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Stadtführung: Unter den Linden - Vom Jagdweg zur Prachtstraße
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Die Staatsoper Unter den Linden befindet sich am Bebelplatz in Berlin-Mitte, direkt am Prachtboulevard Unter den Linden. Das Berliner Opernhaus bietet erstklassige Aufführungen und ist ein architektonisches Schmuckstück.
Die Staatsoper Unter den Linden gehört zu den schönsten Gebäuden am Boulevard Unter den Linden in Berlin-Mitte. Der preußische König Friedrich II. beauftragte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff mit dem Bau des Opernhauses. Die Grundsteinlegung erfolgte 1741 außerhalb des Königlichen Schlosses, was für damalige Zeiten eine Besonderheit war. Die Staatsoper Unter den Linden gilt als erstes Opernhaus, das von der Königresidenz räumlich getrenntes erreichtet wurde. Das Opernhaus eröffnete auf Wunsch des Königs im Dezember 1742 bereits zehn Monate vor der Fertigstellung.
Im August 1843 brannte das Opernhaus bis auf die Grundmauern nieder. Carl Ferdinand Langhans erhielt den Auftrag das Gebäude wieder aufzubauen. Seit dem Ende des Kaiserreichs wurde die Oper 1918 in Staatsoper Unter den Linden umbenannt. Anschließend fanden umfangreiche Umbaumaßnahmen statt: Es wurden eine Drehbühne sowie Unter- und Seitenbühnen eingebaut. Mit der Zauberflöte wurde die Oper 1928 wieder eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bomben die Staatsoper gleich zweimal. Während der Wiederaufbau 1942 schnell gelang, dauerte er 1955 länger. Auch während der DDR-Zeit konnte die Staatsoper ihren guten internationalen Ruf erhalten. Seit der Wiedervereinigung gehört die Staatsoper zu den führenden Opernhäusern weltweit.
Die Staatsoper wurde ab 2010 für sieben Jahre generalsaniert. Neben Aspekten wie Brandschutz und Barrierefreiheit wurde die Decke im Zuschauerraum für eine bessere Akustik angehoben.
An der Fassade der Staatsoper Unter den Linden sind Dichter aus der Antike und Figuren der griechischen Mythologie angebracht. Auch nach den mehrmaligen Wiederaufbauten ist im Inneren der Staatsoper Knobelsdorff Handschrift zu erkennen. Der prunkvolle Zuschauersaal hat neben dem Parkett drei Ränge, die sich terrassenförmig anordnen. Insgesamt finden 1356 Menschen hier Platz. Das Foyer ist elegant und hell und orientiert sich an Schlössern wie Sanssouci.
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