Pfaueninsel

Pfaueninsel

  • Schloss auf der Pfaueninsel© dpa
    Das Schloss auf der Pfaueninsel.
  • Pfaueninsel© dpa
  • Pfaueninsel: Kleines Lustschloss© dpa
    Treppenhaus im Schloss auf der Pfaueninsel
  • Pfaueninsel Berlin© dpa
  • Pfaueninsel© Bautsch
    Die Meierei, Ansicht von Südosten
  • Pfaueninsel© Manfred Brueckels
    Das Kavaliershaus
  • Wasserbüffel auf der Pfaueninsel© dpa
    Wasserbüffel auf der Pfaueninsel
  • Pfaueninsel kommt wieder unter Naturschutz© dpa
    Luftaufnahme der Pfaueninsel im Berliner Bezirk Zehlendorf.
Die Fähre legt an und schnell verteilen sich die Fahrgäste über die wunderschöne grüne Insel im Südwesten Berlins. Schon kreuzt ein stattlicher Pfau den Weg und in der Ferne leuchtet die Silhouette eines weißen Schlosses - mehr Romantik geht kaum. Die Pfaueninsel in der Havel ist bei Berlinern und Touristen ein beliebtes Ausflugsziel. Sie steht unter Naturschutz und gehört außerdem zum Unesco-Weltkulturerbe.
Die Pfaueninsel konnte trotz ihrer Beliebtheit bei Berlinern und Touristen ihren märchenhaften Charakter bewahren. Die rund 1,5 Kilometer lange und 0,5 Kilometer breite Insel lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Ihren Namen hat die Insel von einer Besonderheit: freilaufende Pfauen, die für Besucher schon mal ein Rad schlagen. Neben den Pfauen leben auch einige Wasserbüffel auf der Insel, die als natürliche Rasenmäher fungieren.

Geschichte der Pfaueninsel

Ursprünglich trug das 98 Hektar große Eiland den Namen Kaninchenwerder, da Friedrich Wilhelm I. auf der Insel eine Kaninchenzucht betrieb. Erst unter Friedrich Wilhelm II. sollten Pfauen die Insel bevölkern, deren Nachfahren noch heute auf der Insel leben. Als Sommerresidenz der Königsfamilie wurde in den Jahren von 1794 bis 1797 ein kleines Schloss nach den Plänen der Gräfin Lichtenau errichtet.

Schloss und Gebäude

Das Schloss auf der Pfaueninsel wurde durch den Zimmermeister Johann Gottlieb Brendel in einem romantischen Ruinenstil gebaut. Die beiden viergliedrigen Türme rahmen den Mittelbau ein und sind zudem durch eine ursprünglich hölzerne, heute eine eiserne Wandelbrücke miteinander verbunden. Die Innenausstattung ist kostbar und offenbart den ehemals herrschaftlichen Geschmack, wobei besonders der klassizistische Große Saal hervorzuheben ist. Neben dem Schlösschen sind vor allem die Russische Rutschbahn, der Fregattenhafen, das Schweizerhaus und das Kavaliershaus einen Besuch wert.

Parkgestaltung von Peter Joseph Lenné

Der Park wurde von 1821 bis 1834 von Peter Joseph Lenné nach englischem Vorbild gestaltet und mit wertvollen botanischen Gewächsen und versteckten Tiergehegen bestückt. Diese Landschaftsgestaltung prägt auch heute noch die bezaubernde Pfaueninsel.

Informationen

Karte

 Adresse
Pfaueninselchaussee 100
14109 Berlin
Internetadresse
www.spsg.de
Hinweis
Das Schloss auf der Pfaueninsel ist bis auf Weiteres wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.
Barrierefrei
Bedingt rollstuhlgerecht, Zugang über Fähre barrierefrei. Zu den Gebäuden müssen Stufen überwunden werden. Abseits der Anlegestelle geht der Boden in Sandwege über.
Fahrtzeiten der Fähre
In der Sommersaison (27. Juni bis 31. Oktober 2020) verkehrt die Fähre von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr (in der Regel alle 15 Minuten).

Nahverkehr

Bus

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| Aktualisierung: 7. September 2020