Spandau. Spandau gehörte zu dieser Zeit nicht zu Berlin, sondern war eine eigenständige Stadt. Hier lag die größte Waffenschmiede des damaligen Deutschen Reiches, die unter allen Umständen beschützt werden musste. Weil die Zitadelle Spandau als Altersgründen dieser Aufgabe nicht mehr gerecht werden konnte, wurden vier Forts rund um Spandau geplant. Realisiert wurde am Ende nur das Fort Hahneberg, denn schon zu Bauzeiten wurde klar, dass auch dieser Festungstyp gegen die neuen Waffen nichts würde ausrichten können.

Geschichte des Fort Hahneberg

Von 1882 bis 1886 wurde das Fort Hahneberg durch eine Ausschachtung in die natürliche Erhebung des Hahnebergs errichtet. Die Festung entstand aus vielen Millionen in den Berg gebauten Ziegelsteinen. Nach der Fertigstellung des Forts wurde es bis Ende des Zweiten Weltkriegs militärisch genutzt. Teile des Forts sind nach dem Zweiten Weltkrieg zurückgebaut worden, denn während des Wiederaufbaus der Stadt Berlin waren Ziegelsteine Mangelware. In den Zeiten der Deutsch-Deutschen Teilung lag das Fort Hahneberg mitten auf der Grenze. Seit 1990 ist es für die Öffentlichkeit wieder zugänglich.

Fotostrecke

  • Fort Hahneberg© Arbeits- und Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg e.V.
    Fort Hahneberg

Fledermausparadies Fort Hahneberg

Die Ruine des Fort Hahneberg ist nicht nur bei Besuchern auf zwei Beinen beliebt. Das Fort ist Winterquartier für mehrere Fledermausarten. Auch die Flora und Fauna rund um die Ruine sind beachtenswert. Im Laubwald rund um das Fort wurden 30 gefährdete Pflanzenarten nachgewiesen. Das Fort, die Fledermäuse, Zugbrücke und Wälder können sich Besucher in verschiedenen thematischen Führungen näher bringen lassen.

Informationen

Karte

Adresse
Hahnebergweg 50
13591 Berlin
Internetadresse
www.forthahneberg.de
Führungen
Vom 1. April bis 31. Oktober finden jeden Samstag, Sonntag und an Feiertagen um 14 und 16 Uhr Führungen statt. Die Zugbrücke wird an jedem zweiten Sonntag im Monat vorgeführt. Regelmäßig werden Natur– und Fledermausführungen angeboten.
Hinweise
Der Besuch des Fort Hahnebergs ist aus Sicherheitsgründen nur in geführten Gruppen möglich.
Barrierefrei
Nur der Vorplatz ist ebenerdig zu erreichen.

Nahverkehr

Bus
Siegessäule
© dpa

Sehenswürdigkeiten A-Z

Von Alexanderplatz bis Zoo: die wichtigsten Berliner Sehenswürdigkeiten in einer Liste von A bis Z. mehr

Aktualisierung: 8. Oktober 2018