Ermelerhaus

Ermelerhaus

Das Ermelerhaus gehört zu den wenigen in Berlin erhaltenen Patrizierhäusern. Nach dem Krieg wurde es samt seiner historischen Fassade abgetragen und am Märkischen Ufer originalgetreu wieder aufgebaut.

Ermelerhaus

© Berlin.de

Das Ermelerhaus ist nach jener Familie benannt, die das Gebäude von 1824 bis 1914 besaß. Das Haus ist leicht an der hellen Fassade, 1806 entstanden, und dem Figurenschmuck zu erkennen. Merkur, Symbol des Handels, und Justitia als Hoffnung auf bürgerliches Recht krönen die Attika. Der Tabakfabrikant Neumann ließ die Front des Ende des siebzehnten Jahrhunderts entstandenen Gebäudes derart gestalten.
Bis 1966 stand das Ermelerhaus auf dem Grundstück Breite Straße 11 in der Altstadt von Cölln. Bei dem radikalen Umbau des schwer kriegszerstörten Bereiches wurden manche Gebäude kurzerhand umgesetzt. Nicht nur die Berliner sind mobil, auch ihre Häuser ziehen durch die Gegend: das Ermelerhaus hierher, an die sogenannte Friedrichsgracht, die der Große Kurfürst im siebzehnten Jahrhundert nach holländischem Vorbild gestalten ließ.

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| Aktualisierung: 6. Juni 2016