Pfaueninsel

Pfaueninsel

Die Pfaueninsel in der Havel ist ein beliebtes Ausflugsziel. Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre eröffnet sich Besuchern ein verwunschenes Werk der Romantik.

  • Pfaueninsel© dpa
  • Pfaueninsel in Berlin© dpa
    Strahlend blauer Himmel über dem Schloss auf der Pfaueninsel in Berlin.
  • Pfaueninsel© Bautsch
    Die Meierei, Ansicht von Südosten
  • Pfaueninsel© Manfred Brueckels
    Das Kavaliershaus
  • Wasserbüffel auf der Pfaueninsel© dpa
    Vier Wasserbüffel auf der Pfaueninsel. Die Büffel werden seit 2010 jährlich in den Sommermonaten auf die Pfaueninsel gebracht.
Die Pfaueninsel im Südwesten Berlins zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen für Berliner und Besucher. Die Insel steht unter Naturschutz und gehört außerdem zum Unesco-Weltkulturerbe.

Tiere auf der Pfaueninsel

Die rund 1,5 Kilometer lange und 0,5 Kilometer breite Insel konnte ihren märchenhaften Charakter über die Jahrhunderte behalten und lädt heute zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die Insel im Südwesten Berlins hat ihren Namen von einer Besonderheit: freilaufenden Pfauen, die für Besucher schon mal ein Rad schlagen. Neben den Pfauen leben auch einige Wasserbüffel auf der Insel, die als natürliche Rasenmäher fungieren.

Geschichte der Pfaueninsel

Ursprünglich trug das 98 Hektar große Eiland den Namen Kaninchenwerder, da Friedrich Wilhelm I. auf der Insel eine Kaninchenzucht betrieb. Erst unter Friedrich Wilhelm II. sollten Pfauen die Insel bevölkern, deren Nachfahren noch heute auf der Insel leben. Als Sommerresidenz der Königsfamilie wurde in den Jahren von 1794 bis 1797 ein kleines Schloss nach den Plänen der Gräfin Lichtenau errichtet.

Pfaueninsel

  • Pfaueninsel in Berlin© dpa
    Pfaueninsel in Berlin
  • Pfaueninsel Berlin© michfiel/ Creative Commons
    Pfaueninsel Berlin
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    Pfaueninsel in Berlin

Schloss und Gebäude auf der Pfaueninsel

Das Schloss auf der Pfaueninsel wurde durch den Zimmermeister Johann Gottlieb Brendel in einem romantischen Ruinenstil gebaut. Die beiden viergliedrigen Türme rahmen den Mittelbau ein und sind zudem durch eine ursprünglich hölzerne, heute eine eiserne Wandelbrücke miteinander verbunden. Die Innenausstattung ist kostbar und offenbart den ehemals herrschaftlichen Geschmack, wobei besonders der klassizistische Große Saal hervorzuheben ist. Neben dem Schlösschen sind vor allem die Russische Rutschbahn, der Fregattenhafen, das Schweizerhaus und das Kavaliershaus einen Besuch wert.

Parkgestaltung von Peter Joseph Lenné

Der Park wurde von 1821 bis 1834 von Peter Joseph Lenné nach englischem Vorbild gestaltet und mit wertvollen botanischen Gewächsen und versteckten Tiergehegen bestückt. Diese Landschaftsgestaltung prägt auch heute noch die bezaubernde Pfaueninsel.

Informationen

Karte

Adresse
Pfaueninselchaussee 100
14109 Berlin
Internetadresse
www.spsg.de
Zeiten der Insel-Fähre
Die Fähre verkehrt in der Regel alle 15 Minuten.
März: 9 bis 18 Uhr
April: 9 bis 19 Uhr
Mai bis August: 9 bis 20 Uhr
September: 9 bis 19 Uhr
Öffnungszeiten
Schloss: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17.30 Uhr (Besichtigung nur mit Führung, Tel. 030 8 05 86 830)
Meierei: April bis Oktober: Samstag und Sonntag von 10 bis 17.30 Uhr
Eintrittspreise
Schloss: 3,- Euro, ermäßigt 2,50 Euro
Meierei: 2,- Euro, ermäßigt 1,50 Euro
Sonstiges
4,- Euro für die Fähre, ermäßigt 3,- Euro
Führungen
im Schloss werden Führungen angeboten, bitte vor Ort erfragen
Barrierefrei
Bedingt rollstuhlgerecht, Zugang über Fähre barrierefrei. Zu den Gebäuden müssen Stufen überwunden werden. Abseits der Anlegestelle geht der Boden in Sandwege über.

Nahverkehr

Bus

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| Aktualisierung: 23. April 2019